Steuerfahndung bei den Contilia Kliniken Essen
Die Steuerfahndung ermittelt gegen die Geschäftsführung des Essener Klinikbetreibers Contilia wegen möglicher Fehler bei der Berechnung der Umsatzsteuer im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen. Die festgestellte Steuerschuld wurde bereits beglichen.
- Ökonomie
Gegen den Essener Klinikkonzern Contilia laufen Steuerermittlungen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Umsatzsteuerabrechnung für Schönheitsoperationen wie Nasenkorrekturen und Brustvergrößerungen, die auf mehrere Millionen Euro geschätzt werden. Ein Sprecher des Konzerns erklärte, der Fall sei seit 2023 bekannt und die Steuerschuld inzwischen vollständig beglichen. Bekannt wurde der Fall durch einen Rechtsstreit mit einem ehemaligen Chefarzt, dem vorgeworfen wird, bei der Abrechnung von Fettabsaugungen nicht alle Einnahmen an Contilia abgeführt zu haben. Die Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss, zu möglichen Konsequenzen hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert. Contilia betreibt im Ruhrgebiet sieben Krankenhäuser sowie mehrere Pflegeeinrichtungen und beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter…
wdr.de
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