Krankenhäuser Guben und Forst bündeln Kompetenzen
Zwei Krankenhäuser in Spree-Neiße starten eine enge Kooperation. Operative und konservative Leistungen werden klar verteilt, um Versorgung und Wirtschaftlichkeit zu stabilisieren…
- Ökonomie
Mit dem Jahreswechsel haben das Naëmi-Wilke-Krankenhaus Guben und die Lausitz-Klinik Forst ihre Zusammenarbeit aufgenommen. Beide Häuser verfolgen künftig ein abgestimmtes Versorgungskonzept ohne Konkurrenz. Die operative Medizin mit Schwerpunkten am Bewegungsapparat und im Bauchraum ist in Guben verankert. Forst konzentriert sich auf konservative Leistungen, darunter Innere Medizin, Geriatrie und Urologie.
Die Verantwortung für beide Standorte liegt ab sofort bei Andreas Mogwitz einem gemeinsamen Geschäftsführer. Die Kooperation reagiert auf die Anforderungen der Krankenhausreform, die verbindliche Mindestvorgaben zu Fallzahlen und Personal vorsieht. Durch die gezielte Aufteilung von Aufgaben und Fachkräften sollen diese Kriterien erfüllt werden.
Nach Angaben der Klinikleitung stärkt das Modell die medizinische Grund- und Notfallversorgung in der Region. Gleichzeitig schafft es wirtschaftliche Stabilität. Parallel laufen Gespräche über einen möglichen Trägerwechsel in Forst, bei dem der bestehende Klinikverbund aus Guben Anteile übernehmen könnte.
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