Klinikchef Jürgen Graf warnt vor ‚Liquiditätsverlust in Milliardenhöhe‘

Die bevorstehenden Neuwahlen gefährden die Krankenhausreform und könnten durch eine verzögerte Gesetzgebung zu gravierenden finanziellen und strukturellen Problemen in den Kliniken führen.

19. November 2024
  • Politik
  • Ökonomie


Die geplante Krankenhausreform steht auf der Kippe, weil politische Unsicherheiten und Neuwahlen die Verabschiedung des Gesetzespakets gefährden. Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt, warnt vor einem „Liquiditätsverlust in Milliardenhöhe“, sollte die Reform scheitern. Dadurch würden nicht nur Versorgungskapazitäten abgebaut und Wartelisten verlängert, sondern auch dringend notwendige Strukturreformen verzögert. Besonders gravierend wären die Folgen für die Daseinsvorsorge. Graf betonte, dass die letzten Jahrzehnte zu einer problematischen Situation geführt hätten, die mutige und manchmal schmerzhafte Entscheidungen erfordere. Ein Scheitern der Reform würde die Anstrengungen der letzten Jahre in Frage stellen und die finanzielle und organisatorische Belastung der Krankenhäuser weiter verschärfen…

Quelle:

gmx.net


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