AOK fordert 35-Milliarden-Sparpaket zur Stabilisierung der GKV

Die AOK fordert ein 35-Milliarden-Euro-Sofortprogramm zur Stabilisierung der GKV. Geplante Maßnahmen: Kürzungen bei Ärztehonoraren, Reform der Krankenhausfinanzierung und Senkung der Arzneimittel-Mehrwertsteuer. Kritiker warnen vor negativen Folgen für die Versorgung. Die DAK fordert einen Gesundheitsgipfel im Kanzleramt.

28. Februar 2025
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Die AOK fordert ein Sofortprogramm von 35 Milliarden Euro, um die Wirtschaftlichkeit der GKV und der Pflege zu sichern. Geplant sind Sparmaßnahmen wie das Zurückdrehen der Entbudgetierung für Haus- und Kinderärzte, die Streichung von Zuschlägen für Terminvermittlung und Einschnitte bei Krankenhausausgaben. Zudem sollen niedrigere Mehrwertsteuern auf Medikamente und höhere Herstellerrabatte Milliarden einsparen. Ein zentrales Anliegen ist die konsequente Umsetzung der Krankenhausreform. Zudem fordert die AOK eine Nachzahlung des Bundes für Bürgergeldbeziehende sowie für ausgebliebene Pflegefinanzierungen. Kritiker befürchten jedoch eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Ärzteverbände warnen vor längeren Wartezeiten, während die Pharmaindustrie höhere Rabatte ablehnt. Die DAK fordert angesichts der Finanzlage einen Gesundheits- und Pflegegipfel im Kanzleramt. Ohne Reformen drohen Beitragserhöhungen. Unterstützung kommt vom Sozialverband VdK, während Ärzte und Pharmaunternehmen Alarm schlagen. Die gesundheitspolitische Debatte um Einsparungen und Finanzierung wird sich weiter zuspitzen…

Quelle:

aok.de


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