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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • Ökonomie

  • Universitätsklinikum Halle wird Anteilseigner am Diakoniekrankenhaus Halle

    5. Juni 2024

    Leistungsspektrem neu definieren, Doppelstrukturen abbauen und qualitätsorientierte Versorgungsangebote für Patientinnen und Patienten im Diakoniekrankenhaus weiterentwickeln - das ist das Ziel des Kooperationsvertrages zwischen dem Universitätsklinikum Halle (Saale) und dem Diakoniekrankenhaus Halle.

    Mit diesem beteiligt sich das Universitätsklinikum Halle (Saale)zum 1. Juli 2024 mit 25,1 Prozent am Diakoniekrankenhaus Halle. Die Kooperation beider Einrichtungen rückt die Behandlung und Betreuung von älteren Menschen mitten im Herzen von Halle in den Mittelpunkt und erfolgt in den Schwerpunktbereichen Endoprothetik, Geriatrie und Viszeralchirurgie mit Darmzentrum...

    Quelle: diakoniewerk-halle.de
  • PP

    Uniklinik Magdeburg erwartet auch für 2023 hohes Defizit

    5. Juni 2024

    Das Universitätsklinikum Magdeburg hat das sechste Jahr in Folge einen millionenschweren Fehlbetrag erwirtschaftet.

    Für 2023 zeichne sich ein Defizit "in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe" ab, sagte ein Sprecher von Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Willingmann ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Rote Zahlen schreibt die Uniklinik bereits seit 2018. In den Jahren 2021 und 2022 lag der Fehlbetrag bei 47 beziehungsweise 46 Millionen Euro.

    Quelle: presseportal.de
  • Märkische Kliniken und die MVG brauchen Millionen

    5. Juni 2024

    Die Märkischen Kliniken, einschließlich des Klinikums Lüdenscheid und der Stadtklinik Werdohl, sowie die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) sind derzeit die größten Problemfälle im Märkischen Kreis. Beide Institutionen haben in den kommenden Jahren einen enormen Finanzbedarf... 

    Quelle: lokaldirekt.de
  • Anwendung der GOÄ bei Behandlungsverträgen mit Kapitalgesellschaften

    5. Juni 2024

    Von Frank Sarangi, LL.M. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht

    Bundesgerichtshof, Urteil vom 4.4.2024 – III ZR 38/23

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte mit Urteil vom 4.4.2024 unter Ablehnung der Entscheidung des OLG Frankfurt am Main(OLG, Urteil vom 29.11.2023 – 6 U 82/23) klargestellt, dass die GOÄ bei der Abrechnung von ärztlichen Leistungen auch dann Anwendung findet, wenn der Behandlungsvertrag zwischen einem Pateinten und einer Kapitalgesellschaft geschlossen wird.

    Der Kläger nahm das beklagte Universitätsklinikum auf Rückzahlung von Behandlungskosten in Anspruch. Der gesetzlich krankenversicherte Kläger befand sich bei der Beklagten wegen eines Prostatakarzinoms in ärztlicher Behandlung. Die Parteien vereinbarten, dass das innovative Cyberknife-Verfahren zur Anwendung kommen sollte. (…) Die Behandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt. Das Verfahren ist in dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für gesetzlich krankenversicherte Patienten nicht enthalten und gehört daher grundsätzlich nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen...

    Quelle: fehn-legal.de
  • GKV

    Ambulante Operationen: 60 Millionen mehr Honorar für Ärztinnen und Ärzte

    5. Juni 2024

    Mit dieser gemeinsam von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss beschlossenen Honorarerhöhung wird den gestiegenen Hygieneanforderungen bei ambulanten Operationen in Arztpraxen Rechnung getragen.

    Die Honorarerhöhung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2024. Die zusätzliche Vergütung fließt in Form von Zuschlägen auf ambulante Operationsleistungen, die sich je nach Art und Schwere des Eingriffs zwischen 3,34 Euro und 62,18 Euro bewegen. Auch die zuletzt öffentlich diskutierten Vergütungen bei den Mandeloperationen profitieren von dieser Erhöhung. So steigt beispielsweise die Vergütung der einfachen Adenotomie um fast 12 % (+13,13 Euro).

    Quelle: GKV-Spitzenverband
  • WKK

    Westküstenkliniken: Psychiatrie-Neubau - 25 Millionen Euro für eine moderne psychiatrische Versorgung

    4. Juni 2024

    Auf dem Gelände der Westküstenkliniken wird in den kommenden Jahren ein moderner Psychiatrie-Neubau entstehen. Das Land fördert die Einrichtung mit 25 Millionen Euro.

    Große Freude bei Dr. Bernward Schröder, Dr. Anna-Christina Schulz Du Bois und Thies Brehmer. Wenige Tage nach Erteilung der Baugenehmigung konnten der Kaufmännische Geschäftsführer, die Chefärztin für Psychiatrie und der Leiter des Gebäudemanagements der Westküstenkliniken dieser Tage auch den Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein über 25 Millionen Euro für den Bau eines neuen Psychiatrie-Gebäudes entgegennehmen. Die Bauarbeiten sollen nach den Sommerferien beginnen.

    Quelle: westkuestenklinikum.de
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    Evangelische Bank: Wandel für alle. Zukunft für mich.

    4. Juni 2024

    Gesichter einer nachhaltig lebenswerten Gesellschaft.

    „Schon länger lebe und arbeite ich in Flammersfeld.
    Seit Kurzem wohnen auch meine Eltern hier im Pflegedorf – darüber freue ich mich.
    Ich bin Karen.“ 

    Klaus Kindervater (81) und seine Frau Helene (83) leben in Flammersfeld in der bundesweit ersten Einrichtung für inklusives Seniorenwohnen – gemeinsam mit ihrer behinderten Tochter Karen.

    Als Eltern eines behinderten Kindes beschäftigte die beiden die Frage, was mit ihrer Tochter passieren werde, wenn sie als Eltern die Versorgung nicht mehr sicherstellen können. Ihre Tochter Karen – heute 56 Jahre alt – lebt mit einer geistigen Behinderung von Geburt an bei ihren Eltern. In der Bewältigung des Alltags braucht Karen Hilfe – doch diese benötigen jetzt auch ihre Eltern.

    Im neu errichteten Seniorenwohnheim der Lebenshilfe Kreis Altenkirchen fand Familie Kindervater die optimale Wohnform.

    Quelle: Evangelische Bank
  • ÄZ

    Bernd Hontschik: Wie eine Krankenhausreform Leben retten soll

    4. Juni 2024

    Die Einführung von Fallpauschalen hat in Deutschland zu einem signifikanten Anstieg von Hüftoperationen geführt - mit gravierenden Folgen für die Versorgung und die Patientensicherheit.

    Seit Einführung der Fallpauschalen vor zwanzig Jahren ist die Zahl der Hüftoperationen in Deutschland drastisch gestiegen. Der ökonomische Druck auf die Krankenhäuser hat dazu geführt, dass Verweildauern verkürzt, Personal abgebaut und finanziell lukrative Behandlungen bevorzugt werden. Diese Entwicklung hat die Qualität der Versorgung stark beeinflusst und die Zahl bestimmter Operationen und der damit verbundenen Komplikationen in die Höhe getrieben. Die Reformpläne von Karl Lauterbach zielen darauf ab, die finanziellen Anreize zu reduzieren und den Patienten als Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Die geplante Revolution im Krankenhaussektor könnte zehntausende Leben retten, indem unnötige Behandlungen reduziert und das DRG-System teilweise zurückgedrängt wird. Dennoch bleibt die grundsätzliche Abschaffung der Fallpauschalen aus, wodurch erhebliche Probleme in der Gesundheitsversorgung bestehen bleiben...

    Quelle: aerztezeitung.de
  • Wahlleistungsmanager – ein Gesundheitsberuf mit Zukunft

    3. Juni 2024

    Immer mehr Patienten nehmen Wahlleistungen im Krankenhaus in Anspruch. Mit der wachsenden Nachfrage können Kliniken ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Helfen kann dabei ein Wahlleistungsmanager. Dieser Beruf bietet ein ab- wechslungsreiches und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld im Gesundheitswesen.

    Ein Einzelzimmer mit Ausblick nach der Knie-OP, ein kuscheliges Familienzimmer nach der Geburt oder die medizinische Betreuung durch den Wahlarzt: Immer mehr Patienten sind bereit, sich das gewisse Extra zu gönnen. Wahlleistungen im Krankenhaus verzeichnen einen wachsen- den Bedarf. Sowohl die Zahl der Zusatzversicherungen für Krankenhausaufenthalte ist gestiegen als auch die Nachfrage bei Selbstzahlern. In Zeiten chronisch leerer Kassen liegt hier für die Krankenhäuser noch ein erhebliches Erlöspotenzial.

    Quelle: consus.health
  • FR

    Defizite und bauliche Mängel: Bad Soden kämpft um die Zukunft der Gesundheitsversorgung

    3. Juni 2024

    Die Varisano-Kliniken in Bad Soden stehen vor großen finanziellen Herausforderungen und einem enormen Investitionsbedarf, um die veraltete Infrastruktur zu modernisieren und die Gesundheitsversorgung zu sichern.

    Die 1970 eröffneten Varisano-Kliniken in Bad Soden kämpfen seit Jahren mit einem erheblichen Investitionsstau. Trotz der kürzlich vom Kreistag des Main-Taunus-Kreises bewilligten sechs Millionen Euro reicht diese Summe kaum aus, um dringend notwendige Modernisierungen wie Brandschutzmaßnahmen und die Erneuerung der Haustechnik durchzuführen. Die Geschäftsführer Michael Osypka und Dr. Patrick Frey betonen, dass eine umfassende bauliche Zielplanung notwendig ist, um das Krankenhaus auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Die Varisano-Kliniken stehen vor der Herausforderung, nicht nur die Defizite zu reduzieren, sondern auch erhebliche Summen für notwendige Investitionen aufzubringen, um die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig zu sichern...

    Quelle: fr.de
  • MHH

    Vorbereitungen für MHH-Klinikneubau: Herrichtung des Baufelds beginnt

    3. Juni 2024

    Der Klinikneubau der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kommt zügig voran. In diesem Sommer wird einiges auf dem Baufeld vorbereitet: Die Kampfmittelsondierung steht an.

    Der MHH-Klinikneubau – als Teil des derzeit größten Bauprojekts in Niedersachsen – geht voran. In diesem Sommer startet die Herrichtung des Baufelds. Bevor auf der Brachfläche am Stadtfelddamm die neuen Gebäude errichtet werden können, ist eine sorgfältige Untersuchung der gesamten Fläche auf Kampfmittel erforderlich. Denn während des Zweiten Weltkriegs wurde das Baufeld durch Luftangriffe getroffen. Aus der Auswertung von historischen Luftbildern haben sich Blindgängerverdachtspunkte und verdächtige Strukturen ergeben.

    Quelle: Medizinische Hochschule Hannover
  • EKK

    Klinikum Schaumburg erreicht positives Jahresergebnis 2023 – „Wir sind auf dem richtigen Weg“!

    3. Juni 2024

    „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so fasst Geschäftsführerin Diana Fortmann das Jahr 2023 für das AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG zufrieden zusammen. Trotz extrem herausfordernder Rahmenbedingungen schafft das Klinikum im Jahr 2023 ein positives Jahresergebnis.

    „Das Wirtschaftsjahr 2023 haben wir mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen – uns ist somit ein guter Schritt in Richtung der wirtschaftlichen Konsolidierung gelungen, wir sind auf dem richtigen Weg! Und dies trotz der deutlichen Personal- und Sachkostensteigerungen und der vielfältigen Herausforderungen für alle Krankenhäuser in Deutschland“, berichtet die Geschäftsführerin des Schaumburger Klinikums, Diana Fortmann.

    Quelle: ev-klinikum-schaumburg.de
  • NRZ

    Geschäftsführung des Willibrord-Spital spricht über Zukunft

    31. Mai 2024

    Der Schock sitzt tief, da am Freitag bekannt wurde, dass das Willibrord-Spital in Emmerich einen Insolvenzantrag gestellt hat. Seitdem wird vielerorts über die Zukunft des Krankenhauses gesprochen. Nun hat sich ein Sprecher der Geschäftsführung des St. Willibrord-Spitals Emmerich-Rees auf Anfrage der NRZ zu den Entwicklungen geäußert...

    Quelle: Neue Ruhr Zeitung
  • VS

    Universitätsklinikum Halle: Millionen-Defizit, aber besser als erwartet

    31. Mai 2024

    Viele Krankenhäuser stehen finanziell unter Druck, und das Universitätsklinikum Halle bildet da keine Ausnahme. Das Geschäftsjahr 2023 hat es mit einem Fehlbetrag von 16,8 Millionen Euro abgeschlossen. Der kaufmännische Direktor Alexander Beblacz erklärte, dass das Ergebnis jedoch um etwa acht Millionen Euro besser sei als ursprünglich geplant...

    Quelle: volksstimme.de
  • KN

    UKSH in Finanznot: Landtag plant Milliardenhilfe für Großklinikum

    31. Mai 2024

    Die Landesregierung will den Kreditrahmen für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein auf 2,25 Milliarden Euro erhöhen, um den finanziellen Kollaps abzuwenden.

    Dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) droht der finanzielle Kollaps: Bereits in diesem Sommer wird es seinen derzeitigen Kreditrahmen von 1,65 Milliarden Euro erreichen. Um eine Insolvenz des mit 16.000 Beschäftigten größten Arbeitgebers in Schleswig-Holstein zu verhindern, plant die Landesregierung, den Kreditrahmen um 600 Millionen Euro auf insgesamt 2,25 Milliarden Euro zu erhöhen. Die wirtschaftliche Situation des UKSH hat sich durch Kostensteigerungen und ausbleibende Effizienzsteigerungen unerwartet verschlechtert. Vor allem die teure Modernisierung der Standorte Kiel und Lübeck sowie ein jährliches Defizit von über 100 Millionen Euro belasten das Klinikum. Trotz der Schuldenexplosion und einer Verdoppelung der Verbindlichkeiten seit 2018 zeigt der Landtag Verständnis und Unterstützung für die geplante Krediterhöhung, um den Betrieb des UKSH und die medizinische Versorgung von jährlich über 400.000 Patienten weiterhin zu gewährleisten...

    Quelle: kn-online.de
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