Startup aus Brandenburg testet hybride Versorgung gegen Ärztemangel

Ein KI-Startup aus Brandenburg will mit hybrider Versorgung Wartezeiten verkürzen und Wege sparen. Ein Modellprojekt in der Lausitz soll zeigen, wie digitale und regionale Strukturen zusammenspielen…

13. Januar 2026
  • Data und KI

Das Brandenburger KI-Startup IQONIC.AI beteiligt sich seit Januar 2026 am Startup Lausitz Accelerator in Cottbus. Das Unternehmen plant ein Modellprojekt zur hybriden Gesundheitsversorgung in der Lausitz. Ziel ist eine bessere medizinische Erreichbarkeit in Regionen mit hoher Unterversorgung. Viele Arztstellen sind unbesetzt, Patientinnen und Patienten warten lange auf Termine oder fahren weite Strecken.

Gründerin und Geschäftsführerin Maria-Liisa Bruckert stammt aus Spremberg und bringt internationale KI-Erfahrung in die Region zurück. Ihr Ansatz kombiniert digitale Angebote wie Videosprechstunden mit lokalen Versorgungsstrukturen. Apotheken und Sanitätshäuser sollen dabei als erste Anlaufstellen dienen. Dort erfolgt eine KI-gestützte Voranalyse, die zentral ärztlich bewertet wird.

Erste Anwendungen bestehen bereits, unter anderem in einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen. Der Startup Lausitz Accelerator unterstützt das Vorhaben mit Mentoring, Infrastruktur und spezieller Expertise für Gesundheits- und MedTech-Gründungen.

Quelle:
niederlausitz-aktuell.de

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