Krankenhaus Maria Stern beendet Betrieb, Linz übernimmt Teile des Personals
Nach gescheiterten Verhandlungen schließt das Krankenhaus Maria Stern in Remagen. 118 Beschäftigte sind betroffen…
- Ökonomie
Das Krankenhaus Maria Stern in Remagen stellt seinen Betrieb endgültig ein. Grund ist das Scheitern der Gespräche mit einem potenziellen Investor aus Bonn. Zum Ende der Woche werden die verbliebenen Patientinnen und Patienten entlassen oder individuell in andere Einrichtungen verlegt. Ein Teil soll im benachbarten Franziskus Krankenhaus in Linz aufgenommen werden, das zum selben Träger gehört. Mit der Schließung verlieren 118 Mitarbeitende ihre Arbeitsplätze, doch laut Krisenberater Maximilian Herke sollen einige Beschäftigte ein Übernahmeangebot in Linz erhalten. Die medizinischen Kapazitäten des Verbundes sollen künftig dort zusammengeführt und ausgebaut werden. Für das Linzer Personal besteht laut Herke keine Gefahr, die eigenen Stellen zu verlieren. Wie es langfristig mit dem Standort Remagen weitergeht, bleibt offen. Das Verfahren zur Investorensuche läuft weiter.
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