Kanzleramt startet Pharmadialog: Engpässe und Standortfragen im Mittelpunkt
Die Bundesregierung berät mit Pharma und Medizintechnik über Engpässe und Standortbedingungen…
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Das Kanzleramt hat Vertreterinnen und Vertreter der Pharma- und Medizintechnikbranche zu einem Austausch über die Arzneimittelversorgung eingeladen. Ziel ist die Entwicklung einer nationalen Strategie zur Stärkung des Standorts und zur Vermeidung von Lieferengpässen. Besonders betroffen sind Fiebersäfte, Antibiotika und Diabetesmittel, bei denen Deutschland stark von Importen aus Asien abhängt. Die Industrie kritisiert Preisregulierungen, die eine kostendeckende Produktion erschweren. Der Bundesverband der Deutschen Industrie sieht in neuen Technologien ein Einsparpotenzial von bis zu 50 Milliarden Euro jährlich. Ein ressortübergreifender Dialog unter Leitung des Gesundheitsministeriums soll folgen. Krankenkassen warnen zugleich vor steigenden Arzneipreisen und Mehrbelastungen für Versicherte.
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