Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide verhängt Einstellungsstopp wegen 5,5-Millionen-Euro-Defizits

Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide hat wegen eines erwarteten Defizits von 5,5 Millionen Euro einen unbefristeten Einstellungsstopp für alle Unternehmensbereiche verhängt…

5. Juni 2026
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Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide, ein kommunaler Maximalversorger mit 833 Betten und rund 2.500 Mitarbeitenden, reagiert auf ein erwartetes Defizit von 5,5 Millionen Euro mit einem unbefristeten Einstellungsstopp für alle Unternehmensbereiche. Die Maßnahme ist Teil einer Reihe von Gegenmaßnahmen, die das Klinikum zur Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation ergriffen hat.

Ausnahmen gelten für Schlüsselpositionen, insbesondere in der patientennahen Versorgung. Das medizinische und pflegerische Leistungsangebot sei nach Angaben des Hauses aktuell nicht grundsätzlich beeinträchtigt.

Die wirtschaftliche Lage wird im engen Austausch mit dem Gesellschafter beobachtet, da sie auch die Liquidität beeinflussen könnte. Ein Insolvenzverfahren sei nach aktuellem Stand nicht notwendig, betont das Klinikum ausdrücklich.

Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Toense, zugleich Stadträtin und Dezernentin für Gesundheit, Klima und Umwelt, wies Spekulationen über Schließung oder Verkauf nach ihrer Wahl Anfang Mai zurück. Sie bezeichnete das Klinikum als unverzichtbaren Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung und der kommunalen Daseinsvorsorge und kündigte an, das Haus medizinisch leistungsfähig, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher aufzustellen. Die bisherigen Kennzahlen deuteten in eine positive Richtung.

Quelle:
kma-online.de

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