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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

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    Franz und Wenke GmbH: Endoprothetik | Fachspezifische Kodierung

    24. Juni 2024

    Termin: 04. Juli 2024, online, 09:00 - 11:30 Uhr

    Das Webseminar „Fachspezifische Kodierung in der Endoprothetik“ ist ein Online-Seminar zur Vermittlung von Basis- und Expertenwissen im Fachgebiet.

    Dabei wird insbesondere auf folgende Aspekte eingegangen:

    • ICD-Kodierung typischer Diagnosen und Bedeutung für die DRG-Gruppierung (Haupt- und Nebendiagnosen)
    • OPS-Kodierung von Maßnahmen im Zusammenhang mit Diagnostik und Therapie
    • Anforderungen an die Dokumentation in der Patientenakte als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung der Kodierung.
    • Spezielle Kodierrichtlinien im Fachgebiet
    • Typische Streitfälle zwischen Krankenhäusern, Kostenträgern und den Medizinischen Diensten
    • Relevante Entscheidungen des Schlichtungsausschusses
    • Aktuelle Rechtsprechung insbesondere des Bundessozialgerichtes mit Bezug zum Fachgebiet

    weitere Informationen finden Sie hier

    Quelle: Franz & Wenke GmbH
  • Zentralklinik realisiert weiteres Digitalprojekt: Patientenaufnahme

    24. Juni 2024

    Alle Patienten der Zentralklinik Bad Berka werden ab sofort digital aufgenommen.

    Damit realisiert die Zentralklinik Bad Berka ein weiteres Digitalprojekt innerhalb von nur sechs Monaten. Für die Patienten bedeutet das neue Angebot eine angenehmere und qualitativere Aufnahme durch den Wegfall der unzähligen Papierdokumente, welche man physisch während des Krankenhausaufenthalts mit sich herumtragen muss. „Durch Dateneinleitung aus dem klinischen Informationssystem, wie z. B. Einwilligungen, Hausarztinformationen, Versicherungsdaten und Patientenstammdaten in die Aufnahmedokumente müssen weder der Patient noch die Teammitglieder der Aufnahme die Dokumente händisch befüllen. Es läuft alles automatisch. Kopien der unterschriebenen Aufnahmedokumente erhalten die Patienten verschlüsselt per E-Mail“, erklärt Julian Schäfer von der RHÖN-KLINIKUM IT Service GmbH.

    Quelle: Zentralklinik Bad Berka
  • ÄB

    HKG fordert deutliche Anhebung des Landesbasisfallwertes für 2024

    24. Juni 2024

    Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft fordert eine sofortige Erhöhung des Landesbasisfallwertes und übt scharfe Kritik an der geplanten Krankenhausreform, insbesondere an der unzureichenden Vorhaltevergütung und der zunehmenden Bürokratie.

    Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) fordert eine sofortige Anhebung des Landesbasisfallwertes auf mindestens 6,95 % zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Krankenhäuser noch im Jahr 2024. Jörn Wessel, Vorsitzender der HKG, kritisiert scharf, dass den Krankenhäusern die vom Statistischen Bundesamt ermittelten Kostensteigerungen nicht zugestanden werden und die derzeitige Unterfinanzierung die Versorgung gefährdet. Die HKG betont zusätzlich, dass die aktuelle Krankenhausreform ihr Ziel einer auskömmlichen Finanzierung verfehlt, da notwendige Weichenstellungen unterblieben sind und die Vorhaltevergütung das System weiter verkompliziert. Zudem fehle eine Folgenabschätzung für die neuen Leistungsgruppen...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • 34. Sächsischer Ärztetag: Notfall-Apps kompatibel machen

    24. Juni 2024

    Auf ihrem 34. Sächsischen Ärztetag fordert die sächsische Ärzteschafft die Verantwortlichen in den Leitstellen auf, die Kompatibilität smartphonebasierter Apps für die Alarmierung qualifizierter Ersthelfer untereinander sicherzustellen.

    Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, nur solche Apps zu verwenden, bei denen eine einmalige Anmeldung in Sachsen ausreicht und die über die Leitstellengrenzen hinweg eine Alarmierung gewährleisten, um damit wertvolle Ressourcen zur Lebensrettung zu nutzen.

    Quelle: slaek.de
  • BBT

    Eine neue Dachmarke für die Mannheimer BBT-Krankenhäuser

    21. Juni 2024

    Nachdem im Oktober 2023 die beiden Mannheimer BBT-Krankenhäuser Theresienkrankenhaus und Diako zu einer Gesellschaft verschmolzen wurden, geht die BBT-Gruppe den nächsten Schritt und fasst die Mannheimer Traditionshäuser unter einer neuen Dachmarke zusammen: Brüderklinikum Julia Lanz.

    Der neue Markenname ist das Ergebnis eines intensiven Markenbildungsprozesses, an dem Mitarbeitende beider Häuser beteiligt waren. Begleitet wurde die Phase der Namensfindung von einer erfahrenen Agentur, die mit den Workshop-Teilnehmern auch den neuen Claim erarbeitet hat: „Gemeinsam stärker. Stark für Mannheim.“

    Der neue Name beinhaltet zum einen eine Verbindung zum Traditionsnamen der Familie Lanz. Eine Familie, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Gesundheitsversorgung in der Region, maßgeblich mitgeprägt und gestaltet hat. Zum anderen wird eine Verbindung zum aktuellen Träger der Einrichtungen geschaffen, den Barmherzigen Brüder Trier (BBT-Gruppe). Dieser steht für den caritativen Dienst im Gesundheits- und Sozialwesen und geht auf die fast 175-jährige Tradition des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf Peter Friedhofens zurück. 

    Quelle: bbtgruppe.de
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    Live-Analytics | Entscheidung gefallen - NRW legt Leistungsgruppen pro Klinik fest

    21. Juni 2024

    Die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter Kontur an. Am 14.06.2024 hat das Ministerium die Schreiben für das Anhörungsverfahren der Leistungsgruppenvergabe an die betroffenen Kliniken versendet. In diesen ist vorläufig geregelt, welche Kliniken in Zukunft welche Leistungsgruppen anbieten dürfen und in welchem Umfang.

    Das Verfahren und die Ergebnisse wurden mit Spannung erwartet und können als guter Indikator für die geplante Leistungsgruppenumsetzung im Rahmen der Krankenhausreform für ganz Deutschland betrachtet werden.

    Was bedeutet das für die Kliniken?

    Die Vergabe der Leistungsgruppen ist ein entscheidender Schritt in der Neustrukturierung des Gesundheitssystems in NRW. Es bestimmt, welche medizinischen Leistungen von welchen Kliniken erbracht werden dürfen, was sowohl die Qualität als auch die Effizienz der Versorgung verbessern soll. Für die Patienten bedeutet es aber auch welche Leistungen in welchen Fahrtzeiten erreicht werden können, was die allgemeine Versorgungssituation beeinflusst.

    Kostenlose Live-Analytics Session und kostenloses Dashboard

    In dieser Live-Analytics Session werden wir die Ergebnisse näher betrachten und analysieren. Im Anschluss an die Live-Session werden wir ein interaktives Dashboard freischalten, in welchem ausgewählte Leistungsgruppen und die dazugehörigen Kliniken analysiert werden können.

    Melden Sie sich an, um detaillierte Einblicke in die neuen Regelungen und deren Auswirkungen auf die Kliniken zu erhalten. 

    Quelle: BinDoc GmbH
  • Aktualisierter Bundes-Klinik-Atlas: Weniger Details, mehr Übersicht

    21. Juni 2024

    Der überarbeitete Bundes-Klinik-Atlas bietet jetzt eine vereinfachte Benutzeroberfläche und konzentriert sich auf Behandlungserfahrungen in 20 wichtigen Operationskomplexen.

    Der im vergangenen Monat gestartete "Bundes-Klinik-Atlas" ist grundlegend überarbeitet worden und konzentriert sich nun in einer abgespeckten Version auf die Behandlungserfahrungen in 20 zentralen Operationskomplexen. Die Auswahl decke je nach Klinik bis zu 70 Prozent der Patienten ab, hieß es vom Ministerium. Später soll das Angebot erweitert werden (hier).

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) reagierte damit auf Kritik, dass die ursprünglich detaillierten Angaben zu 23.000 Eingriffsarten für Patienten und Ärzte zu unübersichtlich gewesen seien. Die neue Version des bundesweiten Portals, das auf der Startseite große Kacheln zu den Bereichen Herz, Lunge, Krebs, Knochen und Gelenke, Neurologie, Gynäkologie und Geburt sowie Gefäße zeigt, soll eine benutzerfreundlichere Navigation ermöglichen.

    Trotz technischer Verbesserungen und einer optimierten Benutzeroberfläche äußerte die Deutsche Stiftung Patientenschutz Kritik und forderte die Einstellung des Projekts, um Lauterbachs Transparenzoffensive nicht ins Banale abgleiten zu lassen. Eugen Brysch sieht in der Anpassung eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung: „Der Anspruch des Bundesgesundheitsministers war, dass Kranke im Klinikatlas mit einfacher Sprache für komplexe Krankheiten das richtige Krankenhaus finden. Gemessen an diesem Vorsatz ist das Update kläglich gescheitert.“ Jetzt stehe nichts drin, was den Suchenden tatsächlich weiterhilft... 

    Quelle: wallstreet-online.de
  • KMA

    Universitätsklinikum Cottbus: Nagel und Hewer bilden Gründungsteam

    21. Juni 2024

    Prof. Eckhard Nagel wird erster Vorstandsvorsitzender des neuen Universitätsklinikums Cottbus, Alexander Hewer ist als Finanzvorstand vorgesehen.

    Der Bau des neuen Universitätsklinikums in Cottbus schreitet voran. Der Brandenburger Landtag verabschiedete kürzlich einstimmig das Gesetz zur Errichtung einer Landesuniversitätsmedizin. Nach kma-Informationen soll Prof. Eckhard Nagel, bisher Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth, den Vorstandsvorsitz übernehmen. Finanzvorstand soll Alexander Hewer werden, der derzeit bei Vivantes tätig ist. Der Gründungsvorstand soll am 1. Juli offiziell seine Arbeit aufnehmen. Das Universitätsklinikum, das auf dem Gelände des Carl-Thiem-Klinikums entstehen soll, ist Teil eines Modellvorhabens zur Förderung des Strukturwandels in der Lausitz. Bis zum Jahr 2038 sind umfangreiche Investitionen von fast vier Milliarden Euro geplant, um jährlich 1.300 neue Arbeitsplätze und 200 Studienplätze zu schaffen...

    Quelle: kma-online.de
  • HKG

    Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) fordert auskömmliche Finanzierung und Bürokratieabbau

    21. Juni 2024

    Krankenhausreformgesetz muss erheblich nachgebessert werden

    Den Krankenhäusern geht es wirtschaftlich schlecht. Nur noch 7 % aller Krankenhäuser bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut. Grund ist die fortbestehende Finanzierungslücke aus den inflationsstarken Jahren 2022 und 2023. Für die unmittelbare wirtschaftliche Stabilisierung der Krankenhäuser fordert die Hamburgische Krankenhausgesellschaft eine sofortige, noch für 2024 wirksame Erhöhung des Landesbasisfallwerts mindestens bis zur Höhe des Orientierungswertes (6,95%).

    Quelle: hkgev.de
  • Klinikum Mittelbaden und Geschäftsführer Daniel Herke trennen sich im gegenseitigen Einvernehmen

    21. Juni 2024

    Daniel Herke leitet seit Oktober 2020 als kaufmännischer Geschäftsführer in einer Doppelspitze gemeinsam mit dem medizinischen Geschäftsführer, Privatdozent Dr. med. Thomas Iber, die Geschäfte der Klinikum Mittelbaden gGmbH. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Führung des kommunalen Gesundheitsversorgers hat Daniel Herke um vorzeitige Beendigung seines Arbeitsvertrages gebeten.

    Während seiner Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer ist es Daniel Herke gelungen, das Klinikum Mittelbaden bestmöglich durch die Corona-Krise zu führen. Er hat zudem wesentliche Etappen beim Neubau des zukünftigen Klinikums Baden- Baden Rastatt erfolgreich mit auf den Weg gebracht und befördert. Mit der Strategie KMB 2025 initiierte er, auch mit Blick auf das neue Zentralklinikum, wichtige Projekte z.B. zur digitalen Infrastruktur, zur Arbeitgeberattraktivität oder Medizin/ Pflege 4.0, um das Klinikum Mittelbaden für die Herausforderungen auf dem dynamischen Gesundheitsmarkt optimal aufzustellen und zu modernisieren.

    Quelle: klinikum-mittelbaden.de
  • WELT

    Lauterbach plant radikale Reform der Notfallversorgung

    21. Juni 2024

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach plant eine umfassende Reform der Notfallversorgung, um die Effizienz zu steigern und Patientenströme besser zu lenken - stößt damit aber auf heftige Kritik von Ärztevertretern.

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Notfallversorgung in Deutschland grundlegend reformieren. Ein zentraler Punkt seiner Pläne ist die Zusammenlegung der Notrufnummern 112 und 116117, um Patientenströme effizienter zu lenken und Rettungsressourcen zu schonen. Patienten, bei denen kein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt, sollen künftig direkt an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst weitergeleitet werden. An Kliniken sollen integrierte Notfallzentren eingerichtet werden, die Notaufnahme und Notfallpraxis kombinieren. Außerdem sind gesetzliche Vorgaben zur Erreichbarkeit des Bereitschaftsdienstes geplant. Ärztevertreter kritisieren die Reform als kaum umsetzbar und warnen vor zusätzlicher Bürokratie und unrealistischen Vorgaben. Auch die Frage nach ausreichenden personellen Ressourcen bleibt ungeklärt. Lauterbach erhofft sich von der Reform Einsparungen von knapp einer Milliarde Euro pro Jahr...

    Quelle: welt.de
  • Stefan Prager wird zusätzlicher Geschäftsführer und Klinikleiter des Josefinum

    21. Juni 2024

    Seit 1. Juni verstärkt Stefan Prager das Führungsteam der KJF Klinik Josefinum, die zur Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. (KJF Augsburg) gehört.

    Der 40-jährige Gesundheitsökonom übernimmt die Position des Geschäftsführers und Klinikleiters und unterstützt in dieser Funktion den bisherigen Geschäftsführer Sebastian Stief in operativen Belangen. Sebastian Stief bleibt in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer des Josefinum und Vorstand Medizin der KJF Augsburg...

    Quelle: josefinum.de
  • ÄB

    Leitlinien für Thüringer Krankenhausstruktur beschlossen

    21. Juni 2024

    Thüringen beschließt neue Leitlinien für die Krankenhausplanung: Zentralisierung und Kooperation im Fokus.

    Nach intensiver Diskussion hat der Thüringer Planungsausschuss die neuen Leitlinien für den Landeskrankenhausplan beschlossen. Nach den Worten von Gesundheitsministerin Heike Werner weisen diese Leitlinien auf eine weitere Zentralisierung der medizinischen Versorgung in bestimmten Fachgebieten hin. Trotz der bisherigen Zentralisierungsmaßnahmen nach der Wende sei klar, dass sich alle Standorte weiterentwickeln müssten, auch wenn die Bettenkapazitäten reduziert würden. Das Gremium, das sich aus Vertretern des Gesundheitsministeriums, der Krankenkassen und der Kliniken zusammensetzt, betont die Notwendigkeit, die zukünftige Krankenhausfinanzierung im Rahmen der bundesweiten Krankenhausreform von Minister Lauterbach abzuwarten. Welche medizinischen Behandlungen an den einzelnen Standorten angeboten werden, ist noch unklar, die Detailplanung soll in den nächsten Monaten erfolgen. Derzeit gibt es in Thüringen 45 Krankenhäuser mit insgesamt 54 Standorten und rund 15.500 Betten, von denen viele nicht ausgelastet sind...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • BDPK

    Dr. Hans-Heinrich Aldag neuer BDPK-Präsident

    21. Juni 2024

    Die Mitgliederversammlung des BDPK hat am 14.06.2024 in Berlin Dr. Hans-Heinrich Aldag zum BDPK-Präsidenten gewählt.

    Er ist Nachfolger von Dr. Katharina Nebel, die dieses Amt seit 2009 über fünf Wahlperioden innehatte und nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war. Nach seiner Wahl dankte Dr. Aldag gemeinsam mit der BDPK-Mitgliederversammlung der scheidenden BDPK-Präsidentin für ihre langjährige ehrenamtliche Energieleistung. Von den Anwesenden gab es minutenlange Standing Ovations und Dr. Nebel wurde zum BDPK-Ehrenmitglied gewählt.

    Quelle: Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.
  • Warnung vor Versorgungsengpässen in der Kinder- und Jugendmedizin

    21. Juni 2024

    Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach warnt vor erheblichen Versorgungsengpässen bei der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen durch die neue Krankenhausreform des Bundes.

    Gerlach betont, dass die strengen Vorgaben für die Leistungsgruppe „Spezielle Kinder- und Jugendmedizin“ zu Engpässen führen könnten. Besonders kritisch sieht sie die im Gesetzentwurf geforderten Personalvorgaben, die pro Behandlungsschwerpunkt drei vollzeitbeschäftigte Fachärzte mit Zusatzqualifikation vorsehen, was angesichts des Fachärztemangels kaum realisierbar sei.

    Nach einer Umfrage des Verbandes der leitenden Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Landesverband Bayern (VLKKD Bayern) erfüllen derzeit nur etwa 20 Prozent der stationären pädiatrischen Angebote die neuen Anforderungen. Eine Aufstockung des Personals sei jedoch schwierig, da die notwendigen Fachärzte auf dem Arbeitsmarkt nicht verfügbar seien.

    Gerlach kritisiert, dass die Vorgaben für die Erwachsenenmedizin unreflektiert auf die Kinder- und Jugendmedizin übertragen wurden und fordert eine Überarbeitung der Reform. ....

    Quelle: stmgp.bayern.de
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