Schlosspark-Klinik schließt nach Insolvenz und verliert Großteil der Versorgung
Nach der Insolvenz beendet die Schlosspark-Klinik ihren Betrieb. Abteilungen schließen, Beschäftigte stehen vor einem Neustart, die Zukunft des Geländes bleibt offen…
- Ökonomie
Die Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg stellt am Freitag den regulären Betrieb ein. Das Insolvenzverfahren führte zur Schließung fast aller Fachabteilungen. Nur die Psychiatrie bleibt vorübergehend bis Ende 2027 am Standort. Mit der Klinik entfallen zahlreiche stationäre Kapazitäten. Ein Teil der Betten sowie Pflegekräfte geht an die Alexianer über.
Auf dem Gelände herrscht bereits Stillstand. Notaufnahme und Flure sind leer, Mitarbeitende wirken belastet. Für viele der fast 800 Beschäftigten ist unklar, wie es beruflich weitergeht. Die Klinikleitung äußert sich nicht zu Kündigungen oder zur Nachnutzung des Areals.
Die Schließung steht exemplarisch für die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser. Steigende Kosten, sinkende Fallzahlen und anhaltende Defizite setzen Häuser bundesweit unter Druck. Auch das angeschlossene Schlosspark-Hotel beendet trotz guter Auslastung den Betrieb.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.