Pressemeldung

KERN GmbH tritt Präventionsnetzwerk #sicherimDienst bei

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern, aber auch in Pflegeeinrichtungen, gehören verbale Gewalt und physische Attacken auf die Liste der möglichen Ereignisse, auf die sie sich täglich und zu Dienstbeginn immer wieder einstellen müssen. Ereignisse, die nach Überzeugung der Geschäftsführung der KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord GmbH, nicht zu dulden oder einfach hinzunehmen sind…

25. Februar 2026
  • Personal
  • QM

KERN-Geschäftsführerin Susanne Minten stellt fest: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Tag für Tag Außergewöhnliches. Sie verdienen ein Arbeitsumfeld, in dem sie sich sicher fühlen können. Schutz ist für uns keine Option, sondern Verpflichtung.“

Als sichtbares Zeichen dieser Verpflichtung, aber auch der aktiven Verantwortungsübernahme, hat die KERN GmbH den Beitritt zum NRW-Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beschlossen und mit der Unterzeichnung der Beitrittsurkunde am 23.02.26 umgesetzt. KERN-Geschäftsführer Hendrik Nordholt: „Wir nehmen jede Form von Gewalt oder Bedrohung ernst – ob verbal oder körperlich. Mit klaren Strukturen und Ansprechpartnern, mit Schulungsangeboten zu den Themen Resilienz und Deeskalation und einer eindeutigen Haltung, nämlich ‚Null Toleranz‘, setzen wir deutliche Zeichen.“

Neben seiner Funktion in der Abteilung Qualitäts- und Beschwerdemanagement wird als einer der Ersten in NRW Thomas Cichos die Funktion als Gewaltschutzbeauftragter der KERN GmbH übernehmen und dabei von Julia Suren unterstützt werden, die das Thema Prävention bei Vorkommnissen sexualisierter Gewalt bearbeiten wird. Thomas Cichos: „Ich möchte meine Kolleginnen und Kollegen dahingehend unterstützen, dass sie ihrer Profession nachgehen können, die da heißt: heilen, pflegen, helfen. Wir stärken jetzt unsere Präventionsstrukturen und unsere Präventionsarbeit durch klare Ansprechpartner. Die Aufgabe von mir und meiner Kollegin Suren wird es u.a. sein, Gefahrenbewusstsein zu schaffen, gefahrenbewusstes Verhalten zu schulen, Stressprävention und Emotionsarbeit und eine professionelle Vorbereitung auf absehbar kritische Situationen zu ermöglichen.“

Bei dem inhaltlichen Austausch anlässlich des Beitritts der KERN GmbH zu #sicherimDienst stellte Pia Austrup von der beim Polizeipräsidium Münster ansässigen Stabsstelle #sicherimDienst fest, warum das Land NRW das Präventionsnetzwerk so wichtig findet: „Im Rahmen der Initiative soll für die Thematik intern und extern sensibilisiert und für Beschäftigte, Führungskräfte und Behörden- und Unternehmensleitungen sollen verschiedene Lösungsstrategien angeboten werden. Der Präventionsleitfaden enthält aktuellste Erkenntnisse und Empfehlungen zum Umgang mit Gewalt, und das Präventionsnetzwerk #sicherimDienst fördert den übergreifenden Austausch von Erfahrungen und Tipps im Umgang mit Gewalt und macht geeignete Praxisbeispiele unter den Netzwerkmitgliedern bekannt.“ Für die KERN GmbH Grund genug dem NRW-Netzwerk beizutreten, wie Susanne Minten feststellt: „Gewalt in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen gehört leider zu den Erfahrungen, mit denen wir bzw. unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst umgehen müssen. Wir tun alles, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Gewalt, egal wie, egal wo und egal von wem, ist nicht zu tolerieren!“

Quelle:
kern.ruhr

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