Patientenschutz fordert klare Aufklärungspflicht für Fachärzte

Patientenschützer kritisieren fehlende Erläuterungen von Befunden durch Fachärzte und warnen vor überzogenen Hoffnungen in die geplante Terminsteuerung über Hausarztpraxen…

5. Januar 2026
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Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert verbindliche Regeln für Fachärztinnen und Fachärzte bei der Patientenkommunikation. Nach Ansicht ihres Vorstands Eugen Brysch werden Befunde und Therapieempfehlungen in vielen Praxen nicht mehr ausreichend erklärt. Dies verlagere die Verantwortung auf Hausarztpraxen und belaste die Versorgung zusätzlich. Brysch verlangt daher eine klare Verpflichtung zur Befunderläuterung. Zudem sieht er strukturelle Defizite bei der Verteilung von Facharztpraxen zwischen Stadt und Land. Auch die Vergütung für hausärztliche Terminvermittlung bewertet er kritisch.
Skeptisch äußert sich der Patientenschützer zur geplanten stärkeren Steuerung von Facharztterminen über Hausärztinnen und Hausärzte. Angesichts des absehbaren Personalmangels bezweifelt er eine verlässliche Termingarantie. Die von Nina Warken geplanten Reformen könnten Erwartungen wecken, die strukturell nicht erfüllbar seien.

Quelle:
ruhrnachrichten.de

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