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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • dKH

    Der Bundes-Klinik-Atlas erfüllt leider nicht ansatzweise sein Versprechen, für mehr Transparenz in der Krankenhausbehandlung

    5. Juni 2024

    Das Vergleichsportal www.bundes-klinik-atlas.de  das im Rahmen des Krankenhaustransparenzgesetzes ins Leben gerufen wurde, soll Patienten dabei unterstützen, je nach Region und Erkrankung das passende Krankenhaus zu finden. Doch schon kurz nach dem Start des Klinik-Atlas zeigt sich, dass das Portal aus dem Bundesgesundheitsministerium zahlreiche Fehler und veraltete oder falsche Daten enthält, die die Patientinnen und Patienten erheblich in die Irre führen können. 

    Lauterbachs Klinik-Atlas erfüllt leider nicht ansatzweise sein Versprechen, mehr Transparenz in der Krankenhausbehandlung zu schaffen. Im Gegenteil, zahlreiche falsche und fehlende Daten leiten Patientinnen und Patienten massiv in die Irre. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir den Informationssuchenden leider raten, den Atlas mit größter Vorsicht zu behandeln, unbedingt Rücksprache mit den behandelnden Ärzten zu halten und auf eine bewährte Plattform zurückzugreifen. Das Bundesgesundheitsministerium fordern wir auf, Fehler so schnell wie möglich zu korrigieren und den Atlas mit einem Hinweis auf noch zu behebende Fehler zu versehen.“...

    Quelle: daskrankenhaus.de
  • KWM

    Klinikum Würzburg Mitte: Bundes-Klinik-Atlas in der Kritik

    5. Juni 2024

    Der Mitte Mai vom Bundesgesundheitsministerium eingeführte „Bundes-Klinik-Atlas“ stößt bei Medizinern und Fachverbänden deutschlandweit auf Kritik. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) weist darauf hin, dass das Portal „zahlreiche Fehler und veraltete bzw. falsche Daten aufweist, die Patientinnen und Patienten erheblich in die Irre führen können“.

    Das Klinikum Würzburg Mitte schließt sich dieser Kritik an. Statt mit der neuen Plattform Transparenz zu schaffen und Patienten bei der Wahl eines Krankenhauses unterstützen, führen unvollständige und zum Teil fehlerhafte Angaben zu Unsicherheit und Fehlinformation. 

    Quelle: kwm-klinikum.de
  • AA

    Bundesweiter Klinikatlas: Fachgesellschaften fordern Abschaltung

    4. Juni 2024

    Der von Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorgestellte bundesweite Klinikatlas stößt wegen zahlreicher Falschangaben auf massive Kritik. Führende medizinische Fachgesellschaften fordern deshalb die sofortige Abschaltung des Portals.

    Der bundesweite Klinikatlas von Gesundheitsminister Karl Lauterbach steht massiv in der Kritik: Bereits kurz nach dem Start sind zahlreiche Falschangaben aufgetaucht, die den Ruf vieler Krankenhäuser gefährden. Die Beispiele reichen von drastisch falschen Operationszahlen bis zur Nichterwähnung von Spezialkliniken. Renommierte medizinische Fachgesellschaften bezeichneten die Angaben im Portal als "medizinisch gefährlich" und "völligen Unsinn". Trotz mehrfacher Aktualisierungen hält die Fehlerflut an, so dass 20 Fachgesellschaften in einem Diskussionspapier fordern, das Portal mit Warnhinweisen zu versehen oder ganz abzuschalten. Dies deckt sich mit den Rückmeldungen hunderter Kliniken, die um ihren Ruf fürchten. Auch prominente Politiker wie Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordern die Abschaltung, um Patientinnen und Patienten nicht weiter zu verunsichern. Lauterbach wird aufgefordert, das Portal zu überarbeiten, um die Gesundheit der Menschen nicht zu gefährden...

    Quelle: augsburger-allgemeine.de
  • RD

    Sicherheitslücken schließen: So bleiben Betäubungsmittel in Kliniken und Pflegeheimen sicher

    4. Juni 2024

    Um den Verlust von Betäubungsmitteln im Gesundheitswesen zu verhindern, gibt es strenge gesetzliche Vorschriften, die genau eingehalten werden müssen.

    Der Verlust von Betäubungsmitteln im Gesundheitswesen ist ein seltenes, aber ernstzunehmendes Problem. Um dies zu verhindern, gibt es umfangreiche gesetzliche Vorschriften, die den sicheren Umgang und die sichere Lagerung dieser Substanzen gewährleisten sollen. Dazu gehören unter anderem die genaue Dokumentation der Bestände, Zugangssicherungen und regelmäßige Kontrollen. Die Verantwortlichen in Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen diese Vorschriften im Detail kennen und umsetzen, um sowohl die Sicherheit der Patienten als auch die Unversehrtheit des Personals zu gewährleisten.

    Quelle: rechtsdepesche
  • Thüringer Krankenhausspiegel: Mehr Transparenz und detailliertere Behandlungsinformationen als der Bundes-Krankenhausatlas

    4. Juni 2024

    Thüringens Gesundheitsministerin betont die Überlegenheit des Thüringer Krankenhausspiegels gegenüber dem fehlerhaften Bundes-Krankenhausatlas.

    Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner hat sich bei der Vorstellung der neuesten Ausgabe des Thüringer Krankenhausspiegels kritisch zum kürzlich gestarteten Bundes-Klinikatlas geäußert, der ihrer Ansicht nach teilweise fehlerhafte Angaben enthalte und auf einer unzureichenden Datenbasis beruhe. Werner betonte, dass eine Verschiebung des Starts des Bundes-Klinik-Atlas bis zur Sicherstellung einer umfassenden Datenbasis sinnvoll gewesen wäre, aber nicht durchsetzbar gewesen sei. Demgegenüber liefere der Thüringer Krankenhausspiegel seit zehn Jahren umfassende und detaillierte Informationen über Behandlungszahlen und -qualitäten, die über die Möglichkeiten des Bundes-Krankenhausatlas hinausgingen. Auch Gundula Werner, Vorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen, kritisierte den Bundes-Krankenhausatlas als intransparent und lobte die Beteiligung von 31 Thüringer Krankenhäusern am regionalen Krankenhausspiegel...

    Quelle: gmx.net
  • Klinikum Bayreuth: Ärztliche Direktorin sieht neuen Klinik-Atlas kritisch

    3. Juni 2024

    Der seit wenigen Tagen im Internet verfügbare Bundes-Klinik-Atlas sollte für bessere Patienteninformation und mehr Transparenz unter den Krankenhäusern sorgen. In seiner jetzigen Form erfüllt er diese Ansprüche nicht. Warum - das verdeutlicht die Ärztliche Direktorin der Klinikum Bayreuth GmbH, Prof. Dr. Astrid Weyerbrock, in diesem Interview.

    Frau Prof. Weyerbrock, was sind Ihre Kritikpunkte an dem neuen Bundes-Klinik-Atlas?

    Prof. Weyerbrock: Es sind im Wesentlichen drei Aspekte. Erstens baut der Klinik-Atlas auf Zahlen und Informationen aus dem Jahr 2022 auf. Damit ist es von vornherein ausgeschlossen, dass der Atlas  einen Überblick über die aktuellen Gegebenheiten liefern und einen aussagekräftigen Vergleich möglich machen könnte. Nur ein Beispiel: Glaubt man dem Atlas, hält die Klinikum Bayreuth GmbH  bei der Notfallversorgung die Stufe 2 – Erweitere Notfallversorgung vor. Tatsächlich gehört unser Haus in die höhere Kategorie der umfassenden Notfallversorgung. Das ist zugleich mein zweiter Kritikpunkt: Manche Informationen, die in dem Atlas enthalten sind, sind nicht nur überholt. Sie sind schlichtweg falsch. Und drittens: Der Pflegequotient, der Aufschluss über die Qualität der pflegerischen Patientenversorgung geben soll, ist völlig intransparent. Die Berechnungsgrundlage ist nicht nachzuvollziehen. Darüber hinaus erscheint mir eine solche Angabe, die sich jeweils auf ein gesamtes Krankenhaus bezieht, insgesamt fragwürdig. Denn sie lässt die Pflegequalität spezialisierter Bereiche außer Acht und gibt damit ein reichlich undifferenziertes Bild wider.

    Quelle: klinikum-bayreuth.de
  • AWMF

    Stellungnahme der Ad-hoc-Kommission Versorgungsstrukturen der AWMF zum Bundes-Klinik-Atlas

    3. Juni 2024

    Die Ad-hoc-Kommission Versorgungsstrukturen der AWMF begrüßt Transparenz und vertrauenswürdige laienverständliche Informationen über die im Gesundheitswesen vorgehaltenen Versorgungsstrukturen inklusive deren Qualitätseinschätzung.

    Aus diesem Grund wird das Anliegen des Krankenhaustransparenzgesetzes im Grundsatz unterstützt. Das Informationsangebot des am 17. Mai veröffentlichten Bundes-Klinik-Atlas (1) halten die Mitglieder der AWMF ad hoc Kommission allerdings derzeit nicht für vertrauenswürdig. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als Betreiber der Online-Informationsplattform sollte dringend die Unvollständigkeit und Vorläufigkeit der Daten an prominenter Stelle deutlich machen, indem die Webseite in laienverständlicher Form als „Beta-Version“ (Testversion) ausgewiesen wird.

    Quelle: awmf.org
  • Lohfert-Preis 2024 für SICKO-Training in der Kinderonkologie der MHH

    3. Juni 2024

    Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert das interprofessionelle Workshopkonzept für Teams der Kinderonkologie der Medizinischen Hochschule Hannover – für die Sicherheit von Patient:innen und Mitarbeiter:innen. Für zwei weitere Projekte spricht die Jury lobende Erwähnungen aus.

    Der Lohfert-Preis 2024 geht an das Projekt „Sicherheit in der Kinderonkologie (SICKO) - Interprofessionelles Training & Innovationen für mehr Sicherheit von Patient:innen, Familien und Mitarbeiter:innen" der Medizinischen Hochschule Hannover. Der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis wird zum 12. Mal vergeben. Schirmherrin ist Dr. Regina Klakow-Franck. Die Preisverleihung und Vorstellung des Preisträgerprojekts findet am 18. September 2024 im Rahmen des Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

    Quelle: christophlohfert-stiftung.de
  • WELT

    Krankenhäuser sind für Menschen mit Demenz nicht vorbereitet

    3. Juni 2024

    Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft stellt fest, dass die meisten Krankenhäuser nicht auf Menschen mit Demenz vorbereitet sind. Es gibt immer wieder „erschreckende Berichte über Krankenhausaufenthalte“. Würden kognitive Einschränkungen jedoch bereits bei der Aufnahme durch ein Screening erkannt, „könnten gezielt Hilfestellungen erfolgen und Komplikationen verringert werden“, so Steffen Gramminger, Geschäftsführer der hessischen Krankenhausgesellschaft...

    Quelle: welt.de
  • Heidekreis-Klinikum kritisiert veraltete Daten im Bundes-Klinik-Atlas

    31. Mai 2024

    Das Heidekreis-Klinikum (HKK) beanstandet die Bewertung durch den aktuellen Klinik-Atlas des Bundesgesundheitsministeriums. Die Basis der Ergebnisse sind veraltete Daten aus dem Jahr 2022, die erhebliche methodische Mängel aufweisen und somit ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Situation im HKK zeigen...

    Quelle: Heidekreis-Klinikum
  • Bundes-Klinik-Atlas: Orientierungshilfe oder Desinformation?

    31. Mai 2024

    Der Bundes-Klinik-Atlas wird von verschiedenen Seiten, u.a. vom Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK), heftig kritisiert, weil er mehr Verwirrung als Orientierung für Patientinnen und Patienten schaffe und keine umfassenden, fairen und vergleichbaren Informationen über den Umfang und die Qualität der Versorgung in deutschen Krankenhäusern biete.

    Kritiker wie der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) werfen den Machern des Bundes-Klinik-Atlas vor, mehr Verwirrung als Klarheit zu stiften. Ein Praxistest zeigt die Schwächen deutlich: Eine Suche nach Hautkrebs-Expertise in Vorpommern bleibt ergebnislos, weil spezialisierte Abteilungen und Ärzte fehlen. Selbst große Kliniken schneiden mangels ausreichender Behandlungsfälle schlecht ab. Auch der Pflegepersonalquotient, ein weiteres Kriterium des Atlas, gibt nur Auskunft über die Zahlen für das gesamte Haus, nicht aber für einzelne Stationen. Besonders problematisch sind falsche Angaben zu Fachabteilungen, Bettenzahlen und Notfallversorgungsstufen, wie sie von der Krankenhausgesellschaft MV aufgedeckt wurden. Diese und weitere "fatale Fehlangaben" führen dazu, dass der Bundes-Klinik-Atlas derzeit mehr Verunsicherung als Nutzen für Patienten und Kliniken bringt. Die Krankenhausgesellschaft MV fordert daher, das Portal bis zur Überarbeitung abzuschalten, um die Patientensicherheit nicht zu gefährden...

    Quelle: nordkurier.de
  • Einzigartig in NRW: Klinikum Leverkusen ist 'Babyfreundliche Perinatalklinik Level 1'

    29. Mai 2024

    Werdende und frischgebackene Eltern verlassen sich bereits seit dem Jahr 2015 auf die Expertise in der zertifizierten „Babyfreundlichen Geburtsklinik“ am Schlebuscher Gesundheitspark. Nun wurde erstmals das Perinatalzentrum des Klinikums Leverkusen als „Babyfreundlich“ ausgezeichnet – und damit mit einem weltweit angesehenen Qualitätssiegel, das auf Initiative von WHO und UNICEF vergeben wird und die Erfüllung besonderer Kriterien bescheinigt.

    Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Eltern bei den wichtigen Themen Bonding, Stillen und Entwicklung.

    „Das ungestörte Bonden, also das ausgiebige Kuscheln und das schon im Kreißsaal stattfindende erste Zusammenwachsen als Familie, ist uns ein sehr wichtiges Anliegen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Ines Beyer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Auch das erste Anlegen an die Brust der Mutter erfolgt im Klinikum Leverkusen bereits im Kreißsaal und wird von erfahrenen und fortgebildeten Hebammen intensiv begleitet. Auf der Wochenstation wird dieses Engagement durch geschulte Kranken- und Kinderkrankenschwestern und der Unterstützung von Stillberaterinnen („IBCLC“) fortgeführt. „Dies bedeutet aber nicht, dass jede Frau auch stillen muss“, betont Ines Beyer. „Die Mütter werden dort abgeholt, wo sie sind.“ So erhalten sie bei einer bindungsfördernden Flaschenernährung eine ebenso gute Unterstützung.

    Quelle: klinikum-lev.de
  • HEISE

    Reaktion von BMG auf Kritik am Bundes-Klinik-Atlas

    29. Mai 2024

    Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) reagiert auf die Kritik am umstrittenen Bundes-Klinikatlas. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat Nachbesserungsbedarf eingeräumt und ein erstes Update veröffentlicht, um irreführende Informationen zu korrigieren. Um die Glaubwürdigkeit der Angaben zu gewährleisten, wurde ein Kontaktformular für Korrekturwünsche eingerichtet.

    Lauterbach betonte jedoch, dass für falsche Angaben in den Qualitätsberichten oder im Krankenhausverzeichnis die Kliniken selbst verantwortlich seien. Trotz einer Aufforderung im April, die eigenen Daten im bundesweiten Krankenhausverzeichnis zu aktualisieren, seien nur gut ein Dutzend Kliniken dem nachgekommen. Das BMG verspricht, korrigierte Meldungen umgehend einzupflegen...

    Quelle: heise.de
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    NIS2-Richtlinie: Herausforderungen und Chancen für die Cybersecurity im Gesundheitswesen

    29. Mai 2024

    Termine

    11.06.2024, Webseminar

    13.08.2024, Webseminar

    Mit der NIS2-Richtlinie soll die EU-weite Cybersicherheit gestärkt werden. Daher werden nun noch mehr Unternehmen zur Einhaltung der NIS2-Richtlinie verpflichtet. Setzen Sie die nötigen Maßnahmen nicht rechtzeitig um, drohen empfindliche Bußgelder.

    In unserem Webseminar erfahren Sie daher:

    • welche Anforderungen der NIS-Richtlinie Sie einhalten müssen, um Bußgelder zu vermeiden
    • wie Sie Ihre IT-Systeme und -Netzwerke vor Cyberangriffen schützen
    • wie Sie einen Sicherheitsplan erstellen, umsetzen und überwachen
    • wie Sie Ihre Mitarbeiter:innen für das Thema Cybersecurity sensibilisieren und schulen


    Alle Termine und weitere Informationen

    Quelle: healthcare-akademie.de
  • ÄZ

    Bundes-Klinik-Atlas: Diabetes-Gesellschaft fordert Nachbesserungen

    28. Mai 2024

    Die Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert den Klinikatlas als "unzureichend und irreführend" für Diabetes-Patienten und fordert dringend Nachbesserungen.

    Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) erhebt schwere Vorwürfe gegen den neuen Klinikatlas zur Behandlungsqualität: Er sei „nutzlos und irreführend“ für Diabetes-Patienten. Der Atlas listet bundesweit nur rund 700 Kliniken auf, die Diabetes behandeln, oft mit minimalen Patientenzahlen, was die Realität von drei Millionen stationär behandelten Diabetespatienten pro Jahr in Deutschland völlig verzerrt. Auch bei der Suche nach interdisziplinärer stationärer Diabetesbehandlung bleibt der Atlas ohne Treffer, obwohl zahlreiche Kliniken über entsprechende Zertifizierungen verfügen. Die DDG fordert die sofortige Aufnahme dieser Zertifizierungen in den Atlas, um die Versorgungsqualität zu verbessern und den Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden...

    Quelle: aerztezeitung.de
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