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Qualitätsmanagement

Michael Thieme
  • Welche Konsequenzen haben künftige Qualitätsindikatoren auf die Krankenhausfinanzierung?

  • Welche Möglichkeiten häuserübergreifender Qualitätsvergleiche sind realistisch und ausbaufähig?

  • Welche Siegel, Auszeichnungen und Zertifikate wurden aktuell vergeben?

Der große Bereich des Qualitätsmanagements umfasst neben der externen Qualitätssicherung vor allem Fragen zur Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit. Verschiedene Auditvarianten und Zertifizierungsmöglichkeiten sind ebenso Schwerpunkte wie alle Fragen rund um die Evidence Based Medicine und die Darstellung und Veröffentlichung des alljährlichen Qualitätsberichts. Wir brauchen ein flexibles, aber sehr sorgfältiges QM, um gerade den aktuellen Hygieneproblemen wirkungsvoll zu begegnen.

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    Evangelische Bank: Wandel für alle. Zukunft für mich.

    28. Mai 2024

    Gesichter einer nachhaltig lebenswerten Gesellschaft.

    „Die Lebensqualität und Lebensfreude unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen im Pflegestift jeden Tag nachhaltig zu verbessern – das macht mir Spaß an meinem Job. Ich bin Christina.“

    Christina Barrotta arbeitet seit knapp 28 Jahren bei Dienste für Menschen (DfM), einem diakonischen Altenhilfeträger mit Sitz in Esslingen. Im Pflegestift Kennenburg organisiert die ausgebildete Physiotherapeutin das Betreuungsteam und ist Nachhaltigkeitsbeauftragte. Gemeinsam mit ihrem Team unterstützt sie derzeit 180 pflegebedürftige Menschen im Alltag – in der Lang- oder Kurzzeitpflege sowie im Jungen Wohnen. Wichtig ist den insgesamt fast 230 Mitarbeiter:innen eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich geborgen fühlt: Dazu gehören eine menschlich zugewandte Betreuung, komfortable und individuell eingerichtete Wohneinheiten ebenso wie täglich frisch zubereitete Speisen. Bei ihrer Arbeit mit dem Betreuungsteam liegt es Frau Barrotta besonders am Herzen, den bewohnenden Menschen, Nähe und Lebensfreude zu vermitteln. Dies gilt auch untereinander im Team: Füreinander da sein, sich gegenseitig unterstützen und dabei Spaß und Freude haben, an dem, was man täglich leistet. Neben der Betreuung ist nachhaltiges Handeln bei Dienste für Menschen seit langem selbstverständlich. Christina Barrotta und ihr Nachhaltigkeitsteam setzen dies mit dem zertifizierten Nachhaltigkeitsmanagement EMASplus um. Daher freut sich Christina Barrotta über die anstehende Fassadensanierung. Sie erwartet dadurch eine deutliche Verbesserung des Raumklimas in den Zimmern der Bewohner:innen und den Büros der Kolleg:inen. Durch die Wärmedämmung, kombiniert mit einer Begrünung und Solarmodulen wird alles optimiert. Und natürlich ist Christina Barrotta gespannt auf die optische Aufwertung ihres Arbeitsplatzes.

    Quelle: Evangelische Bank
  • Bundes-Klinik-Atlas: Erstes Update

    28. Mai 2024

    Der Bundes-Klinik-Atlas hat ein erstes Update erhalten. Dabei wurden Hinweise aus der Praxis aufgegriffen, die dabei helfen, das lernende System stetig zu optimieren.

    Hierbei wurde die Systematik insbesondere der möglichen Behandlungen in ihrer Komplexität aggregiert und für den Nutzer einfacher zugänglich gemacht. Zudem wurden die Notfallstufen und die Fachabteilungen präzisiert. Das System kann jedoch nur die Daten ausweisen, die von den Krankenhäusern gemeldet werden.

    Weiterhin gilt: Psychische Erkrankungen werden im Bundes-Klinik-Atlas nicht abgebildet. Für die Behandlung psychischer Erkrankungen, etwa Depressionen, Schizophrenie etc. ist der Bundes-Klinik-Atlas keine aussagekräftige Quelle...

    Quelle: bundes-klinik-atlas.de
  • HCM

    Beschäftige im Gesundheitswesen: Digitale Transformation unterstützt im Kampf gegen Burnout

    27. Mai 2024

    Mindestens 25% der Beschäftigten im Gesundheitswesen klagten 2022 über Symptome von Angst, Depression und Burnout.

    41 bis 52 Prozent seien von Burnout betroffen; bei Frauen, jungen Menschen und Eltern liege das Risiko noch höher. Bereits im Jahr 2019 forderte der Deutsche Ärztetag Führungskräfte, Arbeitgeber und Gesetzgeber auf, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zu gewährleisten...

    Quelle: hcm-magazin.de
  • UKD-Innovationspreis Pflege

    24. Mai 2024

    Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat Pflegekräfte aus dem eigenen Haus für besonders zukunftsweisende Projekte mit dem UKD Innovationspreis Pflege" ausgezeichnet.

    Gleich vier Projekte wurden in diesem Jahr prämiert. Pflegedirektor und Vorstandsmitglied Torsten Rantzsch wolle mit dem Preis, der 2023 ins Leben gerufen werden soll, auf die hohe Innovationskraft der Pflege aufmerksam machen und Pflegende für ihr besonderes Engagement ehren, heißt es in einer Mitteilung des UKD vom Mittwoch.

     

    Quelle: bibliomed-pflege.de
  • SR

    Klinikum Saarbrücken kritisiert Datenqualität des bundesweiten Klinikatlas

    23. Mai 2024

    Der neue bundesweite Klinikatlas wird vom Klinikum Saarbrücken wegen unzureichender und intransparenter Daten scharf kritisiert.

    Der kürzlich veröffentlichte bundesweite Klinikatlas der Bundesregierung, der Patienten einen umfassenden Überblick über Leistungen und Qualität von Krankenhäusern geben soll, stößt beim Klinikum Saarbrücken auf heftige Kritik. Geschäftsführer Christian Braun bemängelt die unzureichende und intransparente Datenerhebung, die zu gravierenden Fehlern bei der Darstellung der Versorgungsleistungen führe. Konkret werden die Zahl der Geburten im Klinikum Saarbrücken und die Fälle der Frühgeborenenversorgung in der Uniklinik Homburg deutlich unterschätzt. Diese Diskrepanzen werfen Zweifel an der Datenqualität und Verlässlichkeit des neuen Vergleichsportals auf und belasten das Vertrauen in die geplante Krankenhausreform. Bei aller grundsätzlichen Unterstützung für mehr Transparenz betont Braun, dass diese Mängel keinesfalls als vertrauensbildende Maßnahme für die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen gewertet werden können...

    Quelle: sr.de
  • TONL

    Bundes-Klinik-Atlas: Pflegequotient im Fokus

    23. Mai 2024

    Der neue Bundes-Klinik-Atlas soll Patienten eine Vergleichsplattform zur Qualität und Leistung von Kliniken bieten, zeigt jedoch auch deutliche Unterschiede bei der Pflegequalität der Dortmunder Krankenhäuser auf.

    Der neu eingeführte Bundes-Klinik-Atlas soll Patienten bei der Auswahl des passenden Krankenhauses unterstützen, indem er umfassende Informationen zu Leistungen und Behandlungsqualität von knapp 1.700 Klinikstandorten in Deutschland bereitstellt. In Dortmund können Bürger jetzt per Mausklick Kliniken vergleichen und gezielt nach der benötigten Behandlung suchen. Besonders interessant sind die Pflegequotienten, die die Anzahl der Patienten pro Pflegekraft und die Schwere der Fälle berücksichtigen. Ein niedrigerer Quotient steht für eine bessere Pflegequalität. Doch die Daten stammen aus dem Jahr 2022 und zeigen teils alarmierende Werte. So schneiden städtische Kliniken in Dortmund schlecht ab: Das Klinikum Dortmund-Mitte hat mit 59,9 einen „weit unterdurchschnittlichen“ Pflegequotienten und das Klinikum Nord schneidet mit 63,31 noch schlechter ab. Im Gegensatz dazu erreicht das St. Johannes-Hospital mit einem Quotienten von 46,62 eine überdurchschnittliche Pflegequalität. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisiert das neue Portal als bürokratisch und wenig hilfreich, während der Sozialverband Deutschland den Atlas begrüßt, aber seine tatsächliche Nützlichkeit noch unter Beweis gestellt sehen will...

    Quelle: t-online.de
  • Klinikum Bayreuth: So sehen wir den neuen Klinik-Atlas

    23. Mai 2024

    Der am vergangenen Freitag vorgestellte Bundes-Klinik-Atlas soll Patientinnen und Patienten einen besseren Überblick über passende Kliniken geben. Wie die Klinikum Bayreuth GmbH zu dem Atlas in seinem jetzigen Stadium steht, lesen Sie hier.

    Der Bundes-Klinik-Atlas ist handwerklich schlecht gemacht. „Die Kritik an der Politik wird hier einmal mehr bestätigt, sagt Dietmar Pawlik, Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH.

    Schon heute herrscht in Deutschland ein erheblicher Mangel an Pflegefachkräften und medizinischem Fachpersonal, so Pawlik weiter. „Wir würden uns mehr Kolleginnen und Kollegen  wünschen, um noch etwas mehr Zeit für unsere Patientinnen und Patienten zu haben und unsere hoch qualifizierten und engagierten Fachkräfte zu entlasten. So geht es nahezu allen Krankenhäusern in Deutschland, die Nachfrage nach Pflegefachkräften übersteigt das Angebot deutlich.“ Eine Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Laut einer Studie des Instituts AGP Sozialforschung im Auftrag der DAK wird Bayern bereits im Jahr 2029 einen Kipppunkt erreichen. Dann werden im Freistaat erstmals mehr Pflegende in den Ruhestand gehen als Nachwuchskräfte in den Beruf einsteigen. Pawlik schlägt deshalb nachdrücklich eine Initiative auf lokaler Ebene vor.

    Für die Betriebsstätte Klinikum weist der neue Bundes-Klinik-Atlas einen Personalquotienten von 55,2 aus, was der Kategorie „unterdurchschnittlich“ entspricht. Diese Einstufung, in der sich nahezu alle Krankenhäuser der Region bewegen, spiegelt einen grundsätzlichen Trend in der medizinischen Versorgung wider...

    Quelle: klinikum-bayreuth.de
  • Krankenhäuser positionieren sich nachhaltig

    23. Mai 2024

    Kliniken zeigen, dass sich Klima- und Ressourcenschutz erfolgreich mit der Rettung von Menschenleben verbinden lassen.

    Immer mehr Krankenhäuser erkennen, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz unverzichtbare Bestandteile eines modernen Gesundheitswesens sind. Thorsten Schabelon, Leiter Marketing und Kommunikation der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, betont die Bedeutung eines positiven Umweltimages sowohl für Patienten als auch für Mitarbeitende. Initiativen wie die Installation von Photovoltaikanlagen, der Einsatz von Mehrweg-Geschirr und innovative Recyclingprogramme zeigen, wie Kliniken Ressourcen schonen und Abfall reduzieren können. Gleichzeitig tragen diese Maßnahmen zur Attraktivität als Arbeitgeber bei, wie Professor Henriette Neumeyer von der Deutschen Krankenhausgesellschaft bestätigt. Beispiele wie das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda, das Narkosegase filtert und wiederverwendet, und die Uniklinik Freiburg, die ihre Gebäude nachhaltig kühlt und heizt, setzen neue Maßstäbe. Trotz bestehender Herausforderungen, etwa bei der Mülltrennung oder den Kosten für Mehrwegsysteme, zeigt der Trend klar nach oben. Ein strategischer Fokus auf Nachhaltigkeit stärkt das Image und die Wettbewerbsfähigkeit der Kliniken und schafft gleichzeitig ein umweltbewussteres Arbeitsumfeld...

    Quelle: absatzwirtschaft.de
  • RD

    S3-Leitlinie Lagerung und Mobilisation - haftungsrechtliche Verbindlichkeit

    23. Mai 2024

    Seit dem 25. Juli 2023 liegt die S3-Leitlinie "Lagerungstherapie und Mobilisation von kritisch kranken Patienten auf Intensivstationen" in einer neuen Version vor. Die Inhalte entfalten Relevanz auf den Ebenen der Behandlungsqualität und Therapiesicherheit, sind aber auch unter rechtlichen Aspekten von Bedeutung...

    Quelle: rechtsdepesche
  • Patientensteuerung optimieren

    22. Mai 2024

    Unzureichende Kommunikation und veraltete Technik erschweren ein effizientes Patientenmanagement im Klinikalltag.

    Ein wesentlicher Faktor für Defizite bei der Patient*innensteuerung in Kliniken ist die unzureichende Kommunikation und Zusammenarbeit im Team.Eine Umfrage der medizinischen Community-Plattform Sermo zeigt, dass 57% der medizinischen Fachkräfte „verspätete Informationen zu Patient*innen“ als größtes Ärgernis angeben, gefolgt von 25%, die „veraltete Technik und technische Probleme“ bemängeln. Diese Kommunikationsprobleme und der Einsatz unzureichender Technik stellen eine große Herausforderung dar. Eine präzise und zeitnahe Informationsübermittlung auf einem modernen technischen Standard ist jedoch entscheidend, um den komplexen Anforderungen im klinischen Alltag gerecht zu werden. Insbesondere bei häufig wechselnden Teamstrukturen und hoher Arbeitsbelastung können solche Defizite zu einer ineffizienten Patientenversorgung führen.

    Quelle: getinge.com
  • Ärztetag - Arztvorbehalt bei intravenöser Sedierung:

    22. Mai 2024

    Der 128. Deutsche Ärztetag hat beschlossen: Die intravenöse Sedierung bleibt ausschließlich in ärztlicher Hand.

    Der 128. Deutsche Ärztetag hat klar entschieden: Die intravenöse Verabreichung von Sedativa ist und bleibt ausschließlich ärztliche Aufgabe. Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) begrüßt diese Entscheidung und betont die Notwendigkeit ärztlicher Kompetenz bei der Durchführung solcher Eingriffe. Bei der Delegation an nichtärztliches Personal muss stets eine ärztliche Überwachung gewährleistet sein. Diese Maßnahme soll die Patientensicherheit erhöhen und das Risiko von Komplikationen minimieren. Der BDA und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) warnen seit langem vor den Gefahren der eigenständigen Sedierungspraxis durch nichtärztliches Personal und fordern die strikte Einhaltung der Leitlinien.

    Quelle: bibliomed-pflege.de
  • Ministerin Nonnemacher fordert im Bundesrat Nachbesserungen beim Medizinforschungsgesetz

    22. Mai 2024

    Gesundheitsministerin warnt vor Zentralisierung wichtiger ethischer Entscheidungen

    Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher fordert Nachbesserungen am Entwurf eines Medizinforschungsgesetzes der Bundesregierung, der heute im Bundesrat im ersten Durchgang behandelt wurde. Brandenburg wirkt intensiv an dem Gesetz im Bundesrat mit und hat 15 Änderungsanträge im Bundesrat eingebracht. Hauptkritikpunkt stellt die geplante Schaffung einer spezialisierten, beim Bund angesiedelten Ethikkommission dar...

    Quelle: Pressemeldung – msgiv.brandenburg.de
  • AA

    BKG: Bundes-Klinik-Atlas erhält vielerorts vernichtende Kritiken

    21. Mai 2024

    Der Bundes-Klinik-Atlas ist seit Freitag Mittag online ... und erhält vielerorts vernichtende Kritiken.

    Hier ein Bericht von der Augsburger Allgemeine, in der auch BKG Geschäftsführer Roland Engehausen mit einer spontanen Einschätzung zu Wort kommt.

    Die BKG hat unterdessen ein Expertengremium verschiedenster Berufsgruppen unterschiedlichster Krankenhäuser aus ganz Bayern berufen, um den neuen Atlas fachlich und verständlich nachvollziehbar zu bewerten und u. a. auch mit dem Deutschen Krankenhaus Verzeichnis (hier) zu vergleichen. Mitte Juni wird die fachliche Expertise in einem Mediengespräch präsentiert werden...

    Quelle: augsburger-allgemeine.de
  • MDR

    Sachsen-Anhalt: KH-Qualität im Fokus des Medizinischen Dienstes

    21. Mai 2024

    Die Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes Sachsen-Anhalt decken sowohl Mängel als auch positive Entwicklungen in den Krankenhäusern des Landes auf.

    In Sachsen-Anhalt wurden im vergangenen Jahr 82 Qualitätsprüfungen in Krankenhäusern durchgeführt, um die Einhaltung klar definierter Standards zu überprüfen. Die Ergebnisse, die der Medizinische Dienst Sachsen-Anhalt in seinem ersten Qualitätsbericht veröffentlicht hat, zeichnen ein differenziertes Bild der Krankenhauslandschaft. Insbesondere in den Geburtskliniken gab es Beanstandungen wegen fehlender spezialisierter Ausstattung für Risikoschwangerschaften. Positive Beispiele gibt es bei der Versorgung krebskranker Kinder, die in den spezialisierten Zentren in Magdeburg und Halle als sehr gut bewertet wird. Der Bericht zeigt, dass rund 56 Prozent der Kliniken die Vorgaben vollständig erfüllen konnten, Defizite sind vor allem auf den Fachkräftemangel zurückzuführen. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, die Krankenhausplanung zu verbessern und telemedizinische Kooperationen zu fördern, um die medizinische Versorgung im Land weiter zu optimieren...

    Quelle: mdr.de
  • DKG

    Lauterbachs Transparenz ist politischer Aktionismus auf Kosten des Steuerzahlers

    21. Mai 2024

    DKG zur Vorstellung des Klinik-Atlas

    Zur Vorstellung des Klinik-Atlas des Bundesgesundheitsministeriums erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß:

    Kein anderer Bereich unseres Gesundheitswesens ist in Sachen Behandlungsqualität so transparent wie der Krankenhaussektor. Mit dem Deutschen Krankenhausverzeichnis bietet auch die DKG seit Jahrzehnten einen Klinik-Atlas an, in dem sich alle Informationen über Behandlungsqualität, Fallzahlen, Personalausstattung, Komplikationsraten und vieles mehr der einzelnen Krankenhäuser laienverständlich online finden lassen. Mehr als eine halbe Million Menschen nutzen jeden Monat dieses Angebot. Die Daten im Krankenhausverzeichnis basieren auf den Qualitätsberichten der Krankenhäuser, und mehr Datenmaterial steht auch dem Bundesgesundheitsminister für seinen Klinik-Atlas nicht zur Verfügung. Bis vor kurzem hat auch das Bundesgesundheitsministerium diesen Klinik-Atlas als geeignetes Transparenztool auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht und den Bürgerinnen und Bürgern zur Krankenhaussuche empfohlen. Es stellt sich also die Frage nach dem Sinn eines weiteren und diesmal steuerfinanzierten Verzeichnisses, das für die Patientinnen und Patienten keinerlei zusätzliche Information bietet und somit nicht als nützliche Ergänzung fungieren kann. Was er aber den Krankenhäusern bringt, ist noch mehr Bürokratie, denn die Krankenhäuser müssen ihr ärztliches Personal noch kleinteiliger dokumentieren und regelmäßige Meldungen dazu abgeben...

    Quelle: dkgev.de
  • MERK

    Starnberg: Erfolgreiche Bilanz des Projekts 'Intensive Care Pharmacist'

    21. Mai 2024

    Die Einbindung von Apothekerinnen in die Visiten auf der Intensivstation des Klinikums Starnberg hat im ersten Jahr des Projekts „Intensive Care Pharmacist“ zu deutlichen Verbesserungen bei der Patientensicherheit und der Medikation geführt.

    Patientensicherheit hat im Klinikum Starnberg oberste Priorität - und genau hier setzt das Projekt „Intensive Care Pharmacist“ an, das bereits im ersten Jahr überzeugende Erfolge vorweisen kann. Die Apothekerinnen Dr. Angela Ihbe-Heffinger und Dr. Katharina Endres begleiten intensivmedizinische Visiten, um die Medikation kritisch zu überprüfen und zu optimieren. Dabei wurden in 268 komplexen Medikationsanalysen 69 Dosierungen angepasst, 68 Medikamente abgesetzt oder pausiert und 48 Medikamente ausgetauscht. Zudem wurden in 351 Fällen mögliche Probleme frühzeitig erkannt und an die Pflege- und Ärzteteams kommuniziert. Das Ergebnis: eine deutliche Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung. Chefarzt Dr. Ulrich Jurgan und Oberarzt Dr. Andreas Rüchardt betonen den Mehrwert dieser interdisziplinären Zusammenarbeit...

    Quelle: merkur.de
  • Hybrid-DRG: Dokumentationspflicht in der Qualitätssicherung

    21. Mai 2024

    Für die Abrechnung von Hybrid-DRG wurde ein neuer Aufnahmegrund geschaffen: „12 = Krankenhausbehandlung nach § 115f SGB V“. Fälle, die über Hybrid-DRG abgerechnet werden, lösen bei Verschlüsselung entsprechender Prozedurenkodes (OPS) eine Dokumentationspflicht in der Qualitätssicherung aus...

    Quelle: qigbw.de
  • BMG

    Bundesweiter Klinik-Atlas geht online

    21. Mai 2024

    Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am 17.05.2024 den interaktiven Bundes-Klinik-Atlas veröffentlicht.

    Bürgerinnen und Bürger können auf www.bundes-klinik-atlas.de schnell und verständlich erfahren, welche Klinik welche Leistung mit welcher Qualität anbietet. So kann eine informierte Entscheidung darüber getroffen werden, welches Krankenhaus für den individuellen Fall geeignet ist – und das auch ohne Vorkenntnisse im Gesundheitswesen...

    Quelle: bundesgesundheitsministerium.de
  • IQM

    IQM: Transparenz aus Tradition

    15. Mai 2024

    IQM Mitgliedskrankenhäuser veröffentlichen seit 15 Jahren Qualitätsergebnisse

    • Über 460 IQM Mitgliedshäuser veröffentlichen heute ihre Qualitätsergebnisse online
    • Für mehr als 50 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren liegen Daten vor

    Trotz aktueller Pläne des Gesetzgebers für mehr Qualitätskontrolle und Transparenz in der Medizin setzen die Mitglieder des Initiative Qualitätsmedizin e.V. (IQM) weiter Maßstäbe: Zum 15. Mal veröffentlichen mehr als 460 Krankenhäuser und Spitäler in Deutschland und der Schweiz online ihre Qualitätsergebnisse – neutral, unabhängig und auch ohne staatliche Vorgaben.

    „Mit unserer freiwilligen und transparenten Qualitätsmessung durch Netzwerke wie IQM schaffen wir für Patientinnen und Patienten Vertrauen und zeigen, welche hohen Qualitätsstandards die IQM Krankenhäuser bei der medizinischen Versorgung setzen,“ so Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Präsident der Initiative Qualitätsmedizin.

    Quelle: initiative-qualitaetsmedizin.de
  • Zunehmende Gewalt in (NRW)Kliniken: Krankenhäuser verstärken Sicherheitsmaßnahmen

    15. Mai 2024

    In nordrhein-westfälischen Krankenhäusern nimmt die Aggressivität von Patienten und Angehörigen zu, immer mehr Kliniken rüsten deshalb mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Deeskalationstrainings auf.

    Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen klagen über zunehmende Aggressivität: Patienten und Angehörige werden häufig verbal und körperlich gewalttätig. Die Vorfälle reichen von Beleidigungen bis hin zu bedrohlichen Übergriffen, wie im Extremfall in Mechernich durch das Ziehen einer Schreckschusspistole. Im Jahr 2022 wurden fast 1600 Gewalttaten gemeldet, ein Anstieg um 30 Prozent in drei Jahren. Kliniken wie die Uniklinik Bonn und das Krankenhaus Mechernich reagieren mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, Deeskalationstrainings und speziellen Sicherheitsdiensten...

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