Virngrundklinik vor radikalem Umbau und unklarer Zukunft
Ab 2026 endet der OP-Betrieb in Ellwangen. Die Klinik wird deutlich verkleinert, eine Übernahme bleibt offen…
- Ökonomie
Die Sankt-Anna-Virngrundklinik in Ellwangen steht 2026 vor tiefgreifenden Einschnitten. Ab dem zweiten Quartal endet der operative Betrieb vollständig. Zentrale Fachabteilungen werden schrittweise an andere Standorte des Klinikverbunds Ostalb verlagert.
Bereits 2025 wurde die Allgemein- und Viszeralchirurgie geschlossen. Künftig verbleiben in Ellwangen eine internistische Station mit durchgehender Notfallversorgung sowie eine unfallchirurgische Notfallambulanz. Hintergrund sind erhebliche finanzielle Defizite im Verbund und verschärfte Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung.
Parallel prüfen Landkreis und SRH Gesundheit GmbH eine mögliche Übernahme des Standorts. Konkrete Ergebnisse liegen nicht vor. Damit ist der strukturelle Rückbau beschlossen, die langfristige Perspektive des Standorts bleibt jedoch offen.
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