St. Vincenz-Krankenhaus Diez: Halbherzig und unehrlich – Erneut heftige Kritik an mangelnder finanzieller Unterstützung des Bundes für deutsche Kliniken
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Erneut und energisch fordert Vincenz-Geschäftsführer Guido Wernert weitergehende Regelungen der Bundespolitik, um den Kliniken wirtschaftliche Sicherheit und Planbarkeit zu ermöglichen. In einem Interview für die HR-Hessenschau, das voraussichtlich am Sonntag um 19.30 Uhr ausgestrahlt wird, kritisiert er die erst im Nachhinein am 21.3. angekündigte und sehr geringfügige Verlängerung des am 20. März ausgelaufenen Rettungsschirms als halbherzige Maßnahme und vergiftetes Geschenk: „So stützt man keine ehrlich gemeinte Krankenhausversorgung.“ Denn die wichtigen Ausgleichszahlungen sind nur bis Mitte April verlängert worden. „Es kann nicht sein, dass dies, wie vom Bund angekündigt, die letztmalige finanzielle Unterstützung in der Pandemie sein soll – schon gar nicht im Zeichen aktuell steigender Inzidenzzahlen“, konstatiert Wernert. Zudem sei der weitere Pandemieverlauf und seine Auswirkungen im prospektiven Blick auf die kommenden Monate des Jahres sowie die Zeit danach gänzlich unvorhersehbar …
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