Pressemeldung

Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz erweitern ihr Leistungsspektrum um das Fachgebiet der Geriatrie

Die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz nehmen am 1. Oktober 2026 eine geriatrische Station mit zehn Betten in Betrieb, die auf frührehabilitative Komplexbehandlung multimorbider älterer Patienten ausgerichtet ist…

30. September 2026
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Chefarzt Dr. Albrecht Ohse und Stationsleiterin Annett Querner bei letzten technischen Vorbereitungen, bevor es ab 1. Oktober 2026 auf der neuen Geriatrie-Station der Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz richtig losgehen wird. Foto: Sylke Burkart

Die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz stellen sich im Bereich der Altersmedizin neu auf. Zum 1. Oktober 2026 wird hier eine geriatrische Station ihren Betrieb aufnehmen, in der Patientinnen und Patienten im höheren Lebensalter fortan eine gezielt auf ihre gesundheitlichen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung erhalten. Mit dem neuen Fachbereich wird auch der Name der zuständigen Klinik erweitert – sie heißt ab sofort Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie und Geriatrie.

Die ärztliche Leitung der neuen geriatrischen Station übernimmt der internistische Chefarzt Dr. Albrecht Ohse. Er wird unterstützt von seinem Stellvertreter Thomas Lehmann, der als Oberarzt in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie tätig ist. Beide besitzen die Zusatzbezeichnung Geriatrie. Die geriatrische Station verfügt zunächst über zehn Betten und ist als Spezialbereich auf der Station 7 untergebracht. Eine bedarfsgerechte Erweiterung ist perspektivisch geplant. In den weiteren Zimmern der Station 7 sind wie bisher die orthopädisch-unfallchirurgischen Patienten des Krankenhauses untergebracht.

Im Bereich der Geriatrie werden in den fünf frisch hergerichteten Zweibettzimmern fortan Patientinnen und Patienten umfassend versorgt, die in der Regel über 70 Jahre alt sind und unter einer so genannten geriatrischen Multimorbidität leiden. Dies ist der Fall, wenn gleichzeitig mehrere akute und chronische Erkrankungen vorliegen, die sich gegenseitig beeinflussen und zu einer Einschränkung der Selbständigkeit führen.

Die stationäre Versorgung basiert auf dem Konzept der geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung. Es sieht neben der Akutversorgung auch rehabilitative Maßnahmen vor, die auf Basis individueller Therapiepläne erfolgen. Das Behandlungsteam ist fachübergreifend organisiert und bezieht neben den speziell ausgebildeten Fachärzten und Pflegekräften auch die Bereiche Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie, Psychologie und den Sozialdienst mit ein. Die Seelsorge spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im klinischen Versorgungskonzept. Gemeinsames Hauptanliegen ist es, die Patientinnen und Patienten intensiv zu aktivieren und zu mobilisieren, damit ein weitgehend eigenständiges Leben nach dem stationären Aufenthalt wieder möglich ist.  

„Ich freue mich sehr, dass es in relativ kurzer Zeit gelungen ist, in unserem Krankenhaus geriatrische Versorgungsstrukturen aufzubauen“, sagt Dr. Albrecht Ohse als Chefarzt der erweiterten Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Kardiologie und Geriatrie. „Mit dem neuen Angebot möchten wir einen Beitrag leisten, um die gezielte altersmedizinische Versorgung in der Chemnitzer Region weiter zu verbessern.“

„Mit der Etablierung der Geriatrie geht für uns ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, ergänzt Dirk Herrmann als Kaufmännischer Geschäftsführer Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, die zum mitteldeutschen Verbund von AGAPLESION gehören. „Damit haben wir ein wichtiges strategisches Ziel erreicht, um auch in der langfristigen Perspektive eine umfassende medizinische Versorgung für Menschen aller Altersklassen anbieten zu können.“

Quelle:
bethanien-chemnitz.de

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