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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • MIW

    Huber: Krankenhausfinanzierung wird nachhaltig verbessert - Bayern setzt sich mit Antrag im Bundesrat durch

    15. Oktober 2012

    Bayern hat sich auf Bundesebene erfolgreich für eine Verbesserung der Krankenhausfinanzierung eingesetzt. Im Bundesrat wurde der Antrag aus Bayern zur Vergütung der laufenden Kosten von Kliniken mit großer Mehrheit angenommen. Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber: "Eine gute Krankenhausversorgung ist ein unverzichtbarer Baustein zur Sicherung der bayerischen Lebensqualität. Um die hochwertige stationäre Versorgung auch für die Zukunft zu erhalten, muss jetzt die finanzielle Situation der Krankenhäuser deutlich verbessert werden. Davon profitieren vor allem die Krankenhäuser im ländlichen Raum." Nach dem Willen Bayerns soll die Bundesregierung nun umgehend einen Gesetzentwurf erarbeiten ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    DKG zu den vom Schätzerkreis erwarteten Überschüssen im Gesundheitsfonds

    12. Oktober 2012

    Zu den vom Schätzerkreis für das Wahljahr erwarteten weiteren Milliarden Euro Überschüssen im Gesundheitsfonds erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

    „Es reicht! Die 750 Millionen Euro Kürzungen, die die Koalition den Krankenhäusern in 2013 und 2014 zusätzlich zu den bereits vereinnahmten 1,9 Milliarden Euro abverlangt, müssen gestoppt werden. Es ist für die Krankenhäuser nicht länger erträglich, von jeder zusätzlichen Geburt und jedem zusätzlichen Krebsbehandlungsfall eine 25-Prozent-Kürzung hinnehmen zu müssen, während sich bei Gesundheitsfonds und Krankenkassen die Milliarden anhäufen. Den Kliniken werden Mittel, die sie dringend für Personal und für die Verbesserung von Patientensicherheit und Qualität brauchen, entzogen. Die Milliardenüberschüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen für eine verbesserte Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland eingesetzt werden. Das ist deren Aufgabe.

    Den Krankenhäusern droht im nächsten Jahr eine Finanzierungskatastrophe. Einem gesetzlich limitierten Preiszuwachs von unter 2 Prozent – ggf. nur 600 Millionen Euro – stehen massive Kostensteigerungen in Milliardenhöhe gegenüber. Alleine die Erhöhung der Haftpflichtprämien um ca. 200 Millionen Euro wird einen großen Teil des Preiszuwachses aufbrauchen. 

    Quelle: medinfoweb.de
  • BMG

    Bundeskabinett beschließt Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters

    12. Oktober 2012

    Das Bundeskabinett hat heute die Einbringung des Gesetzes über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters sowie zur Änderung weiterer Vorschriften in den Deutschen Bundestag beschlossen.

    Die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands haben in medizinischen Notfällen Anspruch auf eine qualifizierte und flächendeckende Hilfe auf dem aktuellen Stand von Wissen und Technik. Hierzu ist unter anderem gut qualifiziertes Personal erforderlich. Der Bund regelt die Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten. Diese Berufsgruppe trägt neben den Notärztinnen und Notärzten die Hauptlast und die hauptsächliche Verantwortung im Rettungsdienst. Ihre Qualifikation ist damit wesentliche Voraussetzung für eine fach- und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung.

    Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, erklärt dazu: „Notfallsanitäter sind häufig Lebensretter. Ihre Fähigkeiten und ihr Einsatz sind entscheidend, wenn es darum geht, Menschen in Not schnell zu helfen. Die Ausbildung zum Rettungsassistentenberuf erfolgt zur Zeit auf der Basis eines Gesetzes von 1989. Das reicht heute vielfach nicht mehr, um den Anforderungen an einen modernen Rettungsdienst gerecht zu werden. Deswegen greifen wir mit der Novelle der Rettungsassistenten-ausbildung langjährige und berechtigte Forderungen auf und modernisieren das Gesetz grundlegend.“

    Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind unter anderem die Verlängerung der Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, eine Modernisierung des Berufsbildes und die Festlegung von Qualitätsanforderungen an die Schulen und Einrichtungen der praktischen Ausbildung. Um diese Weiterentwicklung nach außen kenntlich zu machen, wird die neue Berufsbezeichnung der „Notfallsanitäterin“ und des „Notfallsanitäters“ eingeführt. Im Ausbildungsziel wird beschrieben, über welche Kompetenzen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verfügen müssen, damit sie auch kritischen Einsatzsituationen gerecht werden können.

    Eingeführt wird ein Anspruch auf Zahlung einer Ausbildungsvergütung über die gesamte Ausbildungsdauer. Eine kostenfreie Ausbildung ist wichtig, um den Nach-wuchs für diesen wichtigen Beruf zu sichern.

    Der Gesetzentwurf sieht zusätzlich eine Änderung des Hebammengesetzes vor, um der veränderten Tätigkeit der Hebammen und Entbindungspfleger Rechnung zu tra-gen, die sich zunehmend aus dem Krankenhaus in den ambulanten Bereich verlagert. Künftig sollen Teile der praktischen Ausbildung außerhalb der Kliniken bei freiberuflichen Hebammen oder in von Hebammen geleiteten Einrichtungen durchgeführt werden.

    Den Entwurf eines Gesetzes über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters sowie zur Änderung weiterer Vorschriften  ... [ hier ]

    Quelle: BMG - Bundesministerium für Gesundheit
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  • MIW

    Innovationen in der Gesundheitsbranche spart indirekte Krankheitskosten in Milliardenhöhe

    8. Oktober 2012

    Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) stellt die Gesundheitswirtschaft mit mehr als zehn Prozent jährlicher Bruttowertschöpfung als ein Grundpfeiler der deutschen Wirtschaft heraus ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Der Charité-Finanzchef warnt: Die Qualität der Kliniken ist in Gefahr

    8. Oktober 2012

    Matthias Scheller, Finanzchef der Berliner Charité,  fordert neue Finanzstrukturen um die die Qualität der Krankenhausversorgung weiter gewährleisten zu können ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Kliniken erwarten 2013 große Finanzierungsprobleme

    5. Oktober 2012

    Auf Initiative Bayerns fasste der Bundesrat in seiner Sitzung am 21. September 2012 einen Beschluss zur Weiterentwicklung des Vergütungsrechts für Krankenhäuser ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    BMG berät Griechenland bei Klinik-Fallpauschalen

    5. Oktober 2012

    Die griechische Regierung erhält bei der Umsetzung eines landesweiten DRG-Systems in Krankenhäusern Unterstützung durch das Bundesgesundheitsministerium ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Der Fehler liegt im System

    5. Oktober 2012

    Unter der Personalnot und der hohen zeitlichen Inanspruchnahme der Klinikbeschäftigten, haben in erster Linie die Patienten zu leiden ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Verbandsdirektor BWKG sieht Fehler im System

    24. September 2012

    Trotz nachgewiesener Effizienz können mehr als die Hälfte der Kliniken in Baden Württemberg keine Überschüsse erzielen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Sozialministerin Altpeter sieht die zunehmende Privatisierung im Krankenhausbereich kritisch

    21. September 2012

    Die gute Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg werde ganz wesentlich von der Trägervielfalt und den starken öffentlichen Trägern geprägt ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Bettenbedarf in Hamburger Kliniken steigt

    20. September 2012

    Obgleich die Verweildauer in den Krankenhäusern mit Ausnahme der Kinderheilkunde weiter sinkt, muss das Versorgungsangebot in den Hamburger Krankenhäusern den gestiegenen Bedarf angepasst werden ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • BMG

    Verordnung zur Datentransparenz in Kraft getreten

    20. September 2012

    Die Verordnung zur Umsetzung der Vorschriften über die Datentransparenz im Gesundheitswesen (Datentransparenzverordnung) ist gestern im Bundesgesetzblatt verkündet worden und ist heute in Kraft getreten. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) wird als öffentliche Stelle die Aufgaben der Datentransparenz wahrnehmen und die Daten für die Nutzungsberechtigten aufbereiten. Die Verordnung setzt die mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz neu gefassten gesetzlichen Vorgaben zur Datentransparenz um.

    Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zeigte sich zufrieden: „Mit der Verordnung legen wir den Grundstein für die Nutzung ausgewählter Leistungs- und Abrechnungsdaten der Krankenkassen insbesondere für Analysen des Versorgungsgeschehens im Rahmen der Versorgungsforschung und für Steuerungsaufgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung. Unter Gewährleistung eines hohen Datenschutzniveaus wird die Aufbereitung dieser Daten entscheidend zur Weiterentwicklung des Versorgungssystems beitragen. Der nun beginnende Aufbau der hierzu erforderlichen Infrastruktur beim DIMDI ist ein erster Schritt, dem weitere folgen sollen.“

    Die Basis für die Datentransparenz bilden Daten, die das Bundesversicherungsamt dem DIMDI übermittelt. Es handelt sich um ausgewählte Daten zu ambulanten und stationären Behandlungen der Versicherten sowie zu Arzneimittelverordnungen. Das Bundesver-sicherungsamt erhält diese von den Krankenkassen bereits in verschlüsselter Form zur Durchführung des Risikostrukturausgleichs der Krankenkassen. Diese Daten werden unter Wahrung eines hohen Datenschutzniveaus erneut verschlüsselt und auf Antrag der Nutzungsberechtigten vom DIMDI aufbereitet. Die Aufbereitung der Daten erfolgt durch das DIMDI stets so, dass eine Identifizierung von Versicherten ausgeschlossen ist.

    Mit den Daten lassen sich z.B. die Häufigkeit bestimmter Diagnosen und die Verordnung bestimmter Arzneimittel bei diesen Diagnosen ermitteln und z. B. altersbezogen darstellen.

    Nutzungsberechtigt sind insbesondere der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen, der Gemeinsame Bundesausschuss, Interessenvertretungen der Patienten und der Leistungserbringer auf Bundesebene sowie Institutionen der Forschung und Gesundheitsberichterstattung.

    Die Nutzungsberechtigten dürfen die Daten für die im Gesetz (§ 303e Absatz 2 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) vorgesehenen Zwecke nutzen. Hierzu gehören die Wahrnehmung von Steuerungsaufgaben durch die Kollektivvertragspartner, die Verbesserung der Qualität der Versorgung, Analysen des Versorgungsgeschehens, die Planung von Leistungsressourcen und die Unterstützung politischer Entscheidungsprozesse zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung. Für die Aufbereitung von Daten durch das DIMDI können Nutzungsgebühren anfallen.

    Der Aufbau der Infrastruktur beim DIMDI ist ein erster Schritt zur Verbesserung der Datentransparenz im Gesundheitswesen. Für die Weiterentwicklung ist die Überarbeitung der rechtlichen Vorgaben vorgesehen. Hierzu wird das DIMDI bis Ende 2015 einen Bericht über die gewonnenen Erfahrungen erstellen.

     

    Quelle: BMG - Bundesministerium für Gesundheit
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  • MIW

    Hessens Sozialminister plant kommunale Klinik-Verbund

    18. September 2012

    Zur Lösung der finanziellen Probleme vieler kommunale Krankenhäuser schlägt Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) deren Zusammenschluss in einem Zweckverband und die Gründung einer Stiftung vor  ... [gelesen: hier  und hier  und hier]

    Hessen: "Konzern öffentliche Krankenhäuser" ... [gelesen: hier]

    Finanzierungsfrage der Kliniken bleibt unbeantwortet ... [gelesen: hier]

    Privatisieren oder Kooperieren ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Leitende Ärzte fordern von der Politik eine Kurskorrektur

    17. September 2012

    Immer mehr Krankenhausärzte warnen vor der Ökonomisierung der Kliniken und fordern von der Politik Kurskorrekturen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Ärzteprotest im Streit um Einkünfte – Ärzte erhalten erheblich weniger Lohn für einen Hausbesuch als der Klempner

    13. September 2012

    RHEINISCHE FACHHOCHSCHULE KÖLN

    (Köln) - Im Honorarstreit mit den gesetzlichen Krankenkassen wollen die niedergelassenen Ärzte und ihre Verbände den Druck erhöhen. Protestaktionen sollen in den nächsten Tagen anlaufen. Hintergrund ist der seit Wochen tobende Streit zwischen Ärzten und Kassen um die Vergütung für die rund 150 000 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte einen Schlichterbeschluss, wonach die Honorare um knapp ein Prozent gestiegen wären, abgelehnt und dagegen beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg geklagt. Die Ärzte fordern mehr.

    “Die vorgeschlagene Steigerung von unter einem Prozent beschreibt eine Geringschätzung der ärztlichen Arbeit und spiegelt keineswegs die hohe Arbeitsbelastung und den Zeitaufwand des Praxisalltags wider“, meint Dr. Annette Grittern, die als Internistin ihre Patienten im ländlichen Dremmen bei Heinsberg (NRW) hausärztlich versorgt. Viele ihrer Patienten sind alt und chronisch krank, leiden an Altersdemenz, werden Zuhause oder im Heim gepflegt. Da bleibt es nicht aus, dass sich die Ärztin regelmäßig 54 Stunden in der Woche um ihre Patienten kümmert. An den Wochenenden macht sie Praxisadministration und Fortbildung. Im Quartal kommt sie auf 150 Hausbesuche, diese durchaus auch nachts. „Die Komplexität der Koordination einer guten medizinischen Betreuung eines schwerkranken älteren Menschen kann sich kaum einer vorstellen“, ärgert Dr. Annette Grittern. Das fängt bei der langwierigen Zusammenarbeit mit Fachärzten, Kliniken, Heimen oder Pflegern an. Aber auch Angehörige oder Pflegedienste müssen angeleitet und informiert werden. Die Hilfsmittel müssen kontrolliert werden. „Wenn ich beim Hausbesuch sehe, dass der Rollator falsch eingestellt ist, muss ich halt selber Hand anlegen“, sagt die Ärztin. Und wie in Zukunft die gestiegenen Tarifkosten für Löhne, Mieten, Energie oder neue Geräte gedeckt werden sollen, wissen sie und viele Ärzte auch nicht.

    Ob Ärzte einer krebserkrankten Patientin eine schlechte Nachricht überbringen, Hilfen aufzeigen, die seitens der Praxis einen enormen administrativen Aufwand erfordern, einem Schwerkranken und seiner Familie während eines Hausbesuchs Trost spenden - dafür gibt es nur eine geringe Pauschale - egal wie lang und oft das Gespräch ist.

    Bei den derzeitigen Honorar-Verhandlungen hält Professor Dr. med. Rainer Riedel, der den Masterstudiengang Medizinökonomie an der Rheinischen Fachhochschule (RFH) in Köln leitet, es für angebracht, wenigstens die Kostensteigerungen bei Personal- und Sachkosten auszugleichen. "Und dafür ist mindestens eine Honorarerhöhung von 1,5 Prozent nötig." Für Riedel ist klar, dass bei 200 unbesetzten Hausarzt-Praxen in Deutschland, die "Facharztrichtung Hausarzt" attraktiver gemacht werden muss, damit die Versorgung gewährleistet bleibt.

    "Natürlich hängt der Verdienst eines niedergelassenen Arztes unter anderem auch davon ab, ob und wie viele Privatpatienten er hat", gibt Rainer Riedel zu bedenken. „Obwohl niedergelassene Ärzte ein unternehmerisches Risiko tragen und im Schnitt 55 Stunden pro Woche arbeiten, verdienen viele weniger als ein Oberarzt im Krankenhaus“, führt Riedel aus.

    Doch welche Vergütung ist für eine umfangreiche ärztliche Patientenbetreuung angemessen? Von einem Hausarzt werde in der Regel erwartet, dass er jederzeit, nachts und am Wochenende seinen Patienten auch zu Hause behandelt. "Mit etwa 21 Euro pro Hausbesuch bekommt ein Hausarzt aber weniger als der Klempner, der ins Haus kommt, um den tropfenden Wasserhahn zu reparieren“, sagt Riedel. Das dürfe eigentlich nicht sein.

    „Die von der KBV geforderten elf Prozent sind sicherlich eine Maximalforderung der Ärzte, die vor allem politisch zu erklären ist“, sagt der Leiter des RFH-Masterstudiengangs Medizinökonomie. „Die Honorarerhöhung sollte aber auch mindestens den Anstieg der Praxiskosten decken.“ Das sei beim bisher vorgeschlagenen Kompromiss von 0,9 Prozent nicht der Fall.

    Riedel befürchtet, dass sich  die Versorgung unserer Patienten durch die angestrebte Maßnahme verschlechtert. Wenn es eine gute Versorgung mit Haus- und Fachärzten geben solle, dürfe die Tätigkeit in der Praxis nicht noch unattraktiver gemacht werden.

    Kontakt: Prof. Dr. med. Rainer Riedel, Leiter Masterstudiengang Medizinökonomie, Rheinischen Fachhochschule Köln, Schaevenstr. 1a/b, 50676 Köln, Telefon 0221 - 20 30 26 72. Weitere Infos: www.rfh-koeln.de

    Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe
    Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH,
    Schaevenstraße 1,
    50676 Köln
    Tel.: 0221/20 30 20
    www.rfh-koeln.de

    --
    Mit freundlichen Grüßen / Best regards
    Beatrix Polgar-Stüwe M.A.
    Redaktionsbüro
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    www.polgar-stuewe.de

    Quelle: Rheinische Fachhochschule Köln
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