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Qualitätsmanagement

Michael Thieme
  • Welche Konsequenzen haben künftige Qualitätsindikatoren auf die Krankenhausfinanzierung?

  • Welche Möglichkeiten häuserübergreifender Qualitätsvergleiche sind realistisch und ausbaufähig?

  • Welche Siegel, Auszeichnungen und Zertifikate wurden aktuell vergeben?

Der große Bereich des Qualitätsmanagements umfasst neben der externen Qualitätssicherung vor allem Fragen zur Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit. Verschiedene Auditvarianten und Zertifizierungsmöglichkeiten sind ebenso Schwerpunkte wie alle Fragen rund um die Evidence Based Medicine und die Darstellung und Veröffentlichung des alljährlichen Qualitätsberichts. Wir brauchen ein flexibles, aber sehr sorgfältiges QM, um gerade den aktuellen Hygieneproblemen wirkungsvoll zu begegnen.

  • TONL

    Beatmen deutsche Kliniken zu viele Hochbetagte?

    14. Juni 2024

    Einer neuen Studie zufolge stirbt jeder zehnte beatmete Krankenhauspatient, wobei Herzerkrankungen, Lungenentzündungen und Schlaganfälle die häufigsten Ursachen sind. Die Studie unter der Leitung von Prof. Christian Karagiannidis zeigt, dass Deutschland und die USA eine besonders hohe Tendenz zur Beatmungstherapie am Lebensende und bei hochbetagten Patienten haben, was zu einer Sterblichkeitsrate von 59% in der Altersgruppe der über 80-Jährigen führt. Die Studie wirft die Frage nach einer möglichen Übertherapie auf, da Langzeitbeatmung zu den am besten bezahlten DRG-Fällen gehören...

    Quelle: t-online.de
  • AOK und St. Joseph-Stift schließen Delir-Qualitätsvertrag für eine verbesserte Patientenversorgung

    11. Juni 2024

    Bessere Orientierung nach der OP

    Für ältere Menschen sind Operationen oft eine besondere psychische Belastung. Sie sind danach oft tagelang verwirrt, ängstlich, manchmal auch aggressiv und brauchen sehr lange, sich von der OP zu erholen. Um diesem medizinisch als „Delir“ bezeichneten Zustand vorzubeugen, leitet man bereits vor einer Operation präventive Maßnahmen ein.

    Deshalb hat die AOK Bremen/Bremerhaven als erste Krankenkasse einen innovativen Qualitätsvertrag für die Versorgung von Bremer Patientinnen und Patienten mit dem St. Joseph-Stift geschlossen und umgesetzt. Seit dem 1. Juni 2024 profitieren Versicherte der AOK Bremen/Bremerhaven davon.

    Quelle: sjs-bremen.de
  • Führungskräfteentwicklung im Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz

    7. Juni 2024

    Der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) betrachtet die Weiterentwicklung aller Mitarbeiter als eine seiner zentralen strategischen Aufgaben. Besonders wichtig ist die kontinuierliche standortübergreifende Entwicklung der Führungskräfte. Diese spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung von Kultur, Innovation, Personalbindung und Leistungsfähigkeit der Organisation...

    Quelle: krankenhausberater.de
  • RD

    Sicherheitslücken schließen: So bleiben Betäubungsmittel in Kliniken und Pflegeheimen sicher

    4. Juni 2024

    Um den Verlust von Betäubungsmitteln im Gesundheitswesen zu verhindern, gibt es strenge gesetzliche Vorschriften, die genau eingehalten werden müssen.

    Der Verlust von Betäubungsmitteln im Gesundheitswesen ist ein seltenes, aber ernstzunehmendes Problem. Um dies zu verhindern, gibt es umfangreiche gesetzliche Vorschriften, die den sicheren Umgang und die sichere Lagerung dieser Substanzen gewährleisten sollen. Dazu gehören unter anderem die genaue Dokumentation der Bestände, Zugangssicherungen und regelmäßige Kontrollen. Die Verantwortlichen in Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen diese Vorschriften im Detail kennen und umsetzen, um sowohl die Sicherheit der Patienten als auch die Unversehrtheit des Personals zu gewährleisten.

    Quelle: rechtsdepesche
  • Lohfert-Preis 2024 für SICKO-Training in der Kinderonkologie der MHH

    3. Juni 2024

    Die Christoph Lohfert Stiftung prämiert das interprofessionelle Workshopkonzept für Teams der Kinderonkologie der Medizinischen Hochschule Hannover – für die Sicherheit von Patient:innen und Mitarbeiter:innen. Für zwei weitere Projekte spricht die Jury lobende Erwähnungen aus.

    Der Lohfert-Preis 2024 geht an das Projekt „Sicherheit in der Kinderonkologie (SICKO) - Interprofessionelles Training & Innovationen für mehr Sicherheit von Patient:innen, Familien und Mitarbeiter:innen" der Medizinischen Hochschule Hannover. Der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis wird zum 12. Mal vergeben. Schirmherrin ist Dr. Regina Klakow-Franck. Die Preisverleihung und Vorstellung des Preisträgerprojekts findet am 18. September 2024 im Rahmen des Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses statt.

    Quelle: christophlohfert-stiftung.de
  • WELT

    Krankenhäuser sind für Menschen mit Demenz nicht vorbereitet

    3. Juni 2024

    Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft stellt fest, dass die meisten Krankenhäuser nicht auf Menschen mit Demenz vorbereitet sind. Es gibt immer wieder „erschreckende Berichte über Krankenhausaufenthalte“. Würden kognitive Einschränkungen jedoch bereits bei der Aufnahme durch ein Screening erkannt, „könnten gezielt Hilfestellungen erfolgen und Komplikationen verringert werden“, so Steffen Gramminger, Geschäftsführer der hessischen Krankenhausgesellschaft...

    Quelle: welt.de
  • Bundes-Klinik-Atlas: Orientierungshilfe oder Desinformation?

    31. Mai 2024

    Der Bundes-Klinik-Atlas wird von verschiedenen Seiten, u.a. vom Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK), heftig kritisiert, weil er mehr Verwirrung als Orientierung für Patientinnen und Patienten schaffe und keine umfassenden, fairen und vergleichbaren Informationen über den Umfang und die Qualität der Versorgung in deutschen Krankenhäusern biete.

    Kritiker wie der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) werfen den Machern des Bundes-Klinik-Atlas vor, mehr Verwirrung als Klarheit zu stiften. Ein Praxistest zeigt die Schwächen deutlich: Eine Suche nach Hautkrebs-Expertise in Vorpommern bleibt ergebnislos, weil spezialisierte Abteilungen und Ärzte fehlen. Selbst große Kliniken schneiden mangels ausreichender Behandlungsfälle schlecht ab. Auch der Pflegepersonalquotient, ein weiteres Kriterium des Atlas, gibt nur Auskunft über die Zahlen für das gesamte Haus, nicht aber für einzelne Stationen. Besonders problematisch sind falsche Angaben zu Fachabteilungen, Bettenzahlen und Notfallversorgungsstufen, wie sie von der Krankenhausgesellschaft MV aufgedeckt wurden. Diese und weitere "fatale Fehlangaben" führen dazu, dass der Bundes-Klinik-Atlas derzeit mehr Verunsicherung als Nutzen für Patienten und Kliniken bringt. Die Krankenhausgesellschaft MV fordert daher, das Portal bis zur Überarbeitung abzuschalten, um die Patientensicherheit nicht zu gefährden...

    Quelle: nordkurier.de
  • Einzigartig in NRW: Klinikum Leverkusen ist 'Babyfreundliche Perinatalklinik Level 1'

    29. Mai 2024

    Werdende und frischgebackene Eltern verlassen sich bereits seit dem Jahr 2015 auf die Expertise in der zertifizierten „Babyfreundlichen Geburtsklinik“ am Schlebuscher Gesundheitspark. Nun wurde erstmals das Perinatalzentrum des Klinikums Leverkusen als „Babyfreundlich“ ausgezeichnet – und damit mit einem weltweit angesehenen Qualitätssiegel, das auf Initiative von WHO und UNICEF vergeben wird und die Erfüllung besonderer Kriterien bescheinigt.

    Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Eltern bei den wichtigen Themen Bonding, Stillen und Entwicklung.

    „Das ungestörte Bonden, also das ausgiebige Kuscheln und das schon im Kreißsaal stattfindende erste Zusammenwachsen als Familie, ist uns ein sehr wichtiges Anliegen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Ines Beyer, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Auch das erste Anlegen an die Brust der Mutter erfolgt im Klinikum Leverkusen bereits im Kreißsaal und wird von erfahrenen und fortgebildeten Hebammen intensiv begleitet. Auf der Wochenstation wird dieses Engagement durch geschulte Kranken- und Kinderkrankenschwestern und der Unterstützung von Stillberaterinnen („IBCLC“) fortgeführt. „Dies bedeutet aber nicht, dass jede Frau auch stillen muss“, betont Ines Beyer. „Die Mütter werden dort abgeholt, wo sie sind.“ So erhalten sie bei einer bindungsfördernden Flaschenernährung eine ebenso gute Unterstützung.

    Quelle: klinikum-lev.de
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    Evangelische Bank: Wandel für alle. Zukunft für mich.

    28. Mai 2024

    Gesichter einer nachhaltig lebenswerten Gesellschaft.

    „Die Lebensqualität und Lebensfreude unserer Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen im Pflegestift jeden Tag nachhaltig zu verbessern – das macht mir Spaß an meinem Job. Ich bin Christina.“

    Christina Barrotta arbeitet seit knapp 28 Jahren bei Dienste für Menschen (DfM), einem diakonischen Altenhilfeträger mit Sitz in Esslingen. Im Pflegestift Kennenburg organisiert die ausgebildete Physiotherapeutin das Betreuungsteam und ist Nachhaltigkeitsbeauftragte. Gemeinsam mit ihrem Team unterstützt sie derzeit 180 pflegebedürftige Menschen im Alltag – in der Lang- oder Kurzzeitpflege sowie im Jungen Wohnen. Wichtig ist den insgesamt fast 230 Mitarbeiter:innen eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich geborgen fühlt: Dazu gehören eine menschlich zugewandte Betreuung, komfortable und individuell eingerichtete Wohneinheiten ebenso wie täglich frisch zubereitete Speisen. Bei ihrer Arbeit mit dem Betreuungsteam liegt es Frau Barrotta besonders am Herzen, den bewohnenden Menschen, Nähe und Lebensfreude zu vermitteln. Dies gilt auch untereinander im Team: Füreinander da sein, sich gegenseitig unterstützen und dabei Spaß und Freude haben, an dem, was man täglich leistet. Neben der Betreuung ist nachhaltiges Handeln bei Dienste für Menschen seit langem selbstverständlich. Christina Barrotta und ihr Nachhaltigkeitsteam setzen dies mit dem zertifizierten Nachhaltigkeitsmanagement EMASplus um. Daher freut sich Christina Barrotta über die anstehende Fassadensanierung. Sie erwartet dadurch eine deutliche Verbesserung des Raumklimas in den Zimmern der Bewohner:innen und den Büros der Kolleg:inen. Durch die Wärmedämmung, kombiniert mit einer Begrünung und Solarmodulen wird alles optimiert. Und natürlich ist Christina Barrotta gespannt auf die optische Aufwertung ihres Arbeitsplatzes.

    Quelle: Evangelische Bank
  • Bundes-Klinik-Atlas: Erstes Update

    28. Mai 2024

    Der Bundes-Klinik-Atlas hat ein erstes Update erhalten. Dabei wurden Hinweise aus der Praxis aufgegriffen, die dabei helfen, das lernende System stetig zu optimieren.

    Hierbei wurde die Systematik insbesondere der möglichen Behandlungen in ihrer Komplexität aggregiert und für den Nutzer einfacher zugänglich gemacht. Zudem wurden die Notfallstufen und die Fachabteilungen präzisiert. Das System kann jedoch nur die Daten ausweisen, die von den Krankenhäusern gemeldet werden.

    Weiterhin gilt: Psychische Erkrankungen werden im Bundes-Klinik-Atlas nicht abgebildet. Für die Behandlung psychischer Erkrankungen, etwa Depressionen, Schizophrenie etc. ist der Bundes-Klinik-Atlas keine aussagekräftige Quelle...

    Quelle: bundes-klinik-atlas.de
  • HCM

    Beschäftige im Gesundheitswesen: Digitale Transformation unterstützt im Kampf gegen Burnout

    27. Mai 2024

    Mindestens 25% der Beschäftigten im Gesundheitswesen klagten 2022 über Symptome von Angst, Depression und Burnout.

    41 bis 52 Prozent seien von Burnout betroffen; bei Frauen, jungen Menschen und Eltern liege das Risiko noch höher. Bereits im Jahr 2019 forderte der Deutsche Ärztetag Führungskräfte, Arbeitgeber und Gesetzgeber auf, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zu gewährleisten...

    Quelle: hcm-magazin.de
  • UKD-Innovationspreis Pflege

    24. Mai 2024

    Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) hat Pflegekräfte aus dem eigenen Haus für besonders zukunftsweisende Projekte mit dem UKD Innovationspreis Pflege" ausgezeichnet.

    Gleich vier Projekte wurden in diesem Jahr prämiert. Pflegedirektor und Vorstandsmitglied Torsten Rantzsch wolle mit dem Preis, der 2023 ins Leben gerufen werden soll, auf die hohe Innovationskraft der Pflege aufmerksam machen und Pflegende für ihr besonderes Engagement ehren, heißt es in einer Mitteilung des UKD vom Mittwoch.

     

    Quelle: bibliomed-pflege.de
  • SR

    Klinikum Saarbrücken kritisiert Datenqualität des bundesweiten Klinikatlas

    23. Mai 2024

    Der neue bundesweite Klinikatlas wird vom Klinikum Saarbrücken wegen unzureichender und intransparenter Daten scharf kritisiert.

    Der kürzlich veröffentlichte bundesweite Klinikatlas der Bundesregierung, der Patienten einen umfassenden Überblick über Leistungen und Qualität von Krankenhäusern geben soll, stößt beim Klinikum Saarbrücken auf heftige Kritik. Geschäftsführer Christian Braun bemängelt die unzureichende und intransparente Datenerhebung, die zu gravierenden Fehlern bei der Darstellung der Versorgungsleistungen führe. Konkret werden die Zahl der Geburten im Klinikum Saarbrücken und die Fälle der Frühgeborenenversorgung in der Uniklinik Homburg deutlich unterschätzt. Diese Diskrepanzen werfen Zweifel an der Datenqualität und Verlässlichkeit des neuen Vergleichsportals auf und belasten das Vertrauen in die geplante Krankenhausreform. Bei aller grundsätzlichen Unterstützung für mehr Transparenz betont Braun, dass diese Mängel keinesfalls als vertrauensbildende Maßnahme für die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen gewertet werden können...

    Quelle: sr.de
  • TONL

    Bundes-Klinik-Atlas: Pflegequotient im Fokus

    23. Mai 2024

    Der neue Bundes-Klinik-Atlas soll Patienten eine Vergleichsplattform zur Qualität und Leistung von Kliniken bieten, zeigt jedoch auch deutliche Unterschiede bei der Pflegequalität der Dortmunder Krankenhäuser auf.

    Der neu eingeführte Bundes-Klinik-Atlas soll Patienten bei der Auswahl des passenden Krankenhauses unterstützen, indem er umfassende Informationen zu Leistungen und Behandlungsqualität von knapp 1.700 Klinikstandorten in Deutschland bereitstellt. In Dortmund können Bürger jetzt per Mausklick Kliniken vergleichen und gezielt nach der benötigten Behandlung suchen. Besonders interessant sind die Pflegequotienten, die die Anzahl der Patienten pro Pflegekraft und die Schwere der Fälle berücksichtigen. Ein niedrigerer Quotient steht für eine bessere Pflegequalität. Doch die Daten stammen aus dem Jahr 2022 und zeigen teils alarmierende Werte. So schneiden städtische Kliniken in Dortmund schlecht ab: Das Klinikum Dortmund-Mitte hat mit 59,9 einen „weit unterdurchschnittlichen“ Pflegequotienten und das Klinikum Nord schneidet mit 63,31 noch schlechter ab. Im Gegensatz dazu erreicht das St. Johannes-Hospital mit einem Quotienten von 46,62 eine überdurchschnittliche Pflegequalität. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisiert das neue Portal als bürokratisch und wenig hilfreich, während der Sozialverband Deutschland den Atlas begrüßt, aber seine tatsächliche Nützlichkeit noch unter Beweis gestellt sehen will...

    Quelle: t-online.de
  • Klinikum Bayreuth: So sehen wir den neuen Klinik-Atlas

    23. Mai 2024

    Der am vergangenen Freitag vorgestellte Bundes-Klinik-Atlas soll Patientinnen und Patienten einen besseren Überblick über passende Kliniken geben. Wie die Klinikum Bayreuth GmbH zu dem Atlas in seinem jetzigen Stadium steht, lesen Sie hier.

    Der Bundes-Klinik-Atlas ist handwerklich schlecht gemacht. „Die Kritik an der Politik wird hier einmal mehr bestätigt, sagt Dietmar Pawlik, Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH.

    Schon heute herrscht in Deutschland ein erheblicher Mangel an Pflegefachkräften und medizinischem Fachpersonal, so Pawlik weiter. „Wir würden uns mehr Kolleginnen und Kollegen  wünschen, um noch etwas mehr Zeit für unsere Patientinnen und Patienten zu haben und unsere hoch qualifizierten und engagierten Fachkräfte zu entlasten. So geht es nahezu allen Krankenhäusern in Deutschland, die Nachfrage nach Pflegefachkräften übersteigt das Angebot deutlich.“ Eine Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Laut einer Studie des Instituts AGP Sozialforschung im Auftrag der DAK wird Bayern bereits im Jahr 2029 einen Kipppunkt erreichen. Dann werden im Freistaat erstmals mehr Pflegende in den Ruhestand gehen als Nachwuchskräfte in den Beruf einsteigen. Pawlik schlägt deshalb nachdrücklich eine Initiative auf lokaler Ebene vor.

    Für die Betriebsstätte Klinikum weist der neue Bundes-Klinik-Atlas einen Personalquotienten von 55,2 aus, was der Kategorie „unterdurchschnittlich“ entspricht. Diese Einstufung, in der sich nahezu alle Krankenhäuser der Region bewegen, spiegelt einen grundsätzlichen Trend in der medizinischen Versorgung wider...

    Quelle: klinikum-bayreuth.de
  • Krankenhäuser positionieren sich nachhaltig

    23. Mai 2024

    Kliniken zeigen, dass sich Klima- und Ressourcenschutz erfolgreich mit der Rettung von Menschenleben verbinden lassen.

    Immer mehr Krankenhäuser erkennen, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz unverzichtbare Bestandteile eines modernen Gesundheitswesens sind. Thorsten Schabelon, Leiter Marketing und Kommunikation der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, betont die Bedeutung eines positiven Umweltimages sowohl für Patienten als auch für Mitarbeitende. Initiativen wie die Installation von Photovoltaikanlagen, der Einsatz von Mehrweg-Geschirr und innovative Recyclingprogramme zeigen, wie Kliniken Ressourcen schonen und Abfall reduzieren können. Gleichzeitig tragen diese Maßnahmen zur Attraktivität als Arbeitgeber bei, wie Professor Henriette Neumeyer von der Deutschen Krankenhausgesellschaft bestätigt. Beispiele wie das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda, das Narkosegase filtert und wiederverwendet, und die Uniklinik Freiburg, die ihre Gebäude nachhaltig kühlt und heizt, setzen neue Maßstäbe. Trotz bestehender Herausforderungen, etwa bei der Mülltrennung oder den Kosten für Mehrwegsysteme, zeigt der Trend klar nach oben. Ein strategischer Fokus auf Nachhaltigkeit stärkt das Image und die Wettbewerbsfähigkeit der Kliniken und schafft gleichzeitig ein umweltbewussteres Arbeitsumfeld...

    Quelle: absatzwirtschaft.de
  • RD

    S3-Leitlinie Lagerung und Mobilisation - haftungsrechtliche Verbindlichkeit

    23. Mai 2024

    Seit dem 25. Juli 2023 liegt die S3-Leitlinie "Lagerungstherapie und Mobilisation von kritisch kranken Patienten auf Intensivstationen" in einer neuen Version vor. Die Inhalte entfalten Relevanz auf den Ebenen der Behandlungsqualität und Therapiesicherheit, sind aber auch unter rechtlichen Aspekten von Bedeutung...

    Quelle: rechtsdepesche
  • Patientensteuerung optimieren

    22. Mai 2024

    Unzureichende Kommunikation und veraltete Technik erschweren ein effizientes Patientenmanagement im Klinikalltag.

    Ein wesentlicher Faktor für Defizite bei der Patient*innensteuerung in Kliniken ist die unzureichende Kommunikation und Zusammenarbeit im Team.Eine Umfrage der medizinischen Community-Plattform Sermo zeigt, dass 57% der medizinischen Fachkräfte „verspätete Informationen zu Patient*innen“ als größtes Ärgernis angeben, gefolgt von 25%, die „veraltete Technik und technische Probleme“ bemängeln. Diese Kommunikationsprobleme und der Einsatz unzureichender Technik stellen eine große Herausforderung dar. Eine präzise und zeitnahe Informationsübermittlung auf einem modernen technischen Standard ist jedoch entscheidend, um den komplexen Anforderungen im klinischen Alltag gerecht zu werden. Insbesondere bei häufig wechselnden Teamstrukturen und hoher Arbeitsbelastung können solche Defizite zu einer ineffizienten Patientenversorgung führen.

    Quelle: getinge.com
  • Ärztetag - Arztvorbehalt bei intravenöser Sedierung:

    22. Mai 2024

    Der 128. Deutsche Ärztetag hat beschlossen: Die intravenöse Sedierung bleibt ausschließlich in ärztlicher Hand.

    Der 128. Deutsche Ärztetag hat klar entschieden: Die intravenöse Verabreichung von Sedativa ist und bleibt ausschließlich ärztliche Aufgabe. Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) begrüßt diese Entscheidung und betont die Notwendigkeit ärztlicher Kompetenz bei der Durchführung solcher Eingriffe. Bei der Delegation an nichtärztliches Personal muss stets eine ärztliche Überwachung gewährleistet sein. Diese Maßnahme soll die Patientensicherheit erhöhen und das Risiko von Komplikationen minimieren. Der BDA und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) warnen seit langem vor den Gefahren der eigenständigen Sedierungspraxis durch nichtärztliches Personal und fordern die strikte Einhaltung der Leitlinien.

    Quelle: bibliomed-pflege.de
  • Ministerin Nonnemacher fordert im Bundesrat Nachbesserungen beim Medizinforschungsgesetz

    22. Mai 2024

    Gesundheitsministerin warnt vor Zentralisierung wichtiger ethischer Entscheidungen

    Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher fordert Nachbesserungen am Entwurf eines Medizinforschungsgesetzes der Bundesregierung, der heute im Bundesrat im ersten Durchgang behandelt wurde. Brandenburg wirkt intensiv an dem Gesetz im Bundesrat mit und hat 15 Änderungsanträge im Bundesrat eingebracht. Hauptkritikpunkt stellt die geplante Schaffung einer spezialisierten, beim Bund angesiedelten Ethikkommission dar...

    Quelle: Pressemeldung – msgiv.brandenburg.de
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