Karriere im Personalmanagement: Nina über das Junior Manager Programm bei Helios
Wie wird man Führungskraft im Personalmanagement im Krankenhaus? In Leadership in Progress teilt Nina ihre Erfahrungen, Highlights und Tipps aus unserem Managementprogramm Personalleitung…
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Seit April 2023 ist Nina bei Helios. Die 28-Jährige hat das Managementprogramm Personalleitung absolviert und berichtet im Interview, was sie am Gesundheitswesen reizt, wie Leadership-Seminare und der Austausch im Netzwerk ihr Führungsverständnis geschärft haben und warum sie als Führungskraft eine Möglichmacherin für ihr Team sein möchte.
Warum hast du dich für das Managementprogramm bei Helios entschieden?
Nach meinem Traineeprogramm bei Helios wollte ich meine Entwicklung im Unternehmen gezielt fortsetzen. Das Gesundheitswesen ist eine Branche mit hoher Verantwortung, viel Dynamik und gleichzeitig großem Veränderungsbedarf. Genau das hat mich gereizt. Das Managementprogramm bietet dafür den idealen Rahmen: Es verbindet strategische Fragestellungen mit operativer Personalarbeit und lässt gleichzeitig Raum für persönliche Weiterentwicklung.
Wie sah dein Arbeitsalltag als Junior Managerin aus?
Mein Arbeitsalltag war sehr abwechslungsreich. Je nach Einsatzort habe ich in der Personalbetreuung mitgewirkt sowie unterschiedliche Projekte übernommen – vom klassischen operativen Tagesgeschäft über Prozessoptimierungen bis hin zur Begleitung und Unterstützung der Personalleitung.
Was sind deine Highlights des Programms?
Ein Highlight war für mich die enge Zusammenarbeit mit Führungskräften, die ihr Wissen offen geteilt und mir die Möglichkeit gegeben haben, aktiv mitzuwirken. Auch der Austausch mit den anderen Junior Manager:innen war sehr wertvoll. Die Seminare waren dabei immer etwas ganz Besonderes: Man wird aus dem meist doch eher hektischen Klinikalltag herausgenommen und hat Zeit für Selbstreflexion, Austausch und persönliche Weiterentwicklung. Außerdem baut man sich im Laufe des Programms ein großes Netzwerk auf: Kolleg:innen, Mentor:innen und ehemalige Teilnehmer:innen, auf die man auch nach dem Programm immer wieder zurückgreifen kann.
Gibt es Seminare oder Projekte, die dich besonders geprägt haben?
Sehr prägend waren die Leadership-Seminare und Workshops, in denen wir uns mit Kommunikation, Führung und Selbstreflexion beschäftigt haben. Sie haben mir geholfen, mein eigenes Führungsverständnis zu schärfen. Besonders hilfreich fand ich auch die Einheiten zur kollegialen Beratung. Der strukturierte Austausch mit anderen Teilnehmer:innen aus unterschiedlichen Programmzweigen hat mir neue Perspektiven eröffnet und gezeigt, wie wertvoll gemeinsames Reflektieren und voneinander Lernen ist.
Was für eine Führungskraft möchtest du sein?
Ich möchte eine Führungskraft sein, die anderen den Weg ebnet und sie dabei unterstützt, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Mir ist wichtig, eine verlässliche Stütze für mein Team zu sein. Jemand, die Orientierung gibt, fördert und Vertrauen schenkt. Empathische Führung auf Augenhöhe bedeutet für mich, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Ich möchte eine „Möglichmacherin“ sein, die Rahmenbedingungen schafft, in denen Mitarbeiter:innen wachsen und sich weiterentwickeln können.
Was würdest du zukünftigen Junior Manager:innen mit auf den Weg geben?
Seid neugierig, offen und nutzt jede Gelegenheit, um dazuzulernen – sowohl fachlich als auch persönlich. Sucht den Austausch mit anderen und nehmt jede Herausforderung als Lernchance. Das Programm bietet unglaublich viele Chancen, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und über den Tellerrand zu schauen. Und vor allem: behaltet immer den Menschen im Blick. Das ist es, was die Arbeit im Gesundheitswesen so besonders macht.
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