Statement von Helge Engelke, Verbandsdirektor der NKG, anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Krankenhaus-Investitionsprogramm sowie zur angekündigten Investitionsoffensive
Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Krankenhaus-Investitionsprogramm sowie zur angekündigten Investitionsoffensive erklärt Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG)
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Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Krankenhaus-Investitionsprogramm sowie zur angekündigten Investitionsoffensive erklärt Helge Engelke, Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG):
„Angesichts eines Investitionsstaus von 3 Milliarden Euro im Bereich Krankenhausbau ist die Entscheidung der Landesregierung, zusätzliche finanzielle Mittel für die Kliniken bereitzustellen, folgerichtig und zu begrüßen. Fraglich ist, ob der langfristige Finanzierungsansatz der angekündigten Investitionsoffensive dazu geeignet ist, den bereits jetzt absehbaren und den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Der Umbau der Krankenhauslandschaft im Zuge der bevorstehenden Krankenhausreform wird mittelfristig mit erheblichen Strukturanpassungen und immensen Folgekosten einhergehen. Grundlegende Voraussetzung für einen geordneten Umbau der Krankenhauslandschaft ist zudem schnellstmöglich ein Vorschaltgesetz zur wirtschaftlichen Absicherung der Krankenhäuser infolge inflationsbedingter Kostensteigerungen. Der Forderung von Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Philippi nach einer Akuthilfe des Bundes schließen wir uns ausdrücklich an.“
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