• Menü
  • Filter

Rubriken

  • 21893
  • 8003
  • 9085
  • 3918
  • 1330
  • 1406
  • 3289
  • 8254
  • 2878

Sortierung

Zeitraum

Tags

Nachrichten

Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • MIW

    Ein unmoralisches Angebot?

    11. April 2012

    Im Gesundheitsministerium brütet derzeit ein Präventionskonzept für das Gesundheitssystem ... [gelesen: hier  und hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • BWKG-Indikator Frühjahr 2012

    4. April 2012

    Defizitquoten verfestigen sich auf hohem Niveau

    BWKG: Tarifabschlüsse überfordern Gesundheitseinrichtungen

    Krankenhäuser vor Finanzloch von 160 Millionen Euro

    (Stuttgart) – „Die Defizitquoten der Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen verfestigen sich auf einem erschreckend hohen Niveau“. So lautet das Fazit des Vorstandsvorsitzenden der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Thomas Reumann, der heute die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage bei den Krankenhäusern des Landes vorstellt; es ist der fünfte BWKG-Indikator, für den halbjährlich die wirtschaftliche und personelle Situation in den Häusern abgefragt wird. In dieser ohnehin schon schwierigen Situation müssten die Einrichtungen nun auch noch mit hohen Tarifabschlüssen für das Pflegepersonal und die Ärzte fertig werden. Die Gesundheitseinrichtungen sind mit den Kostensteigerungen in 2012 schlicht überfordert. „Die gute und engagierte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss fair und angemessen bezahlt werden. Die Krankenhäuser müssen dann aber auch in die Lage versetzt sein, dies zu finanzieren“, erklärt dazu der BWKG-Vorsitzende und Reutlinger Landrat Thomas Reumann.

     Die Kostensteigerungen für 2012 setzen sich folgendermaßen zusammen: plus 3,5 Prozent für das nichtärztliche Personal, mehr als 4 Prozent zusätzlich für die Ärzte sowie Sachkostensteigerungen von mindestens plus 2,5 Prozent. Das Problem dabei: Krankenhäuser, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen können ihre Preise aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht angemessen erhöhen - "alle Einrichtungen müssen daher einen Rechtsanspruch auf die Finanzierung der steigenden Kosten erhalten", fordert Thomas Reumann.

    Bei den Krankenhäusern steht den zusätzlichen Kosten von etwa 255 Millionen Euro eine Vergütungsverbesserung von nur 95 Millionen Euro gegenüber. „Die Krankenhäuser stehen damit vor einem Finanzloch von mindestens 160 Millionen Euro in 2012“, betont der Vorsitzende. Eine Entlastung der Krankenhäuser durch den Gesetzgeber ist laut Reumann überfällig, zumal die Politik den Krankenhäusern im Land durch Sparauflagen allein im Jahr 2012 rund 65 Millionen Euro entziehe. Diese Sparauflagen seien in der Finanzkrise zur Rettung der Krankenkassen beschlossen worden. In 2012 werden sie ungeachtet der Milliardenüberschüsse der Krankenkassen unbeirrt fortgesetzt. „Das ist absurd“, so Reumann.

     Um Personalabbau zu verhindern, müsse die Politik nun schnell handeln: „In einem ersten Schritt müssen die Kürzungen für 2012 rückgängig gemacht werden“, fordert Reumann. Das Geld sei zur Rettung der Krankenkassen nicht gebraucht worden. Also müsse es schnellstmöglich den Krankenhäusern für die Versorgung der Patienten und die Bezahlung ihrer Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Reumann betont: Die Krankenhäuser forderten damit lediglich eine Gleichbehandlung. Der Bundesfinanzminister habe den Krankenkassen zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um unzumutbare Härten durch Zusatzbeiträge zu verhindern. Weil sie nicht benötigt werden, fließen diese zwei Milliarden jetzt in den Bundeshaushalt zurück.

     In einem zweiten Schritt müsste sichergestellt werden, dass zumindest die Tarifsteigerungen in 2012 voll finanziert werden. Um die Krankenhausfinanzierung langfristig stabil und kalkulierbar zu machen, sei eine Anbindung der Krankenhausvergütung an die tatsächliche Kostenentwicklung nötig. „Der Orientierungswert, der die Kostenentwicklung in den Krankenhäusern abbildet, muss sich ab 2013 in seiner vollen Höhe auf die Vergütung auswirken“, fordert der BWKG-Vorsitzende. Dies müsse die Politik noch im Rahmen des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen Psych-Entgeltgesetzes verankern.

     Wie kritisch die finanzielle Situation in vielen Einrichtungen ist, zeigt die aktuelle BWKG-Indikator-Umfrage. Rund 60 Prozent der Krankenhäuser haben angegeben, dass sie im Jahr 2011 keinen positiven Jahresabschluss hatten (59,2 Prozent). „Die Erwartungen für die kommenden Monate sind überaus pessimistisch", sagt Reumann. Die Situation der Rehabilitationseinrichtungen ist noch schwieriger. Bei ihnen haben in 2011 mehr als drei von vier keine Gewinne gemacht (76,3 Prozent). Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen müssen auch sie mit Kostensteigerungen von über 3 Prozent fertig werden. Dabei haben sie noch nicht einmal einen Anspruch auf eine minimale Vergütungserhöhung; die Reha-Einrichtungen müssen ihre Vergütungserhöhungen einzeln mit den Kostenträgern verhandeln. „Die Einrichtung einer Schiedsstelle, die bei Auseinandersetzungen über die Höhe der Vergütung entscheiden kann, ist ein Lichtblick“, macht der Verbandsdirektor der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, Matthias Einwag, deutlich. Allerdings sei sie nicht ausreichend, denn die Kostenträger würden bei der Belegung von Reha-Einrichtungen immer noch zu oft nach dem Preis entscheiden.

     Von den Pflegeeinrichtungen verbuchten 2011 mehr als zwei Drittel keinen Überschuss (66,8 Prozent). Damit hat sich der Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt. Die Quoten der Pflegeeinrichtungen ohne einen Jahresüberschuss lagen in den vergangenen Jahren immer deutlich über 60 Prozent: 2008: 64,0 Prozent, 2009: 64,2 Prozent, 2010: 63,9 Prozent.

     Beim Arbeitsmarkt für Pflegekräfte und Ärzte zeichnet sich auf einem insgesamt kritischen Niveau bei Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen eine leichte Entspannung ab. Im Frühjahr 2012 rechnen 61,6 Prozent der Krankenhäuser mit Schwierigkeiten bei der Besetzung von frei werdenden Stellen im ärztlichen Bereich. Im Herbst 2011 waren dies noch 69,8 Prozent. Ähnlich ist die Entwicklung bei den Reha-Ein­richtungen: Mit Schwierigkeiten, im ärztlichen Bereich Stellen nachzubesetzen, rechnen 71,1 Prozent, bei der Herbstumfrage 2011 waren dies noch 76,9 Prozent.

     Sehr große Probleme haben nach wie vor die Pflegeeinrichtungen. Vier von fünf rechnen auch im Frühjahr 2012 (80,8 Prozent) mit Schwierigkeiten bei der Besetzung von freien Stellen in der Pflege (Herbst 2011: 81,8 Prozent). Im Bereich Pflege gehen aktuell auch 43,6 Prozent der Krankenhäuser von Schwierigkeiten bei der Besetzung von freien Stellen aus (Herbst 2011: 42,6 Prozent), in der Reha 40,8 Prozent (Herbst 2011: 49,2%).   ... [Grafiken: hier]

    Quelle: BWKG
    Relevanz0
  • MIW

    Britischer Gesundheitsdienst (NHS) vor tief greifenden Reformen

    2. April 2012

    Mit einer Jahrhundertreform krempelt Großbritannien seinen Gesundheitsdienst NHS um. Den Ärzten droht deutlich mehr Wettbewerb ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • Maßnahmen gegen Korruption im Gesundheitswesen bleiben umstritten

    30. März 2012

    Ausschuss für Gesundheit (Anhörung) - 28.03.201

    Berlin: (hib/SKE) Welche Maßnahmen der Korruption im Gesundheitswesen am besten entgegenwirken und welchen Umfang die Korruption überhaupt hat, bleibt umstritten. Während einer öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss am Mittwochnachmittag blieben die Forderungen der SPD nach einer Änderung des Strafgesetzbuches und andere Aspekte umstritten.

    Die Sozialdemokraten hatten in ihrem Antrag (Antrag 17/3685) unter anderem vorgeschlagen, das Strafgesetzbuch dahingehend zu ändern, dass Korruptionshandlungen niedergelassener Vertragsärzte Straftatbestände darstellen. Außerdem müssten systematische Falschabrechnungen von Krankenhäusern mit spürbaren Sanktionen geahndet werden.

    Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, sagte, die Zahl der tatsächlich bewiesenen Betrugsfälle von Krankenhäusern seien gering. „In der öffentlichen Diskussion wird vom Betrug der Krankenhäuser geredet, aber die wenigsten Fälle werden strafrechtlich geahndet.“ Etwa zehn Prozent der Abrechnungen mit gesetzlichen Krankenkassen seien „Prüffälle“. Davon werde in der Hälfte der Fälle tatsächlich etwas beanstandet. „Von diesen fünf Prozent betreffen 70 Prozent die Frage, ob der Patient wirklich ins Krankenhaus sollte.“ Die von der Staatsanwaltschaft verfolgten Fälle seien weniger zahlreich.

    Monika Kücking vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen widersprach Baums Darstellung. Zwar würden in der Tat zwölf Prozent der Krankenhausabrechnungen geprüft, die Zahl der herausgefundenen Falschabrechnungen liege deutlich über dem von Baum genannten Wert.

    Dina Michels, Leiterin der Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen bei der Krankenkasse KKH-Allianz, nannte als einen möglichen Fall der Korruption niedergelassener Ärzte ein Beispiel: „Ein Arzt verschreibt einem Patienten eine Bandage und wirkt auf den Patienten ein, dass der zu einem bestimmten Sanitätsladen geht und sich die Bandage dort kauft.“ Da der Arzt in diesem Beispiel ein niedergelassener Vertragsarzt sei und mit dem Sanitätsladen zusammenarbeite, verdiene er an dem Geschäft mit, könne bisher aber nicht wegen Korruption belangt werden. Der Grund: Der freiberufliche Arzt sei weder Amtsträger noch Angestellter oder Beauftragter eines geschäftlichen Betriebes. „Das ist bei uns tägliche Praxis.“ Sie warte zur Zeit auf eine noch ausstehende Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu solchen Fällen von Korruption, um dadurch eventuell Klarheit zu haben.

    Auch Kriminalhauptkommissar Jörg Engelhard sah Probleme bei der strafrechtlichen Verfolgung niedergelassener Ärzte. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs wird seiner Ansicht nach aber nicht die erhoffte Rechtssicherheit bringen. „Unsere Ärzte sind nicht korrupter als andere Berufsgruppen“, sagte Engelhard. Allerdings seien sie es auch nicht weniger. Ein wie von der SPD geforderter Straftatbestand gegen Korruption würde zwar die Korruption nicht beenden, allerdings eine deutlich sichtbare Grenze vorgeben.

    Der Deutsche Pflegerat begrüßte grundsätzlich den Antrag. Seine Vertreterin Alexandra Zimmermann betonte aber: „Ganz klar zu sagen ist, dass Pflege nichts zu verbergen hat.“ Ein Hintergrund für überhöhte Abrechnungen könne bei der Pflege der niedrige Lohn sein. Als Beispiel nannte sie die häusliche Krankenpflege in Thüringen. Hier könne die Pflegekraft für eine Dekubitusbehandlung 4,67 Euro abrechnen.

    Quelle: bundestag.de
  • MIW

    Stadt Marburg will Klinik-Privatisierung rückgängig machen

    29. März 2012

    Der Magistrat der Stadt fordert die Landesregierung auf, die Privatisierung des Universitätsklinikums rückgängig zu machen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • DKG

    Kliniken brauchen Ausgleich für Tariflasten

    29. März 2012

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und ihre Mitgliedsverbände starten eine breit angelegte Kampagne zur Verbesserung der finanziellen Situation der Krankenhäuser. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, auf die sich dramatisch verschlechternde finanzielle Lage in den 2.064 Kliniken aufmerksam zu machen und Unterstützung der Politik zu erhalten.

    „Das Hauptproblem für die Krankenhäuser ist die Refinanzierung der aktuellen Tariferhöhungen bei gleichzeitig weiter stattfindenden Kürzungen. Mit einem Preiszuwachs von 1 Prozent können Lohn-steigerungen von drei Prozent und mehr nicht bezahlt werden“, erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer. Hinzu kämen für viele Krankenhäuser weitere Belastungen, weil jede zusätzliche erbrachte Leistung der Krankenhäuser mit Mehrleistungs-abschlägen belastet werde. Zudem entfalle auch die direkte Stellen-finanzierung im Rahmen des Pflegeförderprogramms, erläuterte Dänzer. Alleine bei den Personalkosten baue sich eine Finanzierungslücke von 1 Milliarde Euro auf. Gleichzeitig seien den Krankenhäusern Kürzungen von 1,3 Milliarden Euro für die Jahre 2011 und 2012 auferlegt worden. „Ohne diese Kürzungen könnten die Kliniken die Tarifsteigerungen halbwegs selbst finanzieren“, machte der DKG-Präsident deutlich.
     ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: DKG e.V.
    Relevanz0
  • MIW

    BVMed-Mitgliederversammlung: "Perspektiven für medizintechnische Innovationen geben"

    26. März 2012

    Berlin. Den MedTech-Unternehmen müssen Perspektiven für Innovationen gegeben und die Krankenhäuser weiter als Innovationstreiber gefördert werden. Das forderte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan auf der Mitgliederversammlung seines Verbandes in Berlin. Dazu gehörten Verbesserungen beim Prozess für Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB), also der so genannten DRG-Innovationsklausel, sowie das Festhalten am innovationsfreundlichen Prinzip „Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt“. Wichtig sei auch, dass die offenen Fragen im Versorgungsstrukturgesetz beantwortet werden. Dabei geht es beispielsweise um die Definition, wann ein "Potenzial" für eine alternative Behandlungsmethode vorliegt, welche Nutzenarten einbezogen werden sollen und wie eine angemessene Kostenbeteiligung der Hersteller bei der Erprobungsregelung aussehen soll. ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • MIW

    Krankenhausplan in in Mecklenburg-Vorpommern überfällig

    23. März 2012

    Schon seit drei Monaten ist der neue Krankenhausplan für Mecklenburg-Vorpommern überfällig. Nun macht die Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (KGMV) Druck ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • MIW

    DKG Resolution warnt: Psychiatrische Versorgung gefährdet

    21. März 2012

    Zur Veröffentlichung einer gemeinsamen Resolution zum Psych-EntgG erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:  

    „Die Besonderheiten in der Versorgung psychisch kranker Menschen finden bei der Entwicklung des neuen Vergütungssystems für die Leistungen der psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken noch keine akzeptable Berücksichtigung.“ Zu dieser übereinstimmenden Einschätzung kämen alle maßgeblichen psychiatrischen und psychosomatischen Verbände sowie die Träger der Krankenhäuser. Sie hätten sich mit einer gemeinsamen Resolution an die Politik gewandt, um die Gewichtigkeit des Anliegens deutlich zu machen. Baum erläuterte: „Das Vergütungssystem muss sich an der Versorgung orientieren, nicht umgekehrt.“  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • MIW

    Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes warnt vor Zugriff auf die GKV-Finanzreserven

    21. März 2012

    Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes lehnt den von der Bundesregierung geplanten Griff in die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) strikt ab ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • Den Bock zum Gärtner gemacht: Das neue Landeskrankenhausgesetz Niedersachsen

    20. März 2012

    Am 19. Januar 2012 hat der Niedersächsische Landtag das Niedersächsische Krankenhausgesetz (NKHG) beschlossen. Die beiden augenscheinlichsten Änderungen sind die Beteiligungsrechte der Ärztekammer Niedersachsen (ÄK) und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KV) sowie die Änderung der Pauschalförderung.

    Im § 3 Abs. 1 S. 2 NKHG sind die ÄK und die KV als Teilnehmer mit beratender Stimme aufgeführt. Sie sind damit keine unmittelbar Beteiligten, da sie nur eine beratende Funktion haben. Auf Landesebene setzt sich der durch das VStG auf Bundesebene begonnene Trend fort, dass die Überwindung der Sektoren (ambulant und stationär) wieder in weite Ferne rückt. Zumindest haben sich die beiden Verbände in der Vergangenheit eher als Hemmnis denn als Hilfe gezeigt, da sie einseitig die Interessen der niedergelassenen Ärzte im Blick haben. Hier wird wahrlich der Bock zum Gärtner gemacht. Die pauschale Förderung richtete sich bisher ausschließlich nach der Zahl der Planbetten. Mit dem NKHG kommen auch leistungsbezogene Kriterien hinzu. Das Gesetz gibt hierzu in § 7 Abs. 2 Nr. 2 NKHG lediglich vor, dass die Zahl der stationär zu behandelnden Personen und der Werteverzehr des Anlagevermögens Berücksichtigung finden müssen. Die maßgebenden Beträge und Bestimmungsgrößen sind derzeit in der Diskussion und werden vom Gesundheitsministerium in einer Verordnung bestimmt werden.

    Auf die Veränderung der Pauschalmittelförderungen sollten sich die Krankenhäuser in Niedersachsen frühzeitig strategisch einstellen. Eine grundlegende Analyse, inwieweit die entscheidenden Leistungskriterien erfüllt werden, und die Schaffung damit einhergehender Steuerungsinstrumente ist daher unerlässlich.
    Kontaktdaten:

    ANDREE CONSULT
    Jan Patrick Glöckner
    Geschäftsbereich Strategie und Sanierung
    Wilhelmstraße 26
    53721 Siegburg
    Tel: + 49 (22 41) 127 39 7-31
    Fax: + 49 (22 41) 127 39 7-99
    E-Mail: jp.gloeckner@andreeconsult.de

    Quelle: ANDREE CONSULT
    Relevanz0
  • Neues Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen geplant

    20. März 2012

    Gesundheit/Gesetzentwurf - 19.03.2012

    Berlin: (hib/MPI) Die Bundesregierung will das Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen reformieren. Sie hat dazu einen Gesetzentwurf (17/8986) vorgelegt, nach dem künftig die voll- und teilstationäre Behandlung psychisch kranker Menschen nicht mehr krankenhausindivduell vereinbart, sondern nach bundeseinheitlichen Entgelten vergütet werden soll. „Die heutige krankenhausindividuelle Mischfinanzierung der psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhausleistungen erlaubt keinen Rückschluss auf die Leistungsgerechtigkeit der Finanzierung“, heißt es in dem Entwurf. Deshalb solle „ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Entgeltsystem“ in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen eingeführt werden.  ... [gelesen: hier]

    Quelle: bundestag.de
    Relevanz0
  • MIW

    Rheinland-Pfalz: Krankenhäuser erhalten in den nächsten zwei Jahren 236 Millionen Euro

    16. März 2012

    Davon entfallen 116,8 Millionen Euro auf das Jahr 2012 und 119,8 Millionen Euro auf das Jahr 2013 ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • MIW

    Klinikverbund Hessen fordert finanzielle Entlastung der Krankenhäuser

    16. März 2012

    Der Klinikverbund Hessen fordert die Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen zur finanziellen Entlastung der Krankenhäuser zu nutzen ... [gelesen: hier]


     

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
  • MIW

    Rürup prognostiziert keine Zukunft für den Gesundheitsfonds und die duale Krankenhausfinanzierung

    15. März 2012

    Rürup geht davon aus, dass die Krankenkassen ihre Beitragssätze nach der Bundestagswahl 2014 wieder selbst festlegen dürfen und prognostiziert spätestens für 2020 ein Scheitern der Dualistik. ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
    Relevanz0
Einträge 8041 bis 8055 von 8252
Render-Time: 0.841096