ePA: Scharfe Kritik an potenzieller Kommerzialisierung durch Tech-Giganten
Die Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert die Pläne von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, Daten aus der elektronischen Patientenakte (ePA) für kommerzielle Zwecke an Unternehmen wie Meta, Google und OpenAI weiterzugeben. Experten warnen vor gravierenden Datenschutzrisiken und einer faktischen Abschaffung der ärztlichen Schweigepflicht durch die Opt-out-Regelung.
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Die Freie Ärzteschaft (FÄ) hat auf ihrem Jahreskongress deutliche Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geübt, Patientendaten aus der elektronischen Patientenakte (ePA) an Technologiekonzerne wie Meta, Google und OpenAI weiterzugeben. Besonders die Opt-out-Regelung steht im Fokus, da sie die ärztliche Schweigepflicht untergrabe und Millionen Gesundheitsmitarbeitern unkontrollierten Zugriff auf sensible Daten ermögliche. Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber bezeichnete die aktuelle Umsetzung der ePA als unsicher und technisch veraltet. Auch Prof. Dr. Jürgen Windeler, früherer Leiter des IQWiG, zweifelt daran, dass die geplante Datennutzung tatsächlich zu gesundheitlichen Verbesserungen führen wird. Die FÄ fordert eine klare Priorisierung des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung und sieht in der aktuellen Kampagne zur ePA eher wirtschaftliche Interessen als Patientennutzen…
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