Jung-Symposium 2026: Neue Perspektiven für KI-gestützte Krebs-Chirurgie, seltene Erkrankungen und bessere Schmerztherapien
Unter dem Motto „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026“ lädt die JungStiftung ein, bahnbrechende Forschungsergebnisse mit direktem Nutzen für Patient:innen am 20. Mai 2026 im Livestream zu erleben.
- Data und KI
Hamburg, 17.03.2026. Wie kann Künstliche Intelligenz chirurgische Entscheidungen bei Krebserkrankungen unterstützen? Welche molekularen Mechanismen helfen, seltene Erkrankungen besser zu verstehen und diagnostisch einzuordnen? Und was bedeutet es für die
Behandlung, wenn das Nervensystem Schmerz „lernt“? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 6. Jung-Symposiums „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026“ der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, das am 20. Mai 2026 in Hamburg und im Livestream stattfindet. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache durchgeführt, die Teilnahme ist kostenlos.
Im Fokus der Veranstaltung steht aktuelle Forschung mit direktem Patientennutzen: Dr. Fiona Kolbinger, eine aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerin, spricht darüber, wie KI dazu beitragen kann, Eingriffe sicherer zu planen. Professor Taroh Kinoshita, eine Koryphäe der GPI-Biochemie, hält einen Vortrag über GPI-Verankerung und deren Rolle bei seltenen Erkrankungen. Und Professorin Rohini Kuner, eine der führenden Wissenschaftler:innen in der Schmerzforschung, eröffnet neue Ansatzpunkte für die Therapie von chronischen Schmerzen. Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Fragen und Austausch vorgesehen.
Das Symposium findet am 20. Mai 2026 ab 16.00 Uhr als Hybridveranstaltung statt – per Livestream weltweit und zusätzlich vor Ort im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), im Hörsaal Ian K. Karan.
Interessierte werden gebeten, sich im Voraus unter https://jungstiftung.de/en/symposium-2026/ anzumelden.
Programm des 6. Jung-Symposiums „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026“
16:00 Uhr: Dr. Fiona Kolbinger, Klinik fü Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden: “Surgery 2.0: Artificial Intelligence-Based Personalized Decision-Making in Oncologic Surgery”
16:40 Uhr: Professor Taroh Kinoshita, Center for Infectious Disease, Education and Research, The University of Osaka: “Invisible Link: Molecular Mechanisms of GPI Anchoring and Their Role in Rare Diseases”
17:20 Uhr: Coffee Break
17:40 Uhr: Professorin Rohini Kuner, Pharmakologisches Institut der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Universität Heidelberg: “When the Nervous System Learns Pain: Neuroplasticity as a Therapeutic Approach for Improved Treatment Strategies”
Eine Plattform für Austausch, Inspiration und neue Impulse
Mit dem Jung-Symposium schafft die Jung-Stiftung als unabhängige Stiftung auch 2026 erneut einen Rahmen für exzellente Forschung und interdisziplinären Dialog – über Fach- und Ländergrenzen hinweg. Die Veranstaltung bringt Mediziner:innen, Forscher:innen, Studierende und weitere Interessierte zusammen und macht aktuelle wissenschaftliche Ansätze in kompakten Vorträgen zugänglich. Ziel ist ein Austausch, der Theorie und klinische Praxis näher zusammenführt – und aus dem neue Perspektiven, konkrete Impulse und Ideen für die weitere Forschung und Versorgung entstehen.
Interessierte, die das Symposium über den Livestream verfolgen möchten, sind gebeten, sich unter https://jung-stiftung.de/en/symposium-2026/ digital anzumelden. Sie erhalten dann einige Tage vor dem Jung-Symposium „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026“ den Zugangslink per E-Mail. Die Teilnahme vor Ort ist ebenfalls möglich; auch dafür wird um Voranmeldung gebeten.
März 2026
Über die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung mit Sitz in Hamburg ist eine unabhängige Stiftung, die mit drei jährlich vergebenen Preisen Projekte der Grundlagen- und weiterführenden Forschung von besonderer klinischer Relevanz ehrt. Seit 1967 hat die Stiftung rund 1 7 Mio. Euro in Preisgelder und die Förderung von Projekten investiert, die eine Brücke von der medizinischen Forschung zum Krankenbett schlagen. Unter dem Motto „Ausgezeichnete Humanmedizin“ trägt die Stiftung so maßgeblich zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten bei. Der Jung-Preis für Medizin, die Jung-Medaille für Medizin in Gold und der Jung-Karriere-Förderpreis für medizinische Forschung zählen in ihrer Gesamtsumme europaweit zu den höchstdotierten Medizinpreisen. Mit der zusätzlichen Vergabe von Fellowships und Deutschlandstipendien kommt die Stiftung so auf Förderungen im Wert von insgesamt bis zu 650.000 Euro jährlich.
Mehr Informationen unter www.jung-stiftung.de