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Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • Ökonomie

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    Verordnung von Arzneimitteln im Rahmen des Entlassmanagements im Krankenhaus

    13. Juni 2018

    Seit 1.10.2017 dürfen Akutkrankenhäuser im Rahmen des Entlassmanagements auch Arzneimittel verordnen. Die Umsetzung stellt Krankenhäuser vor große Herausforderungen. Erwerben Sie in unserem Seminar am 04.09.2018 in Düsseldorf fundiertes Wissen über die gesetzlichen und fachlichen Vorgaben. Nutzen Sie das Seminar zum Erfahrungsaustausch, zum Abwägen der Chancen und Risiken und zur (Weiter-) Entwicklung einer für Ihre Organisation passenden Strategie.

    Quelle: dki.de
  • InEK

    InEK: Weiterentwicklung Pflegepersonaluntergrenzen gem. § 137i Abs. 3a SGB V - Ziehungsergebnis

    Ab sofort stellt das InEK Ihnen die Liste der gem. § 137i Abs. 3a SGB V gezogenen Krankenhäuser mit der Verpflichtung zur Lieferung von Daten zur Weiterentwicklung der Pflegepersonaluntergrenzen zur Verfügung ...

    Quelle: g-drg.de
  • StN

    Streit über außertarifliche Zulagen am Klinikum Stuttgart schwelt weiter

    Das Klinikum Stuttgart zahlt für Funktionskräfte teilweise erhebliche außertarifliche Zulagen. Die Konkurrenz im Umland ist deswegen mächtig verärgert ...

    Quelle: stuttgarter-nachrichten.de
  • LVZ

    Bis zu 8.000 Euro Willkommensprämie bei Helios in Leipzig

    Doch nicht jeder kommt in den gleichen Genuss, abhängig ist die Höhe der Zahlung von den Qualifikationen und dem Einsatzort. Die Uniklinik in Leipzig kommt damit in Bedrängnis. Dort gibt es die Prämien für werbende Mitarbeiter. Für die Angestellten bei Helios dürfte die Zahlung nicht nur Freude auslösen ...

    Quelle: Leipziger Volkszeitung
  • HELIOS

    Helios: Klinikgeschäftsführung in pflegerischer Mission

    Was haben Klinikgeschäftsführung und Pflege gemeinsam? Sie arbeiten Hand in Hand für das Wohl der Patienten im Klinikum – und das wortwörtlich: anlässlich des Tages der Pflege am 12. Mai arbeitet Klinikgeschäftsführer Dr. Sebastian Heumüller für einen Tag in der Pflege.

    Quelle: Pressemeldung – heliosaktuell.de
  • InEK

    Vertragsparteien konsentieren PpUG-Sanktions-Vereinbarung

    9. April 2019

    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband haben im Benehmen mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung am 25.03.2019 eine Vereinbarung gemäß § 137i Absatz 1 Satz 10 SGB V über Sanktionen nach § 137i Absatz 5 SGB V bei Nichteinhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG-Sanktions-Vereinbarung) geschlossen. Zeigt ein Krankenhaus die nicht vollständige und nicht fristgerechte Übermittlung der Quartalsmeldung aktiv vor Fristablauf gegenüber dem InEK an, wird eine zweiwöchige Nachmeldefrist gewährt. Details entnehmen Sie bitte der Vereinbarung bzw. der InEK-Internetseite ...

    Quelle: g-drg.de
  • Kein Topf ohne Deckel – PpSG und die mittelfristige Perspektive

    22. März 2019

    Seit Inkrafttreten des Pflegepersonalstärkungsgesetzes wurde vielfach das bedingungslose Einstellen von zusätzlichem Pflegepersonal empfohlen. Diese Empfehlung basiert auf der irrigen Annahme, dass es eine Rückkehr zum Selbstkostendeckungsprinzip geben wird ...

    Quelle: andreeconsult.de
  • SWP

    Krankenhaus-Auschuss Kreis Neu-Ulm sorgt sich um Kreisspitalstiftung

    27. Februar 2019

    Mit der Einführung des Pflegepersonalstärkungsgesetz 2020 werden es die Kliniken im Kreis Neu-Ulm noch schwieriger haben ihre Existenz zu halten. Um dem entgegenzuwirken will der neue Verbundpflegedirektor Jürgen Lehmann Fachbereiche zusammenlegen, sowie die Aus- und Weiterbildung der Pflegekräfte zu stärken ...

    Quelle: swp.de
  • HELIOS

    Helios bietet Verdi deutschlandweit ersten Pflegetarifvertrag an

    30. Januar 2019

    Anerkennung für die besondere Bedeutung der Pflege. Das Angebot gilt für alle Pflege- und Pflegehilfskräfte an Helios Akutkliniken, die vom Helios Konzerntarifvertrag erfasst sind.

    Quelle: helios-gesundheit.de
  • NDR

    'Bürokratiemonster' Personaluntergrenze

    7. Januar 2019

    Das städtische Klinikum Lüneburg, allen voran Klinikleiter Michael Moormann, kritisiert die seit Jahresbeginn geltende Personaluntergrenze für Intensivstationen und kündigte an, sich im Notfall über die Vorschrift hinwegzusetzen und Patienten selbst dann aufzunehmen, wenn der Personalschlüssel ausnahmsweise einmal nicht erfüllt werden könne ...

    Quelle: NDR.de
  • WIWO

    Verdi:  Schleppende Geschäfte bei Helios auch durch hausgemachte Probleme

    19. Oktober 2018

    Verdi kritisiert in der WirtschaftsWoche das Management des Gesundheitskonzerns Fresenius. „Die Probleme bei der Kliniktochter Helios sind teilweise hausgemacht“...

    Quelle: wiwo.de
  • DKG

    DKG zur Krankenhausstatistik 2017 des Statistischen Bundesamts

    9. August 2018

    Rund 8.000 neue Pflegevollkräfte in zwei Jahren

    In den Jahren 2016 und 2017 haben die deutschen Krankenhäuser nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt rund 8.000 neue Pflegevollkräfte eingestellt. Damit bestätigt sich der seit Jahren vollzogene Zuwachs an Pflegekräften. "Alleine 2017 haben wir 3.400 neue Vollkräfte in der Pflege eingestellt. Und die Entwicklung ist auch nachhaltig, denn seit rund zehn Jahren nimmt die Zahl der Pflegekräfte zu", erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ...

    Quelle: dkgev.de
  • Die Woche 30 | 2018 - Zeit zu liefern

    27. Juli 2018

    Wer nach Geld ruft, muss auch liefern – so Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz bezüglich des Berichts des GKV-Spitzenverbandes zum Pflegestellen-Förderprogramm. Trotz Pflegemangels an Krankenhäusern nehmen die Kliniken eine millionen­schwere Förderung für neue Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen nur etwa zur Hälfte in Anspruch. 2016 und 2017 wurden bislang etwa 157 Millionen Euro in Anspruch genommen. Zur Verfü­gung stellen die Kassen allerdings rund 300 Millionen Euro. Die 97 Millionen Euro, die 2017 an die Kliniken geflossen seien, dienten dem Aufbau von 2.228 zusätzlichen Pflegestellen. Ob die Stellen mit dem Geld wirklich entstanden sind, könne aber erst nachträglich gesagt werden, wenn die Krankenhäuser das Testat eines Jahresabschlussprüfers vorlegen. Die Krankenhäuser machen Probleme auf dem Pflege-Arbeitsmarkt dafür verantwortlich, dass die Gelder nicht voll abgerufen wurden. Krankenkassen würden Förderstellen zudem oft nur restriktiv anerkennen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum.

    Zudem müssen die Kliniken einen Eigenteil von zehn Prozent der Kosten tragen – laut Baum ist auch dies ein Grund für die begrenzte Inanspruchnahme. Er betonte, es würden mehr Pflegekräfte eingestellt als es die GKV-Zahlen zeigten. Das Statistische Bundesamt weise für 2016 einen Aufbau von 4.200 Stellen aus.

    Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht nun aber die Kliniken am Zug. „Offensichtlich schafft zusätzliches Geld nicht zusätzliche Stellen“, sagte Vorstand Eugen Brysch. „Die Kliniken müssen daher jetzt erklären, wie sie nachsteuern und das gesteckte Ziel noch erreichen wollen".

    Für Mitarbeiter in der Pflege sind diese Zahlen und das gefühlte Ergebnis nur wenig zufriedenstellend, bei bestehendem Pflegemangel wohl etwas kontrovers. Ein deutlich negativeres Gefühl stellt sich allerdings ein, wenn einem Ungleichheit direkt vor die Nase gesetzt wird. Wie bereits berichtet, gibt es an der Uniklinik Frankfurt unterschiedliche Tarifverträge. Damit kommen rund 2.000 Mitarbeiter in den Genuss, öffentliche Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen. Dabei sind das die bereits besserverdienenden. Jetzt machte ver.di mobil und rief zu Protesten auf, denen rund 200 Mitarbeiter des Frankfurter Universitätsklinikums beiwohnten und sich dagegen stark machten, dass sie im Gegensatz zu Ärzten und Lehrkräften für öffentliche Verkehrsmittel bezahlen müssen. Auch wenn es dabei folglich nur um die Nutzung von Verkehrsmitteln geht.

    Der Fachkräftemangel in Medizin und Pflege ist so hoch wie nie zuvor und kein Krankenhaus kann es sich mehr leisten, gut ausgebildetes Personal zu verlieren, sowohl in Frankfurt als auch im Münsterland. Zugleich geht das Münsterland mit bundesweit vorbildlichen Initiativen gegen den Fachkräftemangel voran. Einige davon hat das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland jetzt präsentiert. Bundesweit tonangebend ist das Projekt „Buurtzorg“, das Gunnar Sander, Sander Pflege Emsdetten vorstellte. Kern des Modells sei eine bessere Organisation der häuslichen Pflege mit sich selbst organisierenden Pflegeteams. Durch Einsatz eines neuen IT-Systems bekommen die Pflegekräfte mehr Freiheiten, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten oder sogar zu verbessern. Dabei werde auf das engagierte Mitwirken aller Beteiligten gesetzt. Es gehe darum, dass die Pflegekräfte ihre Kompetenzen und Fähigkeiten wieder voll entfalten können: „Das wird möglich, wenn sie gemäß ihrer ursprünglichen Motivation in die Pflege zu gehen, sich wieder verstärkt auf Kernaufgaben konzentrieren können.“ In den Niederlanden sei dieses Projekt bereits ein Erfolgsmodell. Buurtzorg (Nachbarschaftshilfe) steht für ein ambulantes Pflegesystem, das den Patienten und Pflegebedürftigen ein eigenständiges Leben ermöglicht und ihre Selbstfürsorge aktiv fördert.

    Auch Dresden muss zukünftig mit neuen Herausforderungen in der Personalbesetzung rechnen und kreativ werden. Trotz ständigen Zuzug fehlt es in allen Dresdener Kliniken zunehmend an Personal, besonders in der Pflege. Vor allem das Uniklinikum leidet momentan sehr darunter, da dieses ab August durch die Eröffnung des Neubaus zusätzlich 150 Stellen besetzen muss.

    Ob das neue Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) da die gewünschte Abhilfe schaffen kann? Basierend auf dem Pflegeerlös-Katalog des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) sollen zukünftig die fall- und tagesbezogenen pflegerischen Bewertungsrelationen genutzt werden, um das vereinbarte Pflegebudget der Kliniken abzubezahlen.

    Wenn man sich die gescheiterten Verhandlungen zu den vollkommen unzureichenden Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhäusern ansieht, steht diese Frage wohl noch länger im Raum. Die DKG und der GKV-Spitzenverband konnten sich nicht einigen, eigentlich sollten Ergebnisse bereits im Juni vorliegen. Kommt die Ersatzvornahme durch das BMG oder werden die Verantwortlichen am gleichen Punkt wieder ansetzen... Kritik kam schon im Vorfeld aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Besteht nun die Hoffnung, grundsätzlich eine andere Herangehensweise zu finden?

    Viele weitere interessante Artikel finden Sie natürlich wie gewohnt in unserem kostenfreien Newsletter [Anmeldung: hier] sowie täglich aktualisiert auf unserer Homepage: www.medinfoweb.de

    Hauptsache SIE bewahren einen kühlen Kopf in diesen heißen Tagen. Ihr Team von medinfoweb.de

    Quelle: Sophie Kühnhausen - medinfoweb.de
  • KATHO

    Der Patient zwischen Gewinnstreben und Kranksparen

    26. März 2018

    Monika Metternich über den Pflegenotstand in Krankenhäusern
     
    Der "drohende Pflegenotstand", von dem gerade viel geschrieben wird, ist in vielen Kliniken bereits erfahrbare Wirklichkeit: viel zu wenig Pflegepersonal. Keine Zeit zum Umlagern, Waschen oder Bettenmachen. Hilflose Kranke, die auf ihr Klingeln hin oft über Stunden keine Hilfe erfahren. Patienten, die in ihren Exkrementen liegen. Medikamente, die vergessen werden. In einem Dossier vom letzten November zitierte die "Zeit" erschütternde Hilferufe von Pflegepersonen aus internen Dokumentationen deutscher Krankenhäuser: Von "Gefährdung durch eingeschränkte Hygiene" über "zeitnahe Medikamenten-Gabe nicht möglich" bis hin zu eklatanten Fällen wie dem eines frischoperierten Patienten, der zusammengebrochen war und wiederbelebt werden musste, weil bei seinem ersten Aufstehen niemand bei ihm sein konnte ...

    Quelle: katholisch.de
  • Hessisches Ärzteparlament fordert, Personalkosten im Krankenhaus unabhängig vom DRG-System zu vergüten

    21. März 2018

     "Eine gute Versorgung von Patienten im Krankenhaus gelingt nur als multiprofessionelles Team"

    Parlament der Landesärztekammer Hessen hat heute an den Bundesgesundheitsminister appelliert, die geplante Kombination von Fallpauschalen- und Pflegepersonalkostenvergütung auf den gesamten Personalbereich im Krankenhaus auszudehnen. Auch die vollständige Refinanzierung von Tariflohnsteigerungen müsse für das ganze Krankenhauspersonal gelten.

    Die isolierte Herausnahme von Pflegekosten aus dem DRG-System berge die Gefahr, dass Einsparungen im Personalsektor in der Folge vermehrt in anderen Personalbereichen, auch dem ärztlichen Bereich, erfolgen.

    Quelle: Pressemeldung – Landesärztekammer Hessen
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