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Medizin

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Gibt es neue Trends in der Medizinforschung?
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Welche aktuellen Studien werden an Krankenhäusern durchgeführt?
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Welche Investitionen erwarten mich bei medizinischen Geräten?
Mit Fokus auf eine Berichterstattung gesundheitsökonomischer, gesundheitspolitischer und qualitätsorientierter Gesundheitsversorgung spielen medizinische Themen hier eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem ist die Kenntnis über neue innovative Diagnostik und Therapiemöglichkeiten und der Finanzierbarkeit ein unerlässlicher Faktor für eine strategische Leistungsplanung der Krankenhäuser.
In diesem Zusammenhang durchforsten wir für Sie den Gesundheitsmarkt und hoffen, mit unseren Fundstücken Ihnen Anregung für die weitere Entwicklung Ihrer Einrichtungen geben zu können.
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Januar 2023 haben die Krankenkassen dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ein Behandlungsverbot für Extrem-Frühgeborene ausgesprochen. Bei einer Anhörung zum Verbot haben Verantwortliche im Bundestags-Petitionsausschuss keine Bereitschaft zu Änderungen erkennen lassen...
Quelle: gmx.net -
Klare Aussagen bei der Diskussionsveranstaltung von GWKdirekt
Wie sollten Ärzte und Ärztinnen mit Entscheidungsdilemmata im ärztlichen Alltag umgehen? Welche Grundlagen können Krankenhausverantwortliche schaffen, um präzise Diagnosen und zielführende Therapiestellungen zu gewährleisten? Diese Herausforderungen des Krankenhausalltags standen im Fokus eines Webinars in der Reihe GWKdirekt.
Der Anspruch an den Mediziner hat sich verändert, so die Beobachtung von Prof. Dr. David M. Leistner. Das „schnellere Gesundheitssystem“ von heute habe dazu geführt, dass Behandler:innen in immer kürzerer Zeit immer komplexere Patient:innen zu managen hätten. Die Krankenhausführung erwarte möglichst kurze Liegedauern und stringente Abläufe. Dabei seien komplexe Fälle mit 25 Diagnosen keine Seltenheit, so der Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Frankfurt weiter. Der Ausblick sei ernüchternd: Der demografische Wandel bringe immer mehr ältere Patient:innnen und komplexere Fälle mit sich, die kaum mehr zu handhaben seien. Andererseits sinke die Zahl an Ärzt:innen, und immer mehr von ihnen würden nicht auf eine Work-Life-Balance verzichten wollen – was Verfügbarkeiten weiter mindert.
Quelle: uptodate.com - G-BA
G-BA: Neue Datenanalyse stellt Krankheitslast regional differenziert dar und kann eine bedarfsgerechtere Gesundheitsversorgung unterstützen
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat empfohlen, Erkenntnisse aus dem beendeten Förderprojekt BURDEN 2020 zur Krankheitslastrechnung in die Versorgung zu überführen. Das entwickelte Konzept zur Datenanalyse kann dazu beitragen, die Versorgungsangebote in Deutschland stärker an der Krankheitslast der Bevölkerung auszurichten und dabei auch regionale Unterschiede zu berücksichtigen. Denn es zeigt, dass es möglich ist, eine Vielzahl von vereinzelt vorliegenden Daten zusammenzuführen und daraus Erkenntnisse zu ausgewählten Krankheiten regional differenziert abzuleiten.
BURDEN 2020 – Die Krankheitslast in Deutschland und seinen Regionen. Grundlagen einer umfassenden Planung im Gesundheitswesen...
Quelle: g-ba.de - IDW
75. Jubiläums-Kongress der DGU: Präsident Kriegmair rückt Interdisziplinarität in den Fokus
Seit September 2022 ist Prof. Dr. Martin Kriegmair Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und leitet in dieser Funktion den 75. Kongress der wissenschaftlichen Fachgesellschaft vom 20. bis 23. September 2023 im Congress Center Leipzig. Mit seinem Kongressmotto „#Urologie #interdisziplinar #voraus“ will der Chefarzt der Urologischen Klinik München Planegg auf der weltweit drittgrößten urologischen Fachtagung einen Anstoß für die zukünftige Entwicklung einer immer komplexeren Urologie geben.
In einer Zeit weitreichender Strukturreformen im Gesundheitswesen widmet sich der Kongress zudem aktuellen Herausforderungen wie der Ambulantisierung der Medizin. „Und natürlich werden wir das 75. Jubiläum unserer DGU-Jahrestagung gebührend begehen“, so Prof. Kriegmair...
Quelle: idw-online.de -
Universitätsklinika Essen und Köln Nationales Centrum für Tumorerkrankungen
Nordrhein-Westfalen bekommt einen eigenen Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT): Das von den Universitätsklinika Essen und Köln getragene NCT West zählt künftig zu den bundesweit sechs festen NCT-Standorten, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung am Donnerstag, 2. Februar 2023, bekanntgab. Nach dem mehrjährigen Aufbau wird das NCT West künftig dauerhaft von Bund und Ländern gefördert. Wichtige Voraussetzung für den großen Erfolg war die vom Land unterstützte Gründung des Cancer Research Centers Cologne Essen (CCCE) als standortübergreifendes Forschungszentrum.
Quelle: uk-koeln.de -
Fachkliniken Radeburg sind Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der TU Dresden
„In unserem Zentrum arbeitet eine Vielzahl engagierter, lehrbefugter Ober- und Fachärzten mit höchster fachlicher Expertise auf dem Gebiet der Geriatrie. Wir möchten daher auch Studierenden, die ihr Praktisches Jahr in Radeburg absolvieren, die Möglichkeit geben, von unserer klinischen Qualität zu profitieren. Dafür haben wir einen Ausbildungsplan konzipiert, der von unserem hochspezialisierten, altersmedizinischen Fachwissen hier am Standort profitiert“, so Dr. iur. Laura Görgens, Geschäftsführerin der Fachkliniken Radeburg.
Quelle: Pressemeldung – fachkliniken-radeburg.de -
Die private medizinische Hochschule in Erfurt ist startbereit. Ab dem Sommersemester 2023 beginnen die Studiengänge Humanmedizin und Psychologie, wie die Geschäftsführerin der HMU Health and Medical University Ilona Renken-Olthoff mitteilte...
Quelle: mdr.de -
Im Widerspruch zu Lauterbach: Mehr Studienplätze seien für medizinische Fakultäten „unrealistisch"
20. Januar 2023Die Reaktion des Medizinischen Fakultätentages war skeptisch: Die Forderungen des Bundesgesundheitsministers nach der Schaffung von mehr Medizinstudienplätzen werden kritisch gesehen. Im internationalen Vergleich habe Deutschland weder zu wenige Ärzte noch zu wenige Studienplätze...
Quelle: Ärztezeitung -
In Deutschland ist Gendermedizin nur an zwei Medizinfakultäten fest in den Lehrplan integriert. Viele der Studierenden wissen wenig über das Thema. Sebastian Paschen, der Studierendenvertreter, möchte das jedoch ändern...
Quelle: riffreporter.de -
MHH-Forschungsteam zeigt erstmals auf, wie die Entzündung bei COVID‑19 die kleinsten Gefäße im Herzen verändert
Schwere Krankheitsverläufe einer COVID-19-Infektion beeinträchtigen nicht nur die Lungenfunktion, sondern können auch lebensbedrohliche Folgen für das Herz hervorrufen. Das Spektrum reicht von einer akuten Herzmuskelentzündung (Myokarditis) bis zu einer chronischen Einschränkung der Pumpfunktion des Herzens. Die grundlegenden Schädigungsmuster konnten bis zum heutigen Tag nicht gänzlich nachgewiesen werden. Ein interdisziplinäres Forschungsteam um Professor Dr. Danny Jonigk, Christopher Werlein und Privatdozent (PD) Dr. Mark Kühnel vom Institut für Pathologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat jetzt mit Hilfe innovativer molekularer Verfahren und eines hochauflösenden Mikroskopieverfahrens gezeigt, wie die andauernde Entzündung bei COVID-19 das Herzgewebe angreift und langfristig die kleinsten Herzkranzgefäße umbaut, indem spezielle Vorläuferzellen des Immunsystems aus dem Blut in das Herz gelotst werden. Die Studie wurde im renommierten Fachjournal Angiogenesis publiziert.
Quelle: mhh.de - ÄB
Stationäre Antibiotikabehandlungen nicht immer leitliniengerecht möglich
Die Umsetzung der antibiotischen Therapien bei Harnwegsinfektionen sowie Sepsis analysierten die Paracelsus-Kliniken Deutschland näher. Rund 600 Fälle aus den Jahren 2019 und 2020, zu zwei Dritteln Harnwegsinfekte und einem Drittel Sepsen, wurden dazu datenschutzgerecht ausgewertet...
Quelle: aerzteblatt.de -
Acht medizinische Fakultäten und eine Schule für Krankenpflegen wollen das biologische und soziale Geschlecht in ihren Studiengängen stärker berücksichtigen. Dazu haben sie eine digitale Plattform ins Leben gerufen: www.gems-platform.ch. Die Bündelung von Ressourcen habe einen gemeinsamen Lehrplan für alle Schweizer Medizinischen Hochschulen geschaffen...
Quelle: www.jungfrauzeitung.ch -
Der Bundestag hat vergangene Woche über das Triage-Gesetz entschieden. Zum vorgelegten Referentenentwurf dieses Gesetzes hatte am 14. Juni 2022 die AWMF Taskforce COVID-19 Leitlinien – der die DIVI angehört und vor allem in dieser Angelegenheit federführend beteiligt war – eine Stellungnahme abgegeben. Die vier sehr deutlich gemachten Kritikpunkte am Gesetzentwurf mit entsprechenden Formulierungsvorschlägen wurden jedoch nicht berücksichtig. „Die DIVI bedauert dies außerordentlich“, sagt DIVI-Präsident Prof. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. „Alle sind sich einig, dass medizinisch solch schwierige Entscheidungen nur mit Blick auf die Erfolgswahrscheinlichkeit einer intensivmedizinischen Behandlung getroffen werden können. Im Zweifelsfall wird der Patient priorisiert behandelt, von dem wir glauben, dass er die beste Chance hat, durch die Intensivmedizin zu überleben“, erklärt er. Das heutige Gesetz will es aber anders.
Quelle: divi.de -
IFAM: Selbstauflösende Schrittmacherdrähte entwickelt - Verringern sie das Risiko nach einer Herz-OP?
Am Fraunhofer-Institut IFAM in Dresden entwickelt ein Forscherteam selbstauflösende Schrittmacherdrähte. Durch sie sollen die Risiken nach herzchirurgischen Operationen deutlich reduzieren werden. Die Forschenden verfolgen gemeinsam mit der medizinischen Fakultät der TU Dresden diesen neuartigen Ansatz im Projekt 'Resorbable Molybdenum Temporary Cardiac Electrodes', kurz 'ReMoTe CarE'...
Quelle: healthcare-in-europe.com - BKTRIER
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier: Weaning – wieder alleine atmen lernen
Eigenständig atmen – was so banal klingt, kann für Menschen nach einer schweren Erkrankung oder einem schweren Unfall mit Notwendigkeit einer künstlichen Beatmung ein schwieriger und langer Prozess sein. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier ist nun von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) zertifiziert worden und geht damit einen weiteren Schritt zur Verbesserung der intensivmedizinischen Qualität. Das Zertifikat „Entwöhnung von der Beatmung“ bescheinigt der anästhesiologischen Intensivstation unter Leitung von Chefarzt Professor Dr. med. Tim Piepho, den hohen Anforderungskatalog in Bezug auf technische und personelle Ausstattung sowie Prozessabläufe zu erfüllen...
Quelle: bk-trier.de -
Gemeinsam heilsam – Schulmedizin trifft auf Naturheilkunde
Den ganzen Menschen als Partner einbeziehen und die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten zur Wirkung bringen, dafür steht die Integrative Medizin. Eine Medizin, die neben den körperlichen Beschwerden eines Patienten auch die Lebensumstände mit betrachtet. Dafür werden sowohl schulmedizinische Therapien als auch die Naturheilkunde eingesetzt. Dank des Instituts für Integrative Medizin an den ALB FILS KLINIKEN können jetzt auch Menschen aus dem Landkreis Göppingen von einer solchen interdisziplinären und ergänzenden Medizin profitieren.
Quelle: alb-fils-kliniken.de -
Man könnte meinen die Pandemie ist vorbei – wenn man sich das Verhalten der Deutschen anschaut. "Wir müssen es ja alle mal bekommen" Solche Aussagen bereiten so manchem "körperliche Schmerzen". Mittlerweile ist die Desinformation in der Allgemeinbevölkerung tief eingesickert. Es ist unfassbar...
Quelle: doccheck.com -
Seit Jahrzehnten diskutieren Intensivmediziner:innen, ob es angeraten ist, beatmete Patient:innen in Mund, Nase und Rachen mit Antibiotika zu behandeln, um bakterielle Infektionen zu vermeiden.
Die meisten Kliniken in Deutschland nutzen diese Maßnahme nicht. Ihr Argument: Die Gabe der Antibiotika könnte die Bakterien vor allem bei einer Langzeitbehandlung unempfindlich gegen die Medikamente werden lassen. Und die sogenannte antimikrobielle Resistenz (AMR) ist mittlerweile eines der größten Probleme der modernen Medizin. Nun zeigen Mediziner:innen des LMU Klinikums München in einer neuen Studie: Die Sorge ist unbegründet. „Die antimikrobielle Resistenzlage verändert sich nicht durch diese Maßnahme, während die beatmeten Patient:innen profitieren“, erklärt Prof. Dr. Josef Briegel vom LMU Klinikum: „Mit der Präventionsmaßnahme entwickeln beatmete Patienten weniger häufig Lungenentzündungen und sterben weniger häufig im Krankenhaus.“
Quelle: SpringerLink -
Pro Jahr sterben etwa 1,7 Millionen Menschen an Pilzinfektionen. Die Symptome werden oft nicht richtig erkannt. Zudem entwickeln immer mehr Pilze Resistenzen...
Quelle: tagesschau.de - UKM
Zuspitzung der Lage in den Kliniken: Deutliche Zunahme von Neuinfektionen bei Patient*innen und Mitarbeitenden
18. Oktober 2022Die rasant steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen hat innerhalb weniger Tage dazu geführt, dass sich die Lage in den Kliniken derzeit zuspitzt. Nicht nur die Zahl der Patient*innen, die von einer Corona-Infektion betroffen sind, steigt. Alle Münsterschen Krankenhäuser beschreiben außerdem, dass sie aufgrund von hohen Krankenständen beim Personal häufiger Patient*innen nicht aufnehmen können und es gleichzeitig schwer ist, Betten für Intensivpatient*innen, die eine Notfallversorgung benötigen, im Umland zu finden.
Quelle: Universitätsklinikum Münster