31 Patienten, 4,5 Stunden, 40 Grad: Brüderklinikum Julia Lanz meistert Großumzug ins Diako

Das Brüderklinikum Julia Lanz hat 31 stationäre Patienten in viereinhalb Stunden vom Theresienkrankenhaus ins Diako verlegt. Der Umzug der Intensivpatienten wurde wegen der Hitze verschoben…

30. Juni 2026
  • Ökonomie

Das Brüderklinikum Julia Lanz hat vergangenen Sonntag 31 stationäre Patienten erfolgreich vom Theresienkrankenhaus in den Standort Diako am Lindenhof verlegt. Der Transport dauerte viereinhalb Stunden und endete kurz nach 12 Uhr. Rund 100 Mitarbeitende aus Pflege, Ärzteschaft, Technik, Reinigung, Empfang und Verwaltung waren beteiligt.

Den Umzug der Intensivpatienten setzte die Klinik wegen der hohen Temperaturen kurzfristig aus und verschob ihn auf die laufende Woche. Ärztlicher Direktor Dr. Boris Schumacher begründete die Entscheidung mit dem Schutz der Patienten. Für den Transport engagierte das Brüderklinikum den Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg. Zehn Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und ein Einsatzleitfahrzeug waren im Einsatz. Die Kosten trug die Klinik selbst, Steuergelder flossen laut Dr. Schumacher nicht.

Organisatorischer Kern des Umzugs waren sogenannte Holding und Cooling Areas an beiden Standorten. Im Theresienkrankenhaus wurden Patienten dort für den Transport vorbereitet und formal ausgecheckt, im Diako aufgenommen und anschließend auf die Stationen verteilt. So stellte die Klinik sicher, dass Unterlagen und Medikationspläne lückenlos übergeben wurden.

Der Ausfall der Klimaanlage in der Intensivstation des Diako am Samstagabend hatte keine Auswirkungen auf den Umzug. Der ausgelöste Alarmplan umfasste standardmäßig auch die Feuerwehr. Am heutigen Dienstag folgt der zweite, kleinere Teil des Umzugs mit der Notaufnahme und den verbliebenen Patienten.

Quelle:
bk-julia-lanz.de

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