Sanovio verspricht Kliniken 50 Prozent Einsparung beim Medizinprodukte-Einkauf
Das 2024 gegründete Startup Sanovio automatisiert den Krankenhauseinkauf per KI-Plattform und verspricht Kliniken durchschnittlich 50 Prozent Einsparung bei vollständiger Lieferzuverlässigkeit…
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Das Münchner Startup Sanovio will den Einkauf von Medizinprodukten grundlegend verändern. Die 2024 gegründete KI-Plattform übernimmt den gesamten Beschaffungsprozess, von der Datenharmonisierung über die Bündelung klinischer Bedarfe bis zur physischen Lieferung. Kliniken erzielen laut Co-Founder und CEO Noel Nosswitz durchschnittlich 50 Prozent Einsparung bei gleichzeitig 100-prozentiger Lieferzuverlässigkeit.
Kern des Ansatzes ist die Datenqualität. Auf bereinigter Datenbasis bündelt die Plattform Bedarfe mehrerer Kliniken als virtuelle Einkaufsgemeinschaft und vermittelt direkten Zugang zu Bestpreisanbietern weltweit. Ein angeschlossenes Lieferkettenunternehmen wickelt die Beschaffung vollständig ab. Hersteller profitieren durch direkten digitalen Vertrieb, verbesserte Margen und Anwendereinblicke für die Produktentwicklung.
Sanovio wächst ohne externes Kapital. Nosswitz sieht Bootstrapping als bewusste Entscheidung: Kapitalknappheit erzwinge ein marktfähiges Produkt vom ersten Tag an. Führende Kliniken in der Schweiz und in Deutschland fungieren als Entwicklungspartner.
Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben in der Skalierungsphase. Das Ziel sind führende Einkaufsplattform für Krankenhäuser in Europa. Dafür setzt Sanovio auf DACH-Marktführerschaft als Basis, testet parallel internationale Märkte und sucht aktiv Teammitglieder für den weiteren Aufbau.
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