Medizinstrategie 2030: KRH reorganisiert Fachgebiete konzernweit statt standortbezogen

Drei Standorte, eine Leitung, über 8000 stationäre Patienten pro Jahr: Das KRH Klinikum Region Hannover wird mit seiner neuen Konzernurologie zu einem der größten urologischen Versorger Deutschlands…

23. Juli 2026
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Das KRH Klinikum Region Hannover richtet seine Urologie erstmals konzernweit aus. Die Standorte Siloah, Robert Koch in Gehrden und Großburgwedel werden unter einer gemeinsamen medizinischen und kaufmännischen Leitung zusammengeführt. Mit mehr als 8000 stationären Patienten pro Jahr gehört die neue Konzernurologie zu den größten urologischen Einrichtungen Deutschlands.

Die Struktur folgt der Medizinstrategie 2030 des KRH, die seit 2023 Modernisierungen, Zusammenlegungen und Neubauten an neun Standorten umfasst. Leitgedanke ist laut KRH-Geschäftsführer Medizin Dr. Matthias Bracht: „So wohnortnah wie möglich und so speziell wie nötig.“ Die Konzernurologie ist das erste Fachgebiet, das der Verbund nicht mehr standortbezogen, sondern als übergreifende Einheit führt.

Medizinischer Leiter wird Prof. Alexandre Pelzer, der die Urologien in Gehrden und Siloah bereits leitete und nun zusätzlich die Chefarztfunktion in Großburgwedel übernimmt. Die kaufmännische Leitung liegt bei Dr. Tim Kaufeld, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des KRH Klinikums Großburgwedel.

Ein weiterer Ausbau betrifft die robotergestützte Chirurgie. Das Da-Vinci-System ist bereits in Gehrden und Siloah im Einsatz, Großburgwedel soll folgen. Dann stehen der Konzernurologie drei Operationsroboter zur Verfügung, bedient von sechs zertifizierten Operateuren. Der bisherige Chefarzt in Großburgwedel, Dr. Joachim Stein, wurde zum 30. Juni in den Ruhestand verabschiedet.

Quelle:
kma-online.de

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