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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • MIW

    MRSA stellt Reha-Kliniken vor neue Herausforderungen

    18. September 2012

    Laut den Ergebnissen einer Studie der MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim zum Vorkommen multiresistenter Keime (MRE) bei Reha-Patienten ist jeder achte Patient bereits Träger von MRE, wenn er aus dem Akutkrankenhaus in die Reha-Klinik kommt ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Aktion Saubere Hände für mehr Hygiene im Krankenhaus

    18. September 2012

    Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg sind nosokomiale Infektionen bundesweit für 1,2 Millionen zusätzliche Krankenhaustage verantwortlich ... [gelesen: hier]

    Mehr Informationen im Überblick unter www.tk.de/klinikfuehrer

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    G-BA lobt BSG-Urteil zu Mindestmengen

    17. September 2012

    Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) sieht im jüngsten BSG-Urteil zu Mindestmengen eine Signalwirkung ... [gelesen: hier]

    Verbände mit geteilter Meinung ... [gelesen: hier]

    Archiv "Mindestmengen

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Förderung und Verbreitung evidenzbasierter Leitlinien

    14. September 2012

    Auf einer Tagung der Guidelines International Network zog man Bilanz und diskutierte über die Aufgaben der nächsten Jahre ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Demenz ist die neue Herausforderung für Deutschlands Kliniken

    14. September 2012

    Immer mehr ältere Krankenhauspatienten leiden unter Demenz und die Zahl wird bis 2020 noch drastisch steigen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Klinikum Darmstadt: Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes

    13. September 2012

    Medizinische Klinik II des Klinikums Darmstadt erneut von Deutscher Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert

    Darmstadt, im September 2012 – Die Medizinische Klinik II des Klinikums Darmstadt wurde jetzt erneut von der DDG als „Diabetologikum mit diabetes-spezifischen Qualitätsmanagement“ ausgezeichnet. Seit 2005 vergibt die DDG diese Zertifizierung für Diabetes- Behandlungseinrichtungen in Klinik und Praxis. Bislang tragen deutschlandweit 77 Einrichtungen das Zertifikat „Diabetologikum“.

    Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Sieben Millionen Menschen sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die  hohe definierte Anforderungen erfüllen.

    Diabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit unterschiedlichen Ausprägungen. Man unterscheidet Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung verursacht häufig zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt für die Betroffenen jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen. Denn ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen.  Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden.

    In den Leitlinien von Fachgesellschaften wie der DDG sind wissenschaftlich fundiert die aktuellen Empfehlungen für die Behandlung von Diabetes in Klinik und Praxis festgehalten. Aus diesen Leitlinien hat die DDG auch die Richtlinien für die Zertifizierung der spezialisierten Behandlungseinrichtungen für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 abgeleitet. Erhält eine Einrichtung eines der Zertifikate der DDG können Patienten sicher sein, dass sie in dieser Klinik oder Praxis  optimal, sprich: leitliniengerecht, behandelt werden. Die Zertifizierung ist damit ein „Qualitätssiegel“ und dient der Orientierung auf der Suche nach geeigneten Behandlern.

    Die DDG unterscheidet zwei Stufen: Die Stufe 1 ist als „Basisanerkennung DDG“ und die Stufe 2 als „Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“ ausgewiesen. Um zertifiziert zu werden, muss die Einrichtung Erfahrung nachweisen, das heißt, pro Jahr 200 Menschen mit Diabetes Typ 2 und/oder 50 Menschen mit Diabetes Typ 1 leitliniengerecht behandelt haben. Im Rahmen der Zertifizierung wurde auch das Qualitätsmanagement geprüft und als den Kriterien der DDG entsprechend eingestuft.

    Oberärztin Dr. med. Susanne Wüchner-Hofmann erläutert: „Die Zertifizierung der DDG zeigt uns und unseren Patienten, dass unsere Behandlung in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht.  Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für uns und unser Team zugleich eine Anerkennung für die täglich zu leistende Arbeit.“

    BU: Beratung und Schulung zur richtigen Ernährung bei Diabetes ist eine der Aufgaben des Diabetologikums am Klinikum Darmstadt.

    Kontakt:

    Klinikum Darmstadt
    Medizinische Klinik II - Diabetologikum
    Direktor Prof. Dr. med. Hubertus Wietholtz
    Oberärztin Dr. med. Susanne Wüchner-Hofmann
    Grafenstraße 9
    64283 Darmstadt

    06151/107-6501


    Mit freundlichen Grüßen

    Isolde Debus-Spangenberg
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

    Tel.: 0 61 51 / 107 - 6709
    Fax: 0 61 51 / 107 - 5009

    isolde.debus-spangenberg@klinikum-darmstadt.de

    Quelle: Klinikum Darmstadt
  • MIW

    BSG: Mindestmengen im Grundsatz zulässig

    13. September 2012

    Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied am Mittwoch, das Mindestmengen bei künstlichen Kniegelenken im Grundsatz zulässig sind ... [gelesen: hier und hier und hier  und hier]

    ... ein Kommentar [hier]

    VUD fordert mehr Mut zu zu umfassenden Vorgaben ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    Krankenhaushygiene leidet unter Personal- und Zeitmangel

    13. September 2012

    Zwar sind nicht alle nosokomialen Infektionen vermeidbar, doch könnten jährlich etwa 1.500 bis 4.500 Menschen noch leben, wenn die einfachste Hygieneregel "Händedesinfektion" überhaupt, befolgt würde ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Klinikum Bremen-Mitte: Fahrlässigkeit mit Todesfolge

    13. September 2012

    Viele Fehler in vielen Bereichen haben nach Meinung des Essener Gutachters Professor Walter Popp letztlich zum Tod von mindestens drei Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte geführt ... [gelesen: hier  und hier

    Die CDU macht Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) für die Krise der Bremer Kliniken verantwortlich ... [gesehen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Die Bundesbürger sind mit dem deutschen Gesundheitswesen im Wesentlichen zufrieden

    13. September 2012

    Im Auftrag der BKK Bundesverband führte Kantar Health (vormals Emnid) in der Zeit vom 26. Juni bis zum 6. Juli 2012 eine Bevölkerungsumfrage zur Zufriedenheit der Bundesbürger mit dem Gesundheitswesen durch ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Wesentlich besser als Röntgen-Mammographie

    11. September 2012

    Magnetresonanz-Mammographie entdeckt kleinste Brusttumoren, bevor Metastasen entstehen/ 200 internationale Experten tagen vom 27. bis 29. September in Jena

    Jena. Die Magnetresonanz-Mammographie (MRM), die Kernspinuntersuchung der Brust, ist eine höchst genaue und dazu strahlungsfreie Methode zum Nachweis kleinster Brusttumoren. „Wir finden damit selbst drei Millimeter kleine Krebsherde“, erklärt Prof. Werner A. Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie I am Universitätsklinikum Jena, einer der Pioniere auf dem Gebiet der MRM. „Die Methode ist also erheblich genauer als die beim Screening verwendete Röntgen-Mammographie.“

    Das Verfahren und seine Möglichkeiten sind Thema des 6. Internationalen MRM-Kongresses, der vom 27. bis 29. September in Jena stattfindet. Über 200 Radiologen, Onkologen und Medizinphysiker werden die aktuellen Entwicklungen dieser Früherkennungsmethode für Brustkrebs diskutieren. Dazu werden weltweit führende MRM-Experten aus Europa und Übersee in Jena erwartet. „Unser Ziel ist es, die Früherkennung von Brustkrebs weiter zu verbessern und Therapieverfahren zu entwickeln, mit denen wir bereits Kleinsttumoren bekämpfen können, noch bevor Metastasen entstehen“, sagt Werner Kaiser zu den Aufgaben im Kampf gegen den Brustkrebs, der nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen ist.

    Röntgen-Mammographie übersieht die Mehrheit der Karzinome im Frühstadium

    Das in Deutschland entwickelte Verfahren der Magnetresonanz-Mammographie wird derzeit zur Abklärung unklarer Röntgenbefunde, zur OP-Planung und zur Nachkontrolle eingesetzt. Die Auswertung der über 1000 Einzelbilder je Seite setzt große Erfahrung voraus, ist dann aber Röntgen und Ultraschall weit überlegen. Besonders hoch ist die Aussagekraft beim Ausschluss bösartiger Tumoren: Wenn die MRM keinen bösartigen Tumor nachweist, dann ist auch tatsächlich in 99% kein invasiver maligner Tumor in einer Größe von mehr als drei Millimeter vorhanden. „Die Frauen haben ein Recht auf eine ehrliche Information, weil die Röntgen-Mammographie die Mehrheit der Karzinome im Frühstadium übersieht“, so Kaiser. „Dies wurde auch kürzlich in einer großen Studie an über 42.000 Patientinnen wieder bestätigt.“

    In einer seit 2006 mit der Techniker Krankenkasse bestehenden Kooperation wurden am Universitätsklinikum Jena über 1500 Patientinnen untersucht. „Dabei konnten wir auch das Argument der hohen Kosten entkräften“, so Professor Kaiser. „Die Diagnose ohne MRM stellte sich mit nachfolgenden Biopsien als 2,5mal teurer heraus als die mit MRM abgesicherte frühzeitige Diagnose.“
    Auf dem 6. Internationalen MRM-Kongress tragen die weltweit führenden Experten in über 100 Vorträgen aktuelle Ergebnisse zusammen. Schwerpunkte bilden die Untersuchungstechniken, die neuen Erkenntnisse zur Tumorentstehung, die Auswertung der Bilder und die Unterscheidbarkeit zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren sowie neue Kontrastmittel unter Einsatz des Verfahrens zur Überwachung des Therapieerfolges.
     
    Terminhinweis:
    6. Internationaler Kongress zur MR-Mammographie,
    27. – 29. September 2012,
    Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fürstengraben 1, 07743 Jena
    Kongress-Homepage: www.idir.uniklinikum-jena.de/mrm2012.html
     
    Kontakt:
    Prof. Dr. med. Dipl. Chem. Werner A. Kaiser
    Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie I, Universitätsklinikum Jena
    Tel: 03641/9324805
    E-Mail:
    Werner.Kaiser@med.uni-jena.de 

    Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena
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  • MIW

    Behandlungsfehlerstatistik 2011: MDK erstellen mehr als 12.500 Gutachten - 30 Prozent der Vorwürfe bestätigt

    6. September 2012

    Wenn eine medizinische Behandlung für den Patienten nicht gut ausgeht, stellt sich die Frage: War es ein Behandlungsfehler? Patienten, die einen solchen Verdacht haben, stehen zunächst oft alleine da und sind auf unabhängigen medizinischen Sachverstand angewiesen. Nur so haben sie eine Chance, mögliche Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Allein im Jahr 2011 haben die Gutachterinnen und Gutachter des MDK 12.686 Behandlungsfehlervorwürfe begutachtet. In nahezu jedem dritten Fall (32,1%) wurde der Behandlungsfehler bestätigt. Das geht aus der aktuellen Behandlungsfehlerstatistik hervor, die der Medizinische Dienst am 5. September in Berlin vorgestellt hat ... [gelesen: hier]

    Archiv "MDK"

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Qualitätsbericht: Mammographie-Screening-Programm (2008-2009)

    6. September 2012

    Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie legt den zweiten Qualitätsbericht (2008-2009) vor ... [gelesen: hier]


     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Qualitätssicherung rückt in den Fokus

    5. September 2012

    In den letzten zehn Jahren ist die medizinische Qualitätssicherung von der Mehrzahl der deutschen Krankenhäuser als Last empfunden worden.Gleichzeitig haben es die privaten Krankenhauskonzerne geschafft, dieses Thema durch ihre verschiedenen Initiativen (IQM und 4QD) maßgeblich zu gestalten und für sich zu besetzen. Auch wenn mittlerweile kommunale und freigemeinnützige Krankenhäuser Mitglieder in den Initiativen vertreten sind, haben die Privaten eine Vorreiterrolle. Natürlich steht hinter diesem Engagement der Marketinggedanke, aber auch ein starkes Interesse dieses Thema aktiv zu gestalten. Denn auch hier gilt, wer im Bremswagen sitzt, kann die Richtung des Zuges nicht bestimmen.

    Besondere Bedeutung erlangt auch der Bereich der gesetzlichen Qualitätssicherung.Den meisten Geschäftsführern ist noch gar nicht bewusst, dass dieses Thema auch eine Managementaufgabe ist. Wer jetzt nicht handelt, wirdschnell ins Abseits geraten. Daher gilt es, den Prozess der Qualitätssicherung aktiv zu steuern.

    Der Mix macht’s
    Der G-BA und das beauftragte Aqua-Institut habenaufgrund der Vorgaben des Expertenausschusses und des Bundesversicherungsamtes die Vorgabe erhalten die QS zu verschlanken. Daher werden ab 2014 die Routinedaten auf Basis von Abrechnungsdaten (§ 21 KHEntgG) verbindlichen Einzug in die QS nach §137 SGB V erhalten. Dies hat den Vorteil, dass sich der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert.
    Die jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema im Krankenhausalltag und in der Beratung zeigt aber, dass in vielen Krankenhäusern beide Prozesse sowohl inhaltlich als auch organisatorisch komplett von einander entkoppelt sind. Widersprüche sind daher systemimmanent. Es ist für Krankenhäuser zwingend die Dokumentation für die Abrechnung und die Kodierung eng miteinander zu verknüpfen und beide Datensätze zu verproben.In den Abrechnungsdatensätzen sind aber viele Informationen nicht enthalten, die für die QS relevant sind, so dass man weiterhin Verfahren wie die externe Qualitätssicherung benötigt.

    Vorsicht Falle!
    Gerade die Mengenentwicklung in der Endoprothetik ist den Kassen ein Dorn im Auge und sie fordern eine strengere Prüfung der Indikation. Die schlechte Dokumentation der Krankenhäuser macht es den Kostenträgern auch sehr leicht. So veröffentlichtfast jedes dritte deutsche Krankenhaus in seinem eigenen Qualitätsbericht, dass im Leistungsbereich „Elektive Hüft-Prothesen-Erstimplantation“ die Indikationsstellung in mehr als 10% der behandelten Fälle nicht den Anforderungen entspricht. Ein größeres Einfalltor kann man den Kostenträgern wahrlich nicht bieten.

    Ausredefehlende Risikoadjustierung
    Immer wieder wird kritisiert, dass die Risikoadjustierung in der QS unzureichend ist und besondere Patientenklientel nicht berücksichtigt werden kann. Dieses Argument wird auch häufig im Krankenhaus genutzt, um sich mit den Aspekten nicht auseinander zu setzen. In der Praxis bestätigt sich dies lediglich in Einzelfällen und auch nur in Fachabteilung mit besonderen Versorgungsschwerpunkten. Bei der Mehrzahl der Krankenhäuser zeigt sich aber, dass das Leistungsspektrum nicht herausragend von anderen Abteilungen abweicht. Die Theorie vieler Kliniker, dass alle schweren Fälle in der Region nur im eigenen Krankenhaus behandelt werden, ist bei genauer Datenanalyse in der Regel nicht haltbar.

    Risikoadjustierung
    Das Aqua-Institut hat für die Risikoadjustierung spezifische Qualitätsindikatoren entwickelt bzw. bestehende modifiziert. Für die einzelnen Leistungsbereiche werden relevante Faktoren, wie z.B. Alter oder auch Geschlecht ermittelt. Auf Basis dieser Faktoren werden für die einzelnen Krankenhäuser Erwartungswerte errechnet.So entsteht faktisch einhausindividueller Zielwert inkl. einer Grenze, ab wann ein Qualitätsindikator als auffällig gilt.Aus methodischer Sicht ist dieses Vorgehen zu begrüßen.Gleichzeitig werden die Auswertungen immer komplexer und somit auch die Kommunikation von Auffälligkeiten.Krankenhäuser sind gut beraten, neben den bisherigen Auswertungen sich auch mit diesen Analysen zu beschäftigen. Spätestens wenn auch diese Ergebnisse im Qualitätsbericht auftauchen und die Kostenträger dies in den Budgetverhandlungen thematisieren, müssen Krankenhäuser Antworten auf vorhandenen Auffälligkeiten geben können.

    Auswirkungen der Skandale in der Transplantationsmedizin
    Die aktuellen Entwicklungen haben den G-BA veranlasst, die QS-Anforderungen an die Transplantationsmedizin zu verschärfen. In Zukunft besteht für alle Transplantationen eine 100% Dokumentationspflicht inkl. follow-up. Gleichzeitig wird die Sanktion für fehlende Dokumentation um den Faktor 16,7 erhöht. Ab sofort müssen Krankenhäuser für jeden nicht gemeldet QS-Fall im Bereich Transplantationen eine Strafzahlung von 2.500 € leisten. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell das Thema Qualität in seinen verschiedenen Facetten eine neue Dimension bekommen kann.Bisher unkritische Leistungsbereiche können jederzeit eine solche Entwicklung nehmen. Das öffentliche Interesse und die Tagespresse können in wenigen Wochen eine neue Qualitätsebene und schärfere Sanktionen schaffen.

    Aufgrund der aktuellen Diskussion zur Mengenausweitung und Indikationsstellung bei wirbelsäulenchirurgischen Eingriffe (aber auch elektive Hüft und Knie-TEP), ist es aus Sicht von ANDREE CONSULT nur noch eine Frage der Zeit, wann hier die Selbstverwaltung die Zügel anziehen wird.

    Kontaktdaten:
    ANDREE CONSULT
    Jörg Blaesius
    Geschäftsbereichsleiter Betriebsorganisation und Prozesse

    Wilhelmstraße 26
    53721 Siegburg
    Tel: + 49 (22 41) 127 39 7-30
    Fax: + 49 (22 41) 127 39 7-99
    E-Mail: j.blaesius@andreeconsult.de



    Quelle: ANDREE CONSULT
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  • MIW

    Bad Wildbad: Sana-Klinik erhält Gütesiegel der Privaten Krankenversicherung

    5. September 2012

    Für die hohe Qualität der medizinischen Versorgung sowie die Ausstattung von Ein- und Zweitbett-Patientenzimmern erhält die Sana Klinik Bad Wildbad das Gütesiegel der Privaten Krankenversicherung ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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