Medizinstrategie 2030 zeigt Wirkung: KRH reduziert Defizit auf 2,6 Millionen Euro
Das Klinikum Region Hannover schließt 2025 mit einem Defizit von 2,6 Millionen Euro ab, 14 Millionen Euro besser als 2024. Als Hauptgrund nennt die Geschäftsführung die Medizinstrategie 2030…
- Ökonomie
Deutschlands drittgrößter kommunaler Klinikverbund hat sein Jahresdefizit 2025 von 16,6 auf 2,6 Millionen Euro gesenkt. Die Geschäftsführung führt die Verbesserung maßgeblich auf die Medizinstrategie 2030 zurück, die Leistungen an weniger Standorten konzentriert.
Die betrieblichen Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um 56 Millionen Euro auf 827 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die stationären und ambulanten Fallzahlen in der Somatik auf rund 284.000 (2024: 282.000) sowie die Behandlungstage in den psychiatrischen Kliniken auf 267.000 (2024: 255.000).
Das KRH beschäftigte 2025 im Jahresdurchschnitt rund 8.885 Mitarbeitende, knapp 100 mehr als im Vorjahr. Die Investitionen stiegen auf 59,1 Millionen Euro.
Trotz der positiven Entwicklung mahnt Finanzgeschäftsführerin Barbara Schulte zur Kontinuität. Das strukturelle Defizit müsse konsequent weiter verringert werden. Aufsichtsratschef Torben Klant sieht das KRH für die kommenden Jahre gut aufgestellt, betont aber, der eingeschlagene Weg müsse konsequent fortgesetzt werden.
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