DKG unterstützt ver.di-Protestaktion

Die DKG unterstützt den ver.di-Protesttag gegen das Gesundheitskürzungsgesetz und kritisiert Kürzungen sowie die fehlende Refinanzierung von Tarifsteigerungen…

29. Mai 2026
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft unterstützt den bundesweiten Krankenhaus-Protesttag von ver.di und begrüßt außerordentliche Betriebs- und Personalversammlungen der Beschäftigten. DKG-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß richtet seine Aussagen gegen das geplante Gesundheitskürzungsgesetz der Bundesregierung und bewertet dessen Folgen als einseitige Belastung für Patientinnen und Patienten, Leistungserbringer und Beschäftigte.

Gaß nennt die vorgesehenen Kürzungen planlos und hält den bundesweiten Widerstand von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für notwendig. Er kritisiert zudem, die Bundesregierung wolle den Haushalt auf Kosten der Beschäftigten und der GKV-Versicherten sanieren. Besonders hebt er hervor, dass Tarifsteigerungen aus seiner Sicht nicht refinanziert werden und damit die Gehälter der Beschäftigten gefährdet seien.

Er verweist auf die Corona-Pandemie und stellt den damaligen politischen Zuspruch für bessere Bezahlung dem jetzigen Kurs gegenüber. Nach seiner Darstellung reichen Applaus und Schulterklopfen nicht aus, wenn gleichzeitig finanzielle Risiken für Beschäftigte entstehen.

Die DKG erklärt ihre Unterstützung für Proteste von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, Verwaltungsangestellten, Technikern und weiteren Berufsgruppen. Zugleich versichert Gaß, dass die Beschäftigten auch am Protesttag den Krankenhausbetrieb aufrechterhalten. Die Versorgung werde nicht durch den Protest gefährdet, sondern durch das von der Bundesregierung geplante Kürzungsgesetz.

Quelle:
dkgev.de

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