Krankenhaustransformationsfonds: EKW Göttingen-Weende erhält Förderung für Neubau bis 2031
Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende erhält 151 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds für die Zusammenlegung mit dem Krankenhaus Neu-Mariahilf und einen Neubau bis 2031…
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Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hat dem Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) einen Förderbescheid über 151 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds übergeben. Die Mittel finanzieren die Zusammenlegung mit dem Krankenhaus Neu-Mariahilf: knapp 96 Millionen Euro kommen vom Bund, rund 55 Millionen Euro trägt das Land Niedersachsen.
Ziel der Zusammenlegung ist die Auflösung kosten- und personalintensiver Doppelstrukturen durch Einhäusigkeit. Auf dem Gelände des EKW entsteht bis 2031 ein Neubau mit rund 33.000 Quadratmetern. Er soll Zentrale Notaufnahme, Radiologie, OP-Säle und Intensivstation aufnehmen. Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant.
Der Planungsprozess läuft seit 2023. Beteiligt waren neben dem Land Niedersachsen die Stadt Göttingen, die Kostenträger, der Planungsausschuss sowie das Niedersächsische Landesamt für Bauen und Liegenschaften (NLBL).
Rechtliche Grundlage ist § 12b des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG), eingeführt im Zuge der Krankenhausreform. Die Krankenhaustransformationsfonds-Verordnung (KHTFV) trat am 18. April 2025 in Kraft und wurde zuletzt am 9. April 2026 geändert. Bundesmittel werden ausschließlich über die Länder beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) beantragt. In Niedersachsen stellen Plankrankenhäuser gemäß § 108 Ziffer 2 SGB V den Förderantrag beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
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