Krankenhausreform in NRW gefährdet Weiterbildung

Die Ärztekammer Nordrhein warnt vor einer Gefährdung der ärztlichen Weiterbildung durch die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen und fordert eine angemessene Finanzierung, um Kliniken und Personal vor übermäßigem Leistungsdruck zu schützen.

27. September 2024
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Die Ärztekammer Nordrhein warnt vor einer Gefährdung der ärztlichen Weiterbildung durch die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen und fordert eine angemessene Finanzierung, um Kliniken und Personal vor übermäßigem Leistungsdruck zu schützen.

Die Ärztekammer Nordrhein (ÄKNO) sieht die ärztliche Weiterbildung durch die Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen gefährdet. Nach derzeitigem Stand könnten bis zu 40 Prozent der Weiterbildungsstätten für Orthopädie und Unfallchirurgie ihre volle Weiterbildungsbefugnis verlieren. Sven Dreyer, Präsident der ÄKNO, forderte daher eine Rotation in der Weiterbildung für Fächer wie Neurologie und Orthopädie, um diesen Engpass zu vermeiden. Zudem plädierte er dafür, das NRW-Modell als Grundlage für die bundesweite Krankenhausreform zu nutzen, ohne zusätzliche Leistungsgruppen auf Bundesebene einzuführen. Dreyer betonte die Notwendigkeit einer umfassenden Vorhaltefinanzierung, um auch kleine Krankenhäuser wirtschaftlich abzusichern und die Grund- und Notfallversorgung flächendeckend zu gewährleisten. Ohne finanzielle Entlastung drohe den Krankenhäusern eine Arbeitsverdichtung, die zu mehr Stress, Burnout und letztlich zu einer schlechteren Patientenversorgung führe.

Quelle:

aerzteblatt.de


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