Zollernalb-Klinikum kämpft mit Millionenverlust

Das Zollernalb-Klinikum rutscht tiefer in die roten Zahlen, kämpft aber mit internen Strukturreformen und neuer Leitung um Stabilität…

27. November 2025
  • Ökonomie

Das Zollernalb-Klinikum steht weiterhin unter massivem finanziellem Druck. Für das Jahr 2025 rechnet die Klinik mit einem Verlust von 14,7 Millionen Euro, deutlich mehr als die zuvor erwarteten 12,4 Millionen.

Die Geschäftsführer Dr. Gerhard Hinger und Manfred Heinzler führen die Entwicklung auf Nachzahlungen aus Lohnsteigerungen, steigende Sachkosten und fehlende Tarifausgleiche zurück. Um die Preissteigerungen der letzten Jahre auszugleichen, wäre nach ihrer Einschätzung ein dauerhafter Inflationsausgleich von rund vier Prozent auf die Landesbasisfallwerte erforderlich.

Etwa drei Millionen Euro müssten nun durch interne Einsparungen kompensiert werden. Hoffnung besteht, weil der Bundesrat das Gesetz zur geplanten Ausgabenbremse für Kliniken vorerst gestoppt hat. Parallel treiben Hinger und Heinzler interne Reformen voran. Neue Führungskräfte in den Bereichen Altersmedizin, Pneumologie, Kardiologie und Orthopädie sowie eine Neustrukturierung der Inneren Medizin zeigen erste positive Effekte. Das Ziel bleibt, die medizinische Versorgung im Zollernalbkreis dauerhaft zu sichern.

Quelle:
schwaebische.de

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