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Pflege

Michael Thieme

Der soziodemografische Wandel hat große Auswirkungen auf das künftige Arbeitskräfteangebot für Krankenhäuser und erfordert eine neue Aufgabenteilung bei den patientennahen Berufsgruppen. Im Pflege- und Funktionsdienst führt dies kontinuierlich zur Erweiterung von Kompetenzen und beruflichen Perspektiven. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Modelle zur Aufgabenneuordnung die Versorgung im Krankenhaus verbessern und zugleich die Zufriedenheit des Personals erhöhen können.

Wenig Zeit für die Patienten, keine Wertschätzung der Arbeit: Viele Schwestern und Pfleger sind frustriert. Wollen Krankenhäuser Fachpersonal gewinnen und binden, müssen sie die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten.

  • CTK

    'Wir müssen Pflege neu denken'

    5. Mai 2022

    „Zwischen Pflege und High-End-Technologie – wie sieht die Krankenversorgung der Zukunft aus?“ Rund 140 Teilnehmer haben sich im Rahmen des ersten Lausitzer Pflegekongresses darüber ausgetauscht, wie die Zukunft der Pflege aussehen kann.

    Eines der zentralen Themen am Vormitttag war die Akademisierung der Pflege.

    „Die Vorträge haben deutlich gezeigt: Wir haben in Deutschland erheblichen Nachholbedarf beim Thema Akademisierung der Pflege. Schon vor Jahren gab es eine klare Empfehlung des Deutschen Wissenschaftsrats – 10 bis 12 Prozent der Mitarbeitenden in der Pflege sollten akademisiert sein. Aktuell sind es nicht mal ein Prozent. Und wir brauchen die studierten Pflegekräfte nicht nur im Management und der Ausbildung, wir brauchen sie auch viel mehr direkt am Bett, in den ambulanten Bereichen sowie in den stationären Pflegeeinrichtungen. Internationale Studien haben gezeigt, dass sich die Wirksamkeit der Maßnahmen stark erhöht und weniger Patienten versterben, wenn mehr so spezialisierte Pflegekräfte direkt im Einsatz sind“, so Andrea Stewig-Nitschke, Pflegedirektorin am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus...

    Quelle: ctk.de
  • BOECKLER

    'Ich pflege wieder, wenn...' - Neue Studie: Mindestens 300.000 zusätzliche Pflegekräfte durch Wiedereinstieg in Beruf oder aufgestockte Arbeitszeit möglich

    5. Mai 2022

    Mindestens 300.000 Vollzeit-Pflegekräfte stünden in Deutschland durch Rückkehr in den Beruf oder Aufstockung der Arbeitszeit zusätzlich zur Verfügung – sofern sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich verbessern. Das ergibt die neue Studie „Ich pflege wieder, wenn...“*. Die Untersuchung macht auf Basis einer großen bundesweiten Befragung mehrere Modellrechnungen auf und rechnet das Potenzial für alle aufstockungswilligen Teilzeit-Pflegefachkräfte sowie erstmals auch für Beschäftigte in der Pflege hoch, die ihrem Beruf in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt haben und sich eine Rückkehr vorstellen können. So ergibt sich ein rechnerisches Potenzial von 300.000 Pflegekräften in Vollzeit bei sehr vorsichtiger Kalkulation, in einem optimistischen Szenario sogar von bis zu 660.000 Vollzeitkräften. 

    Quelle: boeckler.de
  • dKH

    Dr. Gerald Gaß: Keine faulen Kompromisse für das Pflegebudget!

    Die Einführung des Pflegebudgets durch den ehemaligen Gesundheitsministers Jens Spahn war ein Paukenschlag. Damit wurde die Pflege wurde aus den DRGs ausgegliedert. Das Ziel der Politik war, dass jede zusätzliche Pflegekraft bezahlt werden sollte. Jedoch zeigt das Zwischenfazit zum Pflegebudget ein sehr ernüchterndes Ergebnis...

    Quelle: das Krankenhaus
  • Niedriges Sturzrisiko dank niedriger Betten - Station der Klinik für Geriatrie am UKJ mit Spezialbetten ausgestattet

    3. Mai 2022

    Ein kurzer Schwindelanfall beim Aufstehen – für ältere Menschen kann das schmerzhafte Folgen haben, wenn nicht sogar lebensgefährlich werden. Ab dem 65. Lebensjahr steigt bei Senioren das Risiko für Stürze deutlich und damit auch das Risiko für Knochenbrüche. Spezialisten für die Behandlung älterer Menschen sind die Mitarbeitenden der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Die Direktorin Dr. Anja Kwetkat und Christian Schönbach, Pflegeleiter der Geriatrie, konnten jetzt spezielle Niederflurbetten für ihre Patientinnen und Patienten entgegennehmen.

    Quelle: Pressemeldung – Uniklinikum Jena
  • Brücke zur Erinnerung für COVID-19 Koma-Patienten - Pfleger:innen im Ludmillenstift Meppen schreiben Tagebuch

    2. Mai 2022

    Die Welt dreht sich weiter - doch für Patientinnen und Patienten, die in einen künstlichen Schlaf versetzt und über einen längeren Zeitraum beatmet werden, bleibt das Leben außerhalb der Intensivstation stehen. Oft fehlen den Betroffenen Tage oder sogar Wochen ihres Lebens. In dieser Zeit waren sie selbst nicht aktiv, konnten keine Zeit mit der Familie verbringen, nicht mehr der gewohnten Arbeit und den geliebten Hobbys nachgehen...

    Quelle: ludmillenstift.de
  • DGINA

    DGINA begrüßt Fortschritt: Erster Tarifvertrag mit Personalmindestmengen in Berliner Notaufnahmen

    28. April 2022

    Ohne eine angemessene Pflegebesetzung kann keine qualitativ hochwertige Notfallversorgung geleistet werden.

    Daher hat die DGINA bereits 2019 gemeinsam mit anderen notfallmedizinischen Fachgesellschaften Empfehlungen zur pflegerischen Mindestbesetzung von Klinischen Notfallzentren veröffentlicht. Auch wurden in den Stellungnahmen zu Pflegepersonaluntergrenzen das Bundesministerium für Gesundheit aufgefordert, Notfallabteilungen als pflegesensitive Bereiche anzuerkennen...

    Quelle: Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V.
  • Pflege an den Universitätskliniken

    28. April 2022

    Verband der Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands: Neues vom Frühjahrs-Netzwerktreffen Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung in Bad Oeynhausen

    Die Stimmen der Pflege zu stärken und pflegebezogene Forschungsaktivitäten an den Universitätskliniken zu bündeln, so lautet ein Ziel des Verbands der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU). Zum Austausch über sowohl standortbezogene als auch gemeinsame Aktivitäten treffen sich die Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten daher regelmäßig zu den Themen Pflegewissenschaft und Praxisentwicklung. Zur diesjährigen Frühjahrstagung hatte das Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum in das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) nach Bad Oeynhausen eingeladen, die Veranstaltungsteilnahme wurde zusätzlich auch online angeboten. Das nahmen viele Mitglieder gerne an.

    Quelle: hdz-nrw.de
  • RKH Enzkreis-Kliniken etablieren eine Pflegebotschafterin

    26. April 2022

    Verbesserung und Ausbau der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
     
    Patienten werden immer älter, benötigen mehr und gezielte Pflegeleistungen sowie viel Beratung. Darauf haben inzwischen zahlreiche Einrichtungen wie Kliniken, Pflegeheime und Pflegedienste reagiert und bieten vielfältige Leistungen rund um die Pflege an. Je besser diese Leistungen miteinander vernetzt sind, desto mehr profitieren die Patienten und ihre Angehörigen davon. Um diese Vernetzung voranzutreiben und die Kooperation mit Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen im Umfeld der Klinik auszubauen, haben die RKH Enzkreis-Kliniken eine Pflegebotschafterin etabliert.

    Quelle: rkh-gesundheit.de
  • FOCUS

    Personalmangel und volle Intensivbetten in 38 Kreisen: Lage spitzt sich weiter zu

    25. April 2022

    Zwar sinken die Corona-Zahlen, aber dennoch arbeiten die Intensivstationen in Deutschland am Limit. Das Divi-Intensivregister zeigt die kritische Lage in den Krankenhäusern und rückt ein Problem in den Fokus, das trotz Pandemie gravierend vernachlässigt wurde. Die Zahlen können auf den ersten Blick erschreckend klingen: In 38 Landkreisen ist am 20. April kein einziges Intensivbett mehr frei...

    Quelle: focus.de
  • DBfK

    Der Pflegeberuf braucht eine neue Wertigkeit, und zwar jetzt!

    25. April 2022

    Statement der stellvertretenden DBfK Nordwest Vorsitzenden Swantje Seismann-Petersen zum PolitTalk Schleswig-Holstein vom 21. April 2022:

    „Was wir gesehen haben, ist die Bereitschaft zu einem offenen und intensiven Dialog der gesundheitspolitischen Sprecher:innen aller demokratischen Parteien mit der Berufsgruppe der Pflegenden. Was wir extrem ermüdend finden, ist der ständige Verweis auf die Zuständigkeit des Bundes, der Kostenträger:innen, der Tarifpartner:innen etc.

    Quelle: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
  • Berliner Pflegestreik - Vorwurf an Vivantes, Entlastungstarifvertrag wird nicht umgesetzt

    22. April 2022

    In der Charité und den Vivantes-Kliniken herrscht wochenlang ein Arbeitskampf - nun wird um den Alltag mit dem neuen Tarifvertrag gestritten. Der Streit wird demnächst auch das Abgeordnetenhaus und den Senat beschäftigen. In beiden Krankenhauskonzernen müssen Hunderte neuer Pflegekräfte eingestellt werden - darauf hatten sich die Gewerkschaft Verdi und die Klinikvorstände 2021 geeinigt...

    Quelle: Der Tagesspiegel
  • BGM

    Gesetzesentwurf zur Zahlung eines Bonus für Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (Pflegebonusgesetz)

    22. April 2022

    Durch die andauernde Coronavirus-SARS-CoV-2-Pandemie wird das Pflegepersonal in Krankenhäusern und in der Langzeitpflege vor besondere Belastungen gestellt und verlangt ihm besondere Leistungen ab. Der besondere Einsatz wurde auch im Koalitionsvertrag von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP betont. Durch eine kurzfristige Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Prämienzahlungen soll dieser Einsatz anerkannt werden...

    Quelle: bundesgesundheitsministerium.de
  • Personalnot in der Pflege - Woher kommt sie eigentlich?

    22. April 2022

    Es ist ein Sonnabend im Juli, die Sonne geht gerade unter und die Frau, Mitte 30, freut sich auf den Sonntag: Mit Mann und Kindern soll es zum Baden an den See gehen. Das Auto ist schon gepackt. Plötzlich klingelt das Telefon: Ob sie am nächsten Tag arbeiten könne, eine Kollegin sei krank geworden...

    Quelle: pflege-online.de
  • ÄZ

    Corona und Personaluntergrenzen stellen für Kliniken eine starke Belastung dar

    21. April 2022

    Aktuell werden in einem Großteil der Krankenhäuser die Pflegepersonaluntergrenzen unterschritten, wie eine aktuelle Umfrage des Verbands leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte (VLK) zeigt. Auch der Anteil der Kliniken, in denen wegen der Corona-Pandemie planbare Eingriffe verschoben werden, ist hoch...

    Quelle: aerztezeitung.de
  • Eine App soll gegen Personalmangel in der Pflege helfen

    20. April 2022

    Aufgrund des Fachpersonalmangels fehlt in der Pflege oft die Zeit, neue Angestellte richtig einzuführen. Die App Careprocess will darum mobiles Lernen in den Pflegealltag integrieren...

    Quelle: 20min.ch
  • Erhebliche Mehrbelastungen für Pflegefachpersonen müssen vermieden werden

    19. April 2022

    AUSLAUFEN DES KRANKENHAUSRETTUNGSSCHIRMS

    Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie wurde zur Existenzsicherung der Krankenhäuser als auch zur Sicherstellung der Versorgung von kritisch erkrankten Patienten ein Krankenhausrettungsschirm eingerichtet. Dieser stellt sicher, dass die Personalkosten, die den höchsten Anteil der Krankenhauskosten ausmachen, ebenso wie die weitgehend fixen Kosten der Krankenhäuser, finanziert werden. Trotz der immer noch hohen Fallzahlen an Covid-Patienten und den gleichzeitig infektionsbedingten, hohen Ausfallquoten an Mitarbeitenden, läuft der Krankenhausrettungsschirm zum 18. April aus. Eine Verlängerung ist derzeit aufgrund der fehlenden Einigung zwischen Gesundheits- und Finanzministerium nicht in Sicht. Hierzu Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer ...

    Quelle: pflegekammer-rlp.de
  • Entlassmanagement: Unabhängige Patientenberatung fordert Krankenhäuser auf, gesetzliche Regelungen endlich umzusetzen und Patienten verständlich zu informieren

    19. April 2022

    Trotz bestehender gesetzlicher Regelungen erhalten Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt häufig keine oder nur eine unzureichende Anschlussversorgung. Das zeigt die Beratungserfahrung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Die Regelungen zum sogenannten Entlassmanagement sind eigentlich bereits seit dem Jahr 2017 für Krankenhäuser verbindlich. „Oftmals informieren Krankenhäuser Patienten und deren Angehörige erst direkt am gleichen Tag über die bevorstehende Entlassung. Benötigte Medikamente, häusliche Pflegebetreuung, Arzttermine oder eine Abholung von der Klinik können dann nicht mehr rechtzeitig organisiert werden“, sagt Thorben Krumwiede, Geschäftsführer der UPD, und kritisiert: „Einige Krankenhäuser verweisen für die Weiterversorgung auch pauschal auf die Hausarztpraxis oder den Arztbrief und entziehen sich so ihrer klaren Verantwortung. Um die Anschlussversorgung müssen sich Patienten und Angehörige dann komplett selbst kümmern.“ Aus Sicht der UPD sollten Krankenhäuser die klaren gesetzlichen Regelungen zum Entlassmanagement konsequent umsetzen sowie den Entlassbrief um einen für Patienten verständlichen „Patientenbrief“ ergänzen...

    Quelle: patientenberatung.de
  • DKG

    Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung 2022

    19. April 2022

    Vereinbarung nach § 17b Absatz 4 Satz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) zur Definition der auszugliedernden Pflegepersonalkosten und zur Zuordnung von Kosten von Pflegepersonal für den Vereinbarungszeitraum 2022

    Die Vertragsparteien auf Bundesebene haben sich auf die Vereinbarung nach § 17b Absatz 4 Satz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) zur Definition der auszugliedernden Pflegepersonalkosten und zur Zuordnung von Kosten von Pflegepersonal (Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung 2022) verständigt. Das Unterschriftenverfahren wurde eingeleitet...

    Quelle: dkgev.de
  • DKG

    § 17b Absatz 4 Satz 2 KHG: Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung 2022

    19. April 2022

    Die Vertragsparteien auf Bundesebene haben sich auf die Vereinbarung nach § 17b Absatz 4 Satz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) zur Definition der auszugliedernden Pflegepersonalkosten und zur Zuordnung von Kosten von Pflegepersonal (Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung 2022) verständigt. Das Unterschriftenverfahren wurde eingeleitet...

    Quelle: dkgev.de
  • UKB

    Die Gewerkschaft ver.di fordert den Arbeitgeberverband des Landes NRW auf, einen sogenannten Entlastungstarifvertrag für die Pflege und andere Bereiche in den Universitätsklinika NRW zu verhandeln

    14. April 2022

    Dies geschieht, obwohl im Dezember 2021 nach einigen Streiktagen zwischen ver.di und der für Tarifverhandlungen zuständigen Tarifgemeinschaft der Länder ein geltender Tarifvertrag abgeschlossen wurde. 

    Die sechs Universitätsklinika in NRW, die nun bestreikt werden sollen, können in der derzeitigen Situation keine eigenen Tarifverhandlungen führen.

    Quelle: ukbnewsroom.de
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