126 Millionen für Krankenhäuser in BW: Nur eine kurzfristige Hilfe?
Der Vorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Heiner Scheffold, betont jedoch, dass diese Einmalzahlung nur vorübergehend helfen kann und die langfristige Unterfinanzierung der Kliniken nicht beheben wird.
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Die Landesregierung von Baden-Württemberg plant ein Hilfspaket von 126 Millionen Euro für die angeschlagenen Krankenhäuser des Landes. Diese finanzielle Unterstützung soll die durch die Corona-Pandemie entstandenen Kosten abfedern. Der Vorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Heiner Scheffold, betont jedoch, dass diese Einmalzahlung nur vorübergehend helfen kann und die langfristige Unterfinanzierung der Kliniken nicht beheben wird. Die Kliniken leiden nicht nur unter den Auswirkungen der Pandemie, sondern auch unter dem hohen Preis- und Lohnniveau, der Inflation durch den Ukraine-Konflikt und steigenden Energiekosten. Die Kliniken verzeichnen einen stetig wachsenden Fehlbetrag von 70.776 Euro pro Stunde. Obwohl eine umfassende Krankenhausreform in Arbeit ist, um die Finanzierung zu verbessern, benötigen die Kliniken dringend aktive Unterstützung, da der Bund derzeit keine finanzielle Überbrückung bereitstellt…
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