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Ökonomie

Michael Thieme
  • Welche ökonomischen Konsequenzen haben gesundheitspolitische Entscheidungen?

  • Welche Krankenhäuser arbeiten effizient oder sind bedroht?

  • Wer verdient eigentlich wie das Geld im Gesundheitsmarkt?

Schwerpunkte dieser Rubrik sind Informationen zu Gesundheitsökonomie, Diagnosis Related Groups (DRG), E-Commerce, Clinical Pathways und Fragen des Controllings. Stationäre und ambulante Abrechnungen, wirtschaftlich relevante Entscheidungen und Managementlösungen, aber auch ökonomische Auswirkungen von Studien werden kontinuierlich betrachtet. Weiterhin veröffentlichen wir hier Jahresberichte und andere wirtschaftliche statistische Erhebungen.

  • MIW

    Kliniken Essen-Mitte: Neues Bettenhaus bringt Hotelkomfort

    4. Juli 2011
    Nach nur einem Jahr Bauzeit ist das neue Bettenhaus mit gehobenen Hotelkomfort jetzt in Betrieb gegangen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Kliniken-GmbH Ludwigsburg-Bietigheim erwartet Defizit

    4. Juli 2011
    Trotz absehbarer Effekte, die das Unternehmensergebnis stark belasten, werden die Unternehmenspläne jedoch eingehalten ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Köln: Kliniken 2010 mit Rekordergebnis

    4. Juli 2011
    Die Kliniken der Stadt Köln haben im Jahr 2010 ein Rekordergebnis von 19 Millionen Euro erwirtschaftet ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Klinikum Gütersloh: „Vision 2020“

    4. Juli 2011
    Bis 2020 soll das Klinikum Gütersloh in mehreren bauabschnitten gemäß den künftigen Anforderungen eines modernen Klinikbetriebes umzustrukturiert werden ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    EHEC Infektionen - Kodierung

    4. Juli 2011
    EHEC Infektionen - Hinweise zur Kodierung

    Klinik für Nephrologie und der Abt. Controlling der Uniklinik Essen.
    Vielen Dank an Dr. Lütkes
    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Aufgeklärte Patienten helfen Kosten zu sparen

    1. Juli 2011
    Der aufgeklärte Patienten kann dazu beitragen, Überbehandlung zu vermeiden ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Sachsen: Land investiert 43,6 Millionen in Kliniken

    1. Juli 2011
    Mit den 43,6 Millionen Euro werden vier neue Klinikprojekte gefördert ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Pitzer Kliniken heißen jetzt MEDIAN Kliniken

    1. Juli 2011
    Seit Dezember 2010 gehören die Pitzer Kliniken zu den MEDIAN Kliniken, nun wird auch der Name in MEDIAN umgewandelt ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Berlin: Landesbasisfallwert (LBFW) steigt um acht Euro

    30. Juni 2011
    Mit 2935 Euro liegt der neue Landesbasisfallwert für die Krankenhäuser in Berlin nur gering über dem Fallwert von 2927,50 Euro im vergangenen Jahr ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Sana Kliniken: Einkauf und Pharma werden gebündelt

    29. Juni 2011
    Die Sana Kliniken AG betreiben ab sofort die Einkaufssparten Zentraler Einkauf und Pharma in einem gemeinsamen Bereich ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Rheinland-Pfalz: Kliniken erhalten pauschalen Fördermitteln in in Höhe von 51,2 Millionen Euro

    29. Juni 2011
    Ludwigshafen/Metropolregion Rheinneckar - Die Ludwigshafener Krankenhäuser erhalten in diesem Jahr pauschale Fördermittel in Höhe von 4.118.230 Euro ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Frontal21: Krankenhaus-Abrechnung über Fallpauschalen

    29. Juni 2011
    Verweildauerverkürzung als Auswirkungen der Abrechnung über Fallpauschalen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Riesa: Virtuellen Klinikabläufe sind Grundlage der Bauplanung

    29. Juni 2011
    Der Neubau des Schwerpunkt-Krankenhauses in Riesa wird auf Basis von Simulationen optimierter Stationsabläufe geplant ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Studie zum DRG-System belegt gleichbleibend gute Versorgung

    28. Juni 2011
    Weder Qualitätseinbußen in der stationären Versorgung noch  Leistungs­verlagerungen in andere Versorgungsbereiche konnte das IGES Institut nach Einführung des Fallpauschalensystem feststellen ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    InEK: Endbericht zum zweiten Zyklus der G-DRG-Begleitforschung

    28. Juni 2011
    Das InEK stellt Ihnen ab sofort den Endbericht zum zweiten Zyklus der G-DRG-Begleitforschung gem. § 17b Abs. 8 KHG (Datenjahre 2006-2008) zur Verfügung. Neben dem ca. 700seitigen Bericht stellen wir eine anwenderfreundliche Datenbank zur Verfügung, in der die für den Bericht analysierten Daten zusammengestellt wurden. Der Bericht ist ebenfalls in die Datenbank integriert, so dass von den betrachteten Daten aus auf die jeweilige Text-Passage des Berichts zurück gegriffen werden kann  ... weiter

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Saarland: Krankenhausplan endgültig gebilligt

    28. Juni 2011
    Mit kurzfristig Änderungen wurde der Krankenhausplan für das Saarland jetzt vom Kabinett endgültig gebilligt ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft 2011: Die Gewinner

    28. Juni 2011
    Die Gewinner des Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft 2011
    „Förderung von innovativen Projekten zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ stehen fest ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    10 Jahr InEK- Eine Erfolgsgeschichte

    28. Juni 2011
    Das G-DRG-System auf dem Weg zum Exportschlager ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Klinikum Frankfurt Höchst konnte Ergebnis 2010 deutlich verbessern

    28. Juni 2011
    Mit einem um fast vier Mio. EURO auf -3 Mio. EURO verbesserten Jahresergebnis  schaut das Klinikum Frankfurt Höchst optimistisch in die Zukunft ... [gelesen: hier]


    Quelle: medinfoweb.de
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  • Erklärung eines Paradoxons – Ursachen regelmäßig anfallender Überstunden trotz zusätzlicher Arztstellen

    27. Juni 2011
    Die Belastung durch Überstunden prägen in der Öffentlichkeit das Bild der schlechten  Arbeitsbedingungen der Krankenhausärzte. Als Ursache von laufend und dauerhaft anfallender  Überstunden wird allgemein eine chronische personelle Unterbesetzung des ärztlichen Dienstes angenommen. Deshalb, so die Schlussfolgerung, helfe nur die Schaffung zusätzlicher Arztstellen, Überstunden zu vermeiden oder zumindest deutlich zu verringern.   

    Nach den Daten des statistischen Bundesamts erhöhte sich bundesweit die Anzahl der ärztlichen Vollkräfte der Krankenhäuser vom Jahr 2000 bis 2009 um 21.525 Ärzte bzw. um 19,8%, während die Fallzahlen der Krankenhäuser lediglich um 3,8% zunahmen. Trotz höherer Stellenausstattung fallen nach wie vor dauerhaft laufende Überstunden an. Der Marburger Bund hat aus seiner im Juni 2006 durchgeführten Mitgliederbefragung 56,6 Millionen Überstunden hochgerechnet und bei einer ergänzenden Nacherhebung 2010 keine wesentlichen Änderungen erkannt. Bei einer Umrechnung von 56,6 Mio. Überstunden mit einer durchschnittlichen Vertragsarbeitszeit von Netto 1.750 Jahresarbeitsstunden ergibt dies rund 32.000 ärztliche Vollkraftstellen. 

    Unabhängig der Validität der Daten der Mitgliederbefragung des MB und der hochgerechneten Ergebnisse ist allein aufgrund der in Betracht kommende Größenordnung eine genauere Untersuchung der Ursachen der Überstunden überfällig.

    Unter dem Titel „Erklärung eines Paradoxons – Ursachen regelmäßig anfallender Überstunden trotz zusätzlicher Arztstellen“ haben die Betriebswirte Manfred F. Wessel und Gerd Kellermann im Rahmen einer organisationswissenschaftlichen Studie die Ursachen von Überstunden untersucht. Anhand von Erhebungen und Daten aus mehr als 200 Fachabteilungen von Universitätskliniken und Krankenhäusern der Maximalversorgung haben die Autoren die Strukturen des Tagesaufbaus („timeline“) und der Arbeitsabläufe in Tagesprofilen über mehrjährige Zeiträume ausgewertet und Arbeitsanfall und Organisation der Arbeit analysiert. Dazu wurde von vornherein der „Tag“ im gesamten Arbeitsanfall in 24-Stundenintervallen untersucht, um auch solche Ursachen zu identifizieren, welche nicht erst durch Arbeitsanfall im unmittelbaren Zeitpunkt der Überstunden entstehen.

    Die jeweils über längere Zeiträume ausgewerteten Daten und Informationen gestatten zunächst einen empirischen Vergleich der Verteilung von Arbeitsanfall, personeller Besetzung und Überstunden in mehrmonatigen und jahresübergreifenden Verlauf zu untersuchen. Dabei ergab ein Vergleich der Zeitreihen monatlicher Stellenbesetzung und Überstunden, dass mit steigender Stellenbesetzung zugleich die Überstunden proportional anstiegen. Die beiden Zeitreihen zeigten im Verhältnis zueinander eine hohe Korrelation (0,7 bis 0,9). Das Ergebnis lässt die Schlussfolgerung zu, dass bei Fachabteilungen > 20 Ärzte die Überstunden mit der Anzahl der Ärzte ansteigen. Im Unterschied dazu wiesen monatliche Zeitreihenvergleiche von Arbeitsanfall und Überstunden eine  vergleichsweise nur geringe bis negative Korrelation auf (0,5 bis -0,2), so dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Arbeitsanfall und Überstunden in der Regel statistisch nicht zu bestätigen war.

    Die Ursachenanalyse erfolgte anschließend durch Einbeziehung von Aspekten der Arbeitsverdichtung durch kürzere Verweildauern, durch zunehmenden administrativen Arbeitsaufwand und durch arztfremde Tätigkeiten, deren Ergebnisse in der Studie ausgeführt sind.

    Die differenzierte Untersuchung der Tagesprofile, Timeline und täglicher Arbeitsablauf, identifizierte drei unterschiedliche Gruppen von Überstunden. Eine Gruppe betrifft nach Art der Tätigkeit bestimmte Arbeitsvorgänge, die innerhalb des Regeldienstes beginnen und eine sofortige, zeitlich und inhaltlich nicht aufteilbare Ausführung erfordern und über den Zeitpunkt der regulären Beendigung der Arbeitszeit fortdauern (längere OP, Aufnahmeuntersuchung, ...). Hier war zu differenzieren zwischen solchen mit a) unplanmäßiger Zeitdauer (unvermeidbare Überstunden) und solchen, die b) aufgrund organisatorischer Planungsfehler entstehen, weil sie unmittelbar vor Ende der regulären Arbeitszeit erst aufgenommen wurden. Die Teilgruppe b) war > 50%.

    Eine weitere Gruppe identifizierte Überstunden ist auf systematische Planungsfehler der Arbeitszeit zurückzuführen. Das sind diejenigen Fälle, bei denen sich Arbeitseinteilung und Arbeitszeit wie in gegenüberliegende Seiten eines Parallelogramms gegenüberstehen, wenn beispielsweise Besprechungen, Konferenzen und Fortbildungsveranstaltungen zeitlich außerhalb des Regeldienstes gelegt werden oder bekanntermaßen regelmäßige Ambulanzfrequenzen nach Ende der regulären und ohne zeitversetzte Arbeitszeiten bedient werden müssen. Hierdurch entstehen mehr als 25% der gesamten Überstunden.

    Eine dritte Gruppe von Überstunden entsteht in den Fällen, in denen Bereitschaftsdienststunden  ohne Aufrechnung auf ausfallende Stunden der regulären Vertragsarbeitszeit (Freizeitausgleich) vollständig in Geld vergütet werden. Bei Bereitschaftsdiensten sonntags bis donnerstags ist der Folgetag Ruhezeit, so dass der für den Folgetag eingeteilte Regeldienst zur Erfüllung der Vertragsarbeitszeit fehlt. In diesen Fällen werden die „Minusstunden“ durch Arbeitszeiten über das reguläre Arbeitszeitende laut Dienstplan hinaus gehen, aufgefüllt (unechte Überstunden).

    Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass in den untersuchten Fällen von Fachabteilungen, zumindest derjenigen mit > 20 Ärzten (Differenzierung Sonstige < 20 Ärzte in der Studie) die Belastung der Ärzte (schlechte Arbeitsbedingungen) durch die eigene Organisation verschuldet und vermeidbar sind.

    Verantwortlicher Korrespondenzautor: mfw@pragma-online.de

    Die Studie kann per Post oder per E-Mail angefordert werden und wird ab 1.8.2011 als Anhang per E-Mail kostenlos ausgeliefert.

    Anforderungsadresse:
    pragma Unternehmensberatung GmbH
    City Park am Goetheplatz
    Häberlstr. 12 Rgb
    80337 München

    E-Mail Anforderung an: I.Kaschaba@progma-online.de

    Quelle: pragma Unternehmensberatung
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