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Ökonomie

Michael Thieme
  • Welche ökonomischen Konsequenzen haben gesundheitspolitische Entscheidungen?

  • Welche Krankenhäuser arbeiten effizient oder sind bedroht?

  • Wer verdient eigentlich wie das Geld im Gesundheitsmarkt?

Schwerpunkte dieser Rubrik sind Informationen zu Gesundheitsökonomie, Diagnosis Related Groups (DRG), E-Commerce, Clinical Pathways und Fragen des Controllings. Stationäre und ambulante Abrechnungen, wirtschaftlich relevante Entscheidungen und Managementlösungen, aber auch ökonomische Auswirkungen von Studien werden kontinuierlich betrachtet. Weiterhin veröffentlichen wir hier Jahresberichte und andere wirtschaftliche statistische Erhebungen.

  • MIW

    Wiesbaden: Stadtverordneten stimmen für Verkauf der HSK

    10. Februar 2012

    Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Teilverkauf der Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) an die Rhön Klinikum AG bleibt jedoch weiter in der Schwebe ... [gelesen: hier und hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    KPMG: Gesundheitsbarometer Ausgabe 1 / 2012

    9. Februar 2012

    Interessant z.B.

    Dr. med. Markus Müschenich, MPH,
    bis Januar 2012 Vorstand Sana Kliniken AG, München
    Neue Versorgungsformen: Die Sicht der Krankenhäuser (S.6)

    Dr. Christopher Hermann,
    Vorsitzender des Vorstands AOK Baden-Württemberg
    Neue Versorgungsformen: Die Sicht der Krankenkassen (S.8)

    Dr. Thomas Bahr, Geschäftsführer‚ Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte (UGOM), Henryk Steinbach, Senior Netzmanager UGOM und Wolfgang Händlmeyer, Direktor der AOK-Direktion Amberg
    Neue Versorgungsformen:
    Die Sicht der niedergelassenen Ärzte – ein Praxisbeispiel
    (S.10)

    oder

    Schönheits-OP für die Krankenhausbilanz:
    Welche bilanzpolitischen Spielräume gibt es und wie lassen sie sich nutzen ? (S.12)

    und vieles andere mehr … [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Stiftungsklinikum Mittelrhein schließt Geburtshilfe

    9. Februar 2012

    Wegen geringer Geburtenzahlen und erheblichen künftigen Personallücken werden ab 1. Juli 2012 im Bopparder Krankenhaus keine Kinder mehr zur Welt kommen ... [gelesen: hier]

     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Gesundheitsökonomen fordern "Pay for Performance"

    9. Februar 2012

    Gesundheitsökonomen fordern künftig Therapien je nach Erfolg besser oder schlechter zu bezahlen ... [gelesen: hier]


     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Klinikimmobilien suchen den Einklang von Ökologie und Ökonomie

    9. Februar 2012

    Die Klinikimmobilie der nächsten Generation - Wegweisende Impulse aus der Praxis für eine bessere Ökonomie und Performance

    Der zweite Kongress „Die Klinikimmobilie der nächsten Generation - Wegweisende Impulse aus der Praxis für eine bessere Ökonomie und Performance“ wird am 26. und 27. Juni 2012 im JAPAN CENTER in Frankfurt am Main durchgeführt.

    Auch in diesem Jahr werden Anwender in ihrer Rolle als Referenten den Teilnehmern praxisorientiert nationale und internationale Erfahrungsberichte näher bringen.  Themen des interdisziplinär gestalteten Programms werden u.a. nachhaltige Krankenhäuser, die effiziente Energienutzung in Kliniken, Prozessoptimierung,  Gebäudeautomation und IT, 3-D-Planung sowie moderne Kommunikationssysteme, hygienische Anforderungen - Stichwort keimfreies Krankenhaus - und rechtliche Aspekte im Zuge der Realisierung von Baumaßnahmen sein. Außerdem werden Fachleute über Finanzierungsmöglichkeiten und internationale Ansätze referieren. Ein wesentlicher Bestandteil des Veranstaltungskonzepts ist nach Ansicht des Veranstalter ARCADIS Deutschland GmbH - Sector Health Care, Frankfurt und der Schirmherren Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen im Bund Deutscher Architekten e.V. – AKG – und Healthcare without Harm der Dialog sowohl im Plenum, in den Themenblöcken als auch im persönlichen Gespräch.


    Im Zuge der Programmvorbereitungen konnten bereits namhafte Referenten wie Thomas Rau, RAU-oneplanetarchitecture, Amsterdam, Niederlande, Linus Hofrichter, sander.hofrichter architekten, AKG und Petra Wörner von woernerundpartner planungsgesellschaft mbh gewonnen werden. Die Keynote  am 26. Juni wird Ron Kalich von Kaiser Permanente, San Francisco, USA, sprechen. Das Programm wird im Frühjahr vorliegen und auf der Internetpräsenz www. die klinikimmobilie.de, auf der bereits jetzt stetig Neuigkeiten zu finden sind, veröffentlicht.
    Die Herausforderungen, mit denen sich Kliniken und Krankenhäuser als Betreiber, Bauherren und Investoren auseinandersetzen müssen, werden neben den Anforderungen an Architekten, Planer und Produktherstellern bei Planung und Betrieb von Kliniken im Mittelpunkt der Vorträge stehen. Deren Erfahrungswerte werden zusammengeführt und nachvollziehbar präsentiert.
    „Die Entwicklung einer Krankenhausimmobilie ist aufgrund der komplexen Vorgaben, sei es durch knappe Finanzierungsrahmen, Berücksichtigung einer Vielzahl von unterschiedlichen Nutzeranforderungen, sportliche zeitliche Vorgaben sowie die Berücksichtigung des stetigen technischen Fortschritts und der raschen Innovationszyklen in der Medizintechnik zu einer Herausforderung für alle am Prozess Beteiligten geworden“, betont Jürgen Zimmermann, Leader Client Sector Healthcare, ARCADIS Deutschland. „Unser Kongress soll eine Plattform  zum interdisziplinären Austausch bieten und versucht möglichst viele der genannten Themen vorzustellen und zu diskutieren. Dabei stehen konkrete nationale Anwenderberichte genauso auf dem Programm wie internationale Beispiele.“

    Weitere Informationen finden sich unter http://www.dieklinikimmobilie.de.
    Das Programm wird im Frühjahr veröffentlicht.
    Anfragen an: Congress und Presse, Leitung Konferenzorganisation, Martina Schütz M.A., Telefon: 0228/347498, E-Mail: congressundpresse@t-online.de

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Medizin-Management-Preis 2012

    9. Februar 2012

    Unter der Schirmherrschaft des langjährigen Bundesforschungsministers Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB, ist der Medizin-Management-Preis 2012 ausgeschrieben.

    Der Preis zeichnet Innovationen aus, die durch neue Wege des Steuerns, Führens und Leitens die Potenziale der Gesundheitsbranche wecken helfen.

    Ausgezeichnet werden können Projekte und Konzepte jeglicher Segmente des Medizinmarktes:

    • Forschung
    • Verfahren
    • Versorgungs- und Kooperationsformen
    • Qualitätssicherung und Produktion
    • Informationstechnologie (IT)
    • Kommunikation
    • Human Resources
    Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

    Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2012
    .

    Informationen zum Bewerbungsverfahren können finden Sie: hier

    Mehr zu den ausgezeichneten Projekten des letzten Jahres finden Sie: hier


    Quelle: Medizin-Management-Verband e.V.
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  • MIW

    St. Vinzenz Klinik in Pfronten schreibt weiter schwarze Zahlen

    9. Februar 2012

    Im vergangenen Jahr hat die Klinik insgesamt rund 4.620 Patienten in der Chirurgie und der Inneren Medizin behandelt, 100 mehr als im Jahr zuvor. Auch das neue Jahr habe gut begonnen ... [gelesen: hier]


     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Ostallgäu-Kaufbeuren: Kliniken nur in enger Kooperation und Spezialisierung zukunftsfähig

    9. Februar 2012

    Landrat Johann Fleschhut (Buchloe) warnt: „Als einzelner Standort kann man nicht bei den Kassen landen und beim Ministerium bekommt man schwer Fördermittel. Außerdem schaffen fünf Standorte mit Grundversorgung nur Konkurrenz untereinander" ... [gelesen: hier]

    siehe auch

    Marktoberdorfer Stadtrat stellt sich hinter Bürgerbegehren
     ... [gelesen: hier]


     

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Verdi will Klinik-Teil-Privatisierung in Wiesbaden stoppen

    8. Februar 2012

    Der Wiesbadener Anwalt Gerhard Strauch will die Teil-Privatisierung der Wiesbadener Horst-Schmidt-Klinikendas jetzt per Gerichtsbeschluss stoppen ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Honorarärzte - Chancen und Risiken

    8. Februar 2012

    Bernhard Ziegler, Chef des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser (IVKK), sieht in Honorarärzte eine Möglichkeit, bei temporären Engpässen auf ärztliche Ressourcen zurückzugreifen. Allerdings seien die Kosten relativ hoch und die Bereitschaft für Dienste nur gering ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Vier Kliniken fusionieren zum Klinikum Westfalen

    8. Februar 2012

    Bereits 2013 könnte die Hellmig-Klinik mit dem Klinikum Westfalen, dem Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brackel und der Klinik in Lünen-Brambauer zu einem Krankenhaus mit fast 1000 Betten fusionieren ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Mühlenkreiskliniken und RVZ Minden kooperieren

    8. Februar 2012

    Zusammenarbeit von ambulantem und stationärem Sektor intensiviert

    Alle Akteure im Gesundheitswesen sind ständig um eine Verbesserung der Patientenversorgung bemüht. In den zurückliegenden Jahren wurde in der Diskussion deutlich, wie wichtig die enge Verzahnung von niedergelassenen Ärzten und Praxisgemeinschaften auf der einen und Krankenhäusern und Kliniken auf der anderen Seite ist. Im Kreis Minden-Lübbecke haben die Mühlenkreiskliniken (MKK) und das Radiologische Versorgungszentrum Minden-Löhne (RVZ) diese bewährte Partnerschaft auf eine neue Ebene gehoben. Dabei geht es um die enge Zusammenarbeit im Bereich der Gefäßchirurgischen Eingriffe im Johannes Wesling Klinikum Minden. Hier geht es um Patienten, die unter Durchblutungsstörungen oder sogar einem Gefäßverschluss leiden. Als weiteres Kooperationsfeld wird die unfallchirurgische Versorgung am Krankenhaus Bad Oeynhausen aufgegriffen.

    Mit dieser Kooperation beschreiten die Kliniken der MKK und das RVZ neue Wege in der Sicherung einer qualitativ hochwertigen Versorgung der gemeinsamen Patientinnen und Patienten. Die beiden Partner sind damit Vorreiter bei der Behandlung unfallchirurgischer Fragestellungen sowie bei der Behandlung von Erkrankungen der Gefäße in der Verzahnung zwischen der ambulant durchgeführten Interventionellen Radiologie und der stationären Behandlung von Gefäßerkrankungen im Krankenhaus in Ostwestfalen-Lippe.

    Profitieren wird der Patient

    Das Ziel dabei ist, ein arbeitsteiliges Zusammenwirken zwischen Klinik und fach-/ hausärztlich tätigen Vertragsärzten zu gewährleisten. Unnötige Krankenhauseinweisungen können so vermieden, notwendige Krankenhauseinweisungen ohne zeitliche Verzögerungen eingeleitet werden. Außerdem ist die Einbindung von Krankenhäusern und Kliniken, insbesondere für schwerwiegende, meist chronische Erkrankungen im Rahmen gemeinsam abgestimmter Versorgungsabläufe für die stationäre Behandlung sinnvoll und notwendig.

    Verbesserung der unfall- und gefäßchirurgischen Versorgung für die Region

    Die jetzt geschlossene Vereinbarung hat zwei Säulen. Der gefäßchirurgische Teil wird von Prof. Dr. Berthold Gerdes, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax-, und Gefäßchirurgie am Johannes Wesling Klinikum Minden und Dr. Thomas Geibel, dem Ärztlichen Leiter des Radiologischen Versorgungszentrums Minden-Löhne gemeinsam mit Dr. Johannes Steinhoff gestaltet. Die ambulante unfallchirurgische Versorgung wird für das Krankenhaus Bad Oeynhausen Dirk Langemeier und Nicoleta Pahuta übernehmen. Teil der Kooperation ist unter anderem eine regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Gefäß-Sprechstunde an den Standorten des RVZ und im Johannes Wesling Klinikum.

    Patienten, die an einer Vielzahl von Krankheiten leiden, werden von der Zusammenarbeit der MKK Kliniken und dem RVZ profitieren. So kann nämlich ein durchgängiges, ganzheitliches Behandlungskonzept entwickelt und umgesetzt werden. Der niedergelassene Arzt soll bei der Gestaltung des Überleitungsmanagement eine aktive Rolle übernehmen.

    Das Ziel dieser bundesweit einzigartigen Kooperation ist es, die Verzahnung zwischen stationärer und ambulanter Chirurgie optimal aufzustellen. Dabei wird das RVZ, im Sinne einer qualitätsgesicherten Patientenversorgung, ambulante Gefäßinterventionen durchführen, wenn und soweit die Patienten dies im Rahmen ihrer freien Arztwahl in Anspruch nehmen. Das Klinikum wiederum hat die Bereitschaft, im Rahmen der abgestimmten qualitätsgesicherten Versorgung der Patienten zugehörige stationäre Gefäßeingriffe zu übernehmen, wenn und soweit sich die Patienten im Rahmen der freien Arztwahl hierzu entschließen.

    Die radiologisch-nuklearmedizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten der Mühlenkreiskliniken wird, unabhängig von der neuen Kooperation, durch die Konzernradiologie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Wolf-Dieter Reinbold sichergestellt. Sein erfahrenes Team aus radiologischen Oberärzten gewährleistet eine 24-Stunden Erreichbarkeit, an sieben Tagen in der Woche, im gesamten Versorgungsgebiet der Mühlenkreiskliniken und darüber hinaus. Das Diagnostikspektrum umfasst komplizierteste interventionelle Verfahren von der Allgemeinradiologie bis zur Neuroradiologie. Über die teleradiologische Vernetzung gewährleistet die Konzernradiologie der Mühlenkreiskliniken so eine optimale medizinische Versorgung der Menschen von Porta Westfalica bis Rahden und von Preußisch-Oldendorf bis Petershagen.

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    Wirtschaftliche Lage und Perspektiven der bayerischen Kliniken verschlechtern sich

    7. Februar 2012

    Krankenhäuser blicken sorgenvoll in die Zukunft
     
    Die Zahl der defizitären Krankenhäuser steigt wieder an, und die Stimmung in den Kliniken trübt sich ein. So das Ergebnis des aktuellen „Bayerischen Krankenhaustrends“, mit dem die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) regelmäßig die wirtschaftliche Situation und die Stimmungslage in Bayerns Kliniken auswertet. Für das Jahr 2011 rechnet jeder dritte Klinikmanager mit roten Zahlen, während 2010 lediglich etwa 20 % der bayerischen Krankenhäuser ein Defizit auswiesen. Nach einer leichten Entspannung der wirtschaftlichen Situation in den Jahren 2009 und 2010 bestätigt sich damit die Prognose zahlreicher Experten, die vor Jahresfrist vor einer Verschlechterung der Finanzsituation warnten.

    Für BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein ist dies die Folge der Kürzungen, die die Bundesregierung den Kliniken mit dem GKV-Finanzierungsgesetz im letzten Jahr auferlegt hatte: 
    „Viele Krankenhäuser waren dabei, sich dank Strukturverbesserungen etwas Luft zu verschaffen. Diese Entwicklung wird nun umgekehrt, auch Häuser mit bislang ausgeglichenem Ergebnis rutschen ins Minus.“, bedauert er.

    Der Ausblick auf das Jahr 2012 fällt noch schlechter aus. Ihre aktuelle Lage zum Jahres­beginn und die wirtschaftliche Perspektive schätzen die bayerischen Krankenhaus­vorstände deutlich pessimistischer ein. Während 2010 noch 60 % der Klinikvertreter die Entwicklung leicht positiv oder zumindest gleichbleibend einschätzten, drehte sich zu Beginn des Jahres 2012 die Situation ins Gegenteil. 60 % befürchten, dass sich ihre wirtschaftliche Situation im bevorstehenden Jahr weiter verschlechtern wird.

    Für Hasenbein kommt damit das Hautproblem der Krankenhäuser im Jahr 2012 zum Ausdruck:
     „Die bereits abgeschlossenen und die unmittelbar bevorstehenden Tarifverhandlungen führen zu spürbar höheren Gehältern der Mitarbeiter. Mit ihrer Kürzungspolitik hat die Bundesregierung den Krankenhäusern aber die Möglichkeit genommen, diese Personalkostensteigerungen gegenfinanzieren zu können. Dies muss dringend geändert werden.“Mit dem „Bayerischen Krankenhaustrend“ analysiert die BKG regelmäßig die wirtschaftliche Situation und das Geschäftsklima im Krankenhaussektor. Dazu werden die Geschäftsführer und Vorstände der Krankenhäuser aller Trägergruppen befragt. Kommunale Krankenhäuser beteiligen sich ebenso wie Universitätskliniken, kirchliche und private Krankenhäuser an der Erhebung. Die Ergebnisse sind somit repräsentativ und geben Auf­schluss über die wirtschaftliche Situation und die Entwicklung der Krankenhäuser in Bayern. 

     

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    Modernisierung der Mühlenkreiskliniken nachhaltig - 500.000 Euro Überschuss 2011

    7. Februar 2012

    Die gesundheitspolitische Fieberkurve – MKK Neujahrsempfang 2012

    Modernisierung der Mühlenkreiskliniken nachhaltig  - 500.000 Euro Überschuss 2011

    Minden, 01. Februar 2012. Der Neujahrsempfang der Mühlenkreiskliniken (MKK) ist in den zurückliegenden Jahren zu einem festen Bestandteil des Terminkalenders in Ostwestfalen-Lippe geworden. Es ist Tradition, zu diesem Zeitpunkt, einen Blick über den Tellerrand zu werfen, Rückschau zu halten und einen Ausblick zu wagen. Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken und sein Vorstandskollege Dr. Olaf Bornemeier konnten am Mittag über 250 Gäste aus ganz Deutschland im Foyer des Johannes Wesling Klinikums in Minden begrüßen. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse aus der Politik, der Gesundheitswirtschaft und der Medizin und werten es als großes Kompliment an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Projekt MKK in den zurückliegenden Jahren so erfolgreich vorangetrieben haben.“ Gastredner beim MKK Neujahrsempfang war Joachim Bovelet. Er ist der Vorsitzender der Geschäftsführung der Viavantes Netzwerk für Gesundheit GmbH in Berlin, mit über 13.000 Beschäftigten der größte Krankenhauskonzern in öffentlicher Trägerschaft in Deutschland.

    Schwierige gesundheitspolitische Rahmenbedingungen

    Die Mühlenkreiskliniken, mit ihren Standorten in Minden, Lübbecke, Rahden und Bad Oeynhausen, stehen stellvertretend für eine positive Entwicklung die Krankenhäuser in Deutschland nehmen können, trotz der schwierigen und sich ständig verändernden Rahmenbedingungen im gesetzlich reglementierten Gesundheitsmarkt. Die jüngsten und noch zu erwartenden Tarifabschlüsse stellen eine nicht beeinflussbare und schwer vorhersehbare Belastung dar. In den zurückliegenden Jahren sind die Budgets, aus denen sich Krankenhäuser und Kliniken finanzieren, nicht in dem Maße gestiegen, wie die Lohnabschlüsse und die sonstige Preissteigerung. Das heißt, der Gesundheitssektor muss durch enorm effizientes Arbeiten diese immer weiter auseinanderklaffende Schere aus Einnahmen und Ausgaben kompensieren. 

    MKK nehmen vorweg, was anderen noch bevorsteht

    Unter diesen schwierigen und nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen haben kommunale Krankenhauskonzerne, wie die Mühlenkreiskliniken die Aufgabe, die bestmögliche stationäre medizinische Versorgung der Menschen in ihrem Zuständigkeitsgebiet zu gewährleisten und gleichzeitig die öffentliche Hand als Eigentümer nicht mit Defiziten zu belasten. „Dies gelingt uns jetzt im zweiten Jahr in Folge“, stellt Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken fest. Nach Verlusten von fast 30 Millionen Euro im Jahr 2008 und rund 16 Millionen Euro im Jahr 2009 musste für 2010 lediglich ein marginaler Verlust von 80.000 Euro verbucht werden. Für das Jahr 2011 gehen die Mühlenkreiskliniken derzeit von einem Überschuss von etwa einer halben Million Euro aus. „Das ist das Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben den entscheidenden Anteil daran, dass sich die Mühlenkreiskliniken in einem schwierigen gesundheitswirtschaftlichen Umfeld so gut behaupten konnten. Rechnet man die Entwicklung hoch, so haben sie dem Kreis Minden-Lübbecke in den zurückliegenden drei Jahren ein Defizit von etwa 120 Millionen Euro erspart.“ 

    Der Modernisierungskurs muss gehalten werden

    Mit diesem positiven Ergebnis hat der Konzern die ehrgeizigen Konsolidierungsziele zwei Jahre schneller erreicht als ursprünglich geplant. „Da wir langfristig erfolgreich sein wollen, dürfen wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen“, stellt Dr. Olaf Bornemeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken klar. „Durch die Budgetdeckelung rechnen wir jedes Jahr mit einer Refinanzierungslücke von etwa fünf Millionen Euro. Diese müssen wir schließen, in dem wir unser Leistungsangebot ausweiten und in den alltäglichen Arbeitsabläufen und Prozessen immer besser werden.“ 

    Wie dies geschehen kann, zeigen aktuelle Beispiele aus dem Konzern. Die Zusammenlegung der Krankenhäuser Lübbecke und Rahden wurde jüngst von der Bezirksregierung Detmold genehmigt. Gleichzeitig konnte mit der Fertigstellung der Radiologie in Rahden ein ganz wesentlicher Baustein zur Errichtung einer leistungsstarken Teleportalklinik erreicht werden. „Patienten im ländlichen Raum können damit von den Vorteilen einer modernen Hochleistungsdiagnostik profitieren, wie dies noch nie zuvor möglich war“, schwärmt der MKK Vorstandsvorsitzende Bracht. „Der Patient bewegt sich nicht zum Spezialisten, nur seine Daten gehen auf eine 35 Kilometer weite Reise nach Lübbecke oder Minden.“ Hier gewährleisten radiologische Oberärzte rund um die Uhr die bestmögliche diagnostische Betreuung. Wie konsequent die Mühlenkreiskliniken ihren Weg in die Zukunft gehen zeigt auch die Neuausrichtung des psychiatrischen Angebotes. „Mit der Gründung des Medizinischen Zentrums für Seelische Gesundheit tragen wir den Entwicklungen unserer Zeit Rechnung“, betont Bracht. Die Zahl der psychisch bedingten und psychosomatischen Erkrankungen wird in den kommenden Jahren zunehmen. Hier werden die Mühlenkreiskliniken mit dem Medizinischen Zentrum für Seelische Gesundheit ihre stationären und ambulanten Angebote im gesamten Gebiet des Kreises Minden-Lübbecke weiter ausbauen und den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten anpassen.

    Die Patienten vertrauen den Kliniken der MKK

    Die Zeit des Personalabbaus bei den Mühlenkreiskliniken gehört mittlerweile der Geschichte an. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Vollzeitkräfte im Jahresmittel mit 2.652 konstant geblieben. Gleichzeitig konnte die Leistung von 71.491 Patienten, die stationär in den Häusern der Mühlenkreiskliniken behandelt wurden, auf 72.764 um 1,8 Prozent gesteigert werden. Auch beim Umsatz legte der Konzern um 1,4 Prozent auf zuletzt 295 Millionen Euro zu. 

    Die über 4.000 Beschäftigten der Mühlenkreiskliniken haben in den zurückliegenden Jahren bewiesen, dass der wirtschaftliche Betrieb eines kommunalen Krankenhauskonzerns möglich ist. Der MKK Vorstandsvorsitzende, Dr. Matthias Bracht hebt hervor: „Ohne das Vertrauen unseres Eigentümers, des Kreises Minden-Lübbecke mit seinen Gremien und Politikern, in die Fähigkeiten unserer Beschäftigten und ohne den Mut, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, hätten wir nicht diesen bundesweit bestaunten Weg zurücklegen können. Um dieses Ziel auch weiterhin verfolgen zu können, dürfen wir aber nicht nachlassen, mutig zu sein und zu vertrauen.“ 

     

    Quelle: medinfoweb.de
  • MIW

    Bramsche: Krankenhausmitarbeiter vor weiteren Herausforderungen

    7. Februar 2012

    Seit der Übernahme durch die Niels-Stensen-Kliniken verzeichnet das Bramscher Krankenhaus ein Erlöszuwachs von fast 25 Prozent. Die Kosten- und Erlösschere klafft jedoch unvermindert, so dass „weitere Arbeitsverdichtung“ oder einen „Verzicht auf Lohnbestandteile“ durch die Mitarbeiter nicht ausgeschlossen werden kann ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Bundesärztekammer und Marburger Bund kritisieren finanzielle Zielvereinbarungen

    6. Februar 2012

    Bonuszahlungen für das Erreichen finanzieller Ziele stoßen bei der Bundesärztekammer und der Gewerkschaft Marburger Bund auf heftige Kritik ... [gelesen: hier]

    Herzlich willkommen in der Marktwirtschaft ... (M. Thieme)

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Halle: Linke fürchtet Pläne zur Teilprivatisierung des Universitätsklinikums

    6. Februar 2012

    Die Kliniken seien von Wissenschaftsministerin Birgitta Wolf (CDU) dazu eingeladen, sich auch mal Gedanken über alternative Finanzierungsmodelle zu machen  ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • MIW

    Dortmunds Kliniken im Fusionsfieber

    6. Februar 2012

    Erst letzte Woche begaben sich die Evangelischen Krankenhäuser unter das Dach der Kliniken Volmarstein, nun  will das Knappschaftskrankenhaus offenbar den Klinik-Verbund mit der Lüner Klinik am Park erweitern ... [gelesen: hier]

    siehe auch

    Unter dem Dach der Knappschaft sei noch viel Platz ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärzte reduziert Kosten

    6. Februar 2012

    Strategien gegen Kostendruck und Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen – Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Ärzte reduziert Kosten

    Ärztliche Überstunden als Indiz für Organisationsdefizite

    München, 6.2.2012 - Suboptimale Organisation verursacht Kosten und destabilisiert vor allem die Motivation und Arbeitszufriedenheit der Ärzte. Für einen Großteil von ihnen sind beispielweise Überstunden nicht per se, sondern ihre vermeidbaren Ursachen ein wesentlicher Grund für ihre Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen. Hinzu kommt, dass, abgesehen von  Einzelfällen tatsächlich bestehender struktureller Unterbesetzung, zusätzliche Arztstellen überwiegend keine Abhilfe schaffen, sondern durch ein Mehr an Abstimmung und Koordination die Organisationsprobleme verstärken. In solchen Fällen triggern zusätzliche Arztstellen Überstunden und verbreitern belastende Arbeitsbedingungen durch Überstunden auf nur mehr Kollegen.
    Aus diesen Gründen sind die zurecht gestellten Forderungen der Ärzte nach besseren Arbeitsbedingungen Forderungen nach einer besseren Organisation. Erst durch bessere Strukturierung und straffere Abläufe wird der ärztlichen Arbeit die ihr zustehende Wertschätzung beigemessen. Das Selbstwertgefühl verlangt übersichtlich strukturierte und gut organisierte Arbeitsabläufe als Ausdruck der Anerkennung für ärztliche Arbeit.

    Unter diesem Gesichtspunkt haben die Unternehmensberater Manfred F. Wessel und Gerd Kellermann ihre Erfahrungen mit ärztlichen Überstunden in der 59-seitigen Analyse  „Erklärung eines Paradoxons – Ursachen regelmäßig anfallender Überstunden trotz zusätzlicher Arztstellen“ zusammengefasst. Der Untersuchung liegen Struktur- und Organisationsanalysen in mehr als 200 Kliniken/Abteilungen zugrunde. Darin sind sowohl die von der Verwaltung registrierten Überstunden erfasst als auch der größte Teil derjenigen, die nicht explizit als „Überstunden“  dokumentiert sind. Anhand einer umfassenden Analyse über die Ursachen der Überstunden konnten die Autoren sie systematisieren und eine Definition für die Zuordnung in vier unterschiedliche Überstundentypen ableiten. Anhand dieser Kategorisierung können vermeidbare Überstunden identifiziert werden.

    Der Abbau vermeidbarer Überstunden als dem überwiegendem Teil aller Überstunden erhöht die Arbeitszufriedenheit, verbessert die Organisationsabläufe und spart Kosten.

    Zur Vermeidung von Überstunden mit dem Ziel besserer Arbeitsbedingungen durch Abbau von Überstunden und Eingrenzung der damit zusammenhängenden Kosten nennt der Unternehmensberater Manfred F. Wessel drei Hauptarbeitsschritte:

    1.)    Lokalisierung der Überstunden
    2.)    Identifizierung vermeidbarer Überstunden
    3.)    Maßnahmen zur Eliminierung vermeidbarer Überstunden
    =     bessere Arbeitsbedingungen und bessere Organisation

    Zielgerichtete Eliminierung vermeidbarer Überstunden führt unmittelbar zur Verbesserung der Organisationsabläufe; dadurch wird der Abbau von Überstunden Mittel zum Zweck der Restrukturierung von Organisationsabläufen.

    Details, wie Überstunden zu lokalisieren, als vermeidbare Überstunden zu identifizieren sind sowie Anregungen zu Vermeidungsstrategien und Maßnahmen zur Eliminierung von Überstunden, beschreibt vorerwähnte Untersuchung, die  kostenlos von der Homepage der pragma Unternehmensberatung GmbH heruntergeladen werden kann.

    Link:
    Erklärung eines Paradoxons – Ursachen regelmäßig anfallender Überstunden trotz zusätzlicher Arztstellen ... [ hier]

    Quelle: pragma Unternehmensberatung
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  • MIW

    Mittelweser-Kliniken: Geschäftsführer erteilt Schließungsforderungen klare Abfuhr

    6. Februar 2012

    Eine Schließung des Stolzenauer Krankenhauses sei nicht geplant. Im Gegenteil: Bereits Anfang März soll die neue Abteilung für interdisziplinäre Schmerztherapie in Stolzenau ihre Arbeit aufnehmen und die Errichtung einer geriatrischen Abteilung hat Gudath ebenfalls fest im Visier ... [gelesen: hier]

    Quelle: medinfoweb.de
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