Krankenhäuser fordern Aufschub: Probleme beim Rollout der elektronischen Patientenakte

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert eine Verlängerung der Pilotphase zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), da viele Krankenhäuser technisch unzureichend vorbereitet sind. Trotz des Potenzials der ePA zur Verbesserung der Versorgungsqualität könnte ein überstürzter Start die Akzeptanz sowohl bei Patienten als auch bei Kliniken gefährden.

28. November 2024
  • IT
  • Medizin


Die flächendeckende Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ab Januar 2025 stößt auf Probleme, da laut einer DKG-Umfrage nur etwa die Hälfte der Kliniken bis März über die erforderlichen KIS-Module verfügen wird. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG, appelliert an das Bundesgesundheitsministerium, die Pilotphase bis über den 15. Februar hinaus zu verlängern, um technische und organisatorische Schwierigkeiten zu vermeiden. Die ePA soll wichtige Patientendaten wie Impfstatus oder Vorerkrankungen zentral speichern, um Doppeluntersuchungen und Fehler zu reduzieren, doch ein überstürzter Rollout könnte die Akzeptanz bei Patienten und Krankenhäusern nachhaltig beeinträchtigen. Ziel ist eine reibungslose Einführung, die die Versorgungsqualität langfristig verbessert und veraltete Kommunikationswege wie Fax oder Post ablöst…

Quelle:

aerztezeitung.de


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.