Patientenzahlen steigen bundesweit, Verweildauer sinkt weiter

Mehr Behandlungen, kürzere Aufenthalte. Kliniken arbeiten dichter, aber mit weniger Kapazitäten…

10. November 2025
  • Ökonomie

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für 2024 rund 17,5 Millionen stationäre Behandlungen in deutschen Krankenhäusern. Das entspricht einem Anstieg um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Zunahme bleibt das Niveau deutlich unter dem von 2019. Parallel verkürzt sich die durchschnittliche Verweildauer auf 7,1 Tage, also nur halb so lang wie noch Anfang der 1990er Jahre. Besonders lang bleiben Patientinnen und Patienten in geriatrischen und psychiatrischen Abteilungen, am kürzesten in der Inneren Medizin und Chirurgie. Die Bettenauslastung steigt leicht auf 72 Prozent, liegt aber weiterhin unter dem Vorkrisenwert von 77 Prozent. Zugleich verringerte sich die Gesamtzahl der Krankenhausbetten auf 472.900. Der Anteil öffentlicher Träger bleibt stabil bei rund 47 Prozent. Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte wuchs um 2,7 Prozent, der Pflegedienst bleibt mit über einer halben Million Beschäftigten die größte Berufsgruppe.

Quelle:
tagesschau.de

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