500 Menschen demonstrieren für Erhalt der Marienhausklinik Neunkirchen-Kohlhof
Eine Vertraulichkeitsvereinbarung belegt Verkaufsverhandlungen zwischen Diakonieklinikum und Marienhausklinik. In Neunkirchen wächst der Protest…
- Ökonomie
Das Diakonieklinikum Neunkirchen will mit der Marienhausklinik in Neunkirchen-Kohlhof über einen möglichen Erwerb verhandeln. Ein entsprechendes Dokument, das dem Saarländischen Rundfunk vorliegt, legt fest, welche Informationen vertraulich behandelt werden und wer im Schadensfall haftet. Die Vereinbarung wurde bereits von der Diakonie unterzeichnet.
Während die Regionalgeschäftsführerin des Diakonieklinikums, Andrea Massone, eine Bestätigung verweigerte, bestätigte der Geschäftsführer der Marienhausklinik, Sebastian Spottke, die Echtheit des Dokuments. Dessen öffentliche Bekanntmachung sorgte in der Klinik für Irritationen.
Die Zukunft der Marienhausklinik bewegt viele Menschen in der Region. Rund 500 Personen beteiligten sich an einer Demonstration für ihren Erhalt. Sie forderten eine klare Perspektive, Unterstützung durch das Land und mehr Transparenz. Eine Onlinepetition verzeichnet inzwischen über 25.000 Unterschriften.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.