Sana Kliniken im Podcast: Warum KI im Krankenhaus ohne Datenbasis scheitert
Stefanie Kemp und Gunnar Hoffmann der Sana Kliniken AG erklären im Podcast, warum Prozessklarheit und eine einheitliche Datenbasis Voraussetzung für KI im Krankenhaus sind…
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Prozessklarheit vor Technologieeinsatz: Das ist die zentrale Botschaft von Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer der Sana Kliniken AG, im Podcast „My Data Is Better Than Yours“ von Host Jonas Rashedi.
Kemp beschreibt, wie ein durch Zukäufe gewachsenes Unternehmen wie Sana mit ausgeprägter Heterogenität in Prozessen, Systemen und Datenstrukturen umgeht. Jede Klinik betreibt eigene IT und erfasst Daten auf eigene Weise. Der Ansatz ist, bestehende Prozesse zuerst zu analysieren und vereinheitlichen, bevor neue Software eingeführt wird. Parallel dazu wurde die Sana Data Solutions GmbH gegründet, eine eigene Gesellschaft für die Sekundärnutzung klinischer Daten in Forschung und Wissenschaft.
Gunnar Hoffmann, seit fast 17 Jahren bei Sana und seit vier Jahren Chief Data Officer auf Konzernebene, bricht diese Themen auf die operative Ebene herunter. Sein Schwerpunkt ist das Clinical Data Repository, eine konzernweite, standardisierte Datenbasis, die klinische Informationen aus unterschiedlichen Quellsystemen zusammenführt. Hoffmann erklärt, warum Branchenstandards wie HL7 und FHIR dabei unverzichtbar sind und warum KI-Anwendungen im Gesundheitswesen ohne eine solide Datenbasis nicht funktionieren können.
Beide Folgen sind auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts verfügbar.
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