Kreistag entscheidet am 7. September über Zukunft des Krankenhauses Prüm
Eine notariell beurkundete Investorenvereinbarung soll das insolvente St. Joseph-Krankenhaus Prüm retten. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm plant die Übernahme, der Kreistag entscheidet am 7. September…
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Der Eifelkreis Bitburg-Prüm plant die Übernahme des insolventen St. Joseph-Krankenhauses in Prüm. Am 21. August unterzeichneten die St. Joseph-Krankenhaus gemeinnützige GmbH, der Eifelkreis und Sachwalter Jakob Joeres eine Investorenvereinbarung und ließen sie notariell beurkunden.
Die Übernahme ist noch nicht endgültig besiegelt. Der Kreistag muss am 7. September 2026 zustimmen. Bei positivem Beschluss ist der wirtschaftliche Übergang zum 1. Oktober 2026 geplant.
Das St. Joseph-Krankenhaus ist ein Haus der Grundversorgung mit 150 Planbetten, im Krankenhausplan Rheinland-Pfalz geführt und beschäftigt rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die künftige wirtschaftliche Ausrichtung soll im Herbst ein detaillierter Wirtschafts- und Finanzplan erarbeitet werden.
Seit November 2025 arbeiteten die Beteiligten parallel zum laufenden Betrieb an einer Lösung. Neben Kreisgremien und Kreisverwaltung waren die Kanzlei Heuking sowie die Managementberatung Borschers & Kollegen eingebunden. Gesundheitsminister Clemens Hoch bewertet die geplante Übernahme als Beitrag zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung im Eifelkreis. Das Land Rheinland-Pfalz kündigte an, den Eifelkreis weiterhin zu unterstützen.
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