Uniklinikum Regensburg führt mit „PSU-Peer-Support“ psychosoziale Unterstützung für Beschäftigte ein
Mit „PSU-Peer-Support“ reagiert das Universitätsklinikum Regensburg auf psychische Belastungen im Klinikalltag. Geschulte Kolleginnen und Kollegen bieten Betroffenen vertrauliche Gespräche und Weitervermittlung an…
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Das Universitätsklinikum Regensburg hat ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Beschäftigte eingeführt, die nach außergewöhnlichen Belastungssituationen oder schwerwiegenden Ereignissen Hilfe benötigen. Das Programm trägt den Namen „PSU-Peer-Support„, wobei PSU für „Psychosoziale Unterstützung“ steht.
Kern des Konzepts sind speziell geschulte Fachkräfte aus dem eigenen Haus, die Betroffenen zeitnah ein vertrauliches Gespräch anbieten. Bei Bedarf vermitteln sie weitere Hilfsangebote. Ihr Vorteil ist, dass sie die Herausforderungen des klinischen Alltags aus eigener Erfahrung kennen.
Ziel ist es laut Klinikum, nach Krisensituationen individuell Sicherheit, Stabilität und Handlungsfähigkeit wiederherzustellen. Maximilian Sommerfeld, Psychologe im PSU-Leitungsteam, betont, dass bereits ein Gespräch mit einer Person, die ähnliche Situationen kennt, Entlastung schaffen kann.
Das Konzept stammt ursprünglich aus dem Rettungsdienst und wird in Kooperation mit dem Verein „PSU-Akut“ umgesetzt. Mitte Juli 2026 wurden die ersten 16 Beschäftigten aus verschiedenen Berufsgruppen zu PSU-Peers ausgebildet. Das Angebot startet zunächst in der Notfall- und Intensivmedizin.
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