Vier Posterpreise auf DGG/DGGG-Kongress vergeben: Themen reichen von geriatrischer Notfallmedizin bis KI-Transparenz
Auf dem gemeinsamen Jahreskongress von DGG und DGGG wurden vier Posterpreise zu geriatrischer Notfallmedizin, Depression bei älteren Migranten, KI-Transparenz und Anschlussversorgung nach Klinikaufenthalt vergeben…
- QM
Beim gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) sind vier gleichberechtigte Posterpreise vergeben worden, dotiert mit jeweils 300 Euro. Aus 101 eingereichten Postern wurden Arbeiten aus Nürnberg, Erlangen-Nürnberg, Lübeck, Neubrandenburg und Stralsund ausgezeichnet.
Dr. Jan-Niklas Krohn vom Klinikum Nürnberg erhielt den Preis für ein Poster zu einem europäischen Curriculum für geriatrische Notfallmedizin. Nazmiye Tuğba Bahar-Yücel und Frieder R. Lang von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurden für ihre Arbeit zu depressiven Symptomen bei älteren Migranten prämiert.
Dr. Markus A. Hobert (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck) und Prof. Sebastian Hobert (Technische Hochschule Lübeck) analysierten, wie transparent KI-Nutzung in medizinischen Fachzeitschriften offengelegt wird. Das Verbundprojekt NAHVERSORGT der Hochschulen Neubrandenburg und Stralsund untersuchte die Anschlussversorgung älterer Menschen im ländlichen Raum nach einem Krankenhausaufenthalt.
DGGG-Kongresspräsident Hans-Werner Wahl hob die gestiegene Teilnehmerzahl von knapp 1.200 hervor. DGG-Kongresspräsident Michael Denkinger betonte den sichtbaren Reformbedarf im Gesundheitssystem, den die versorgungsorientierten Arbeiten widerspiegeln. Alle 101 Poster sind auch nach dem Kongress über die Kongress-App abrufbar.
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