Blutentnahme-Roboter Aletta soll Personalmangel in US-Laboren abfedern

Die FDA hat den Blutentnahme-Roboter Aletta des niederländischen Herstellers Vitestro zugelassen. Das System arbeitet autonom, erfordert aber weiterhin geschultes Aufsichtspersonal…

24. August 2026
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Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den autonomen Blutentnahme-Roboter Aletta des niederländischen Herstellers Vitestro zugelassen. Das Gerät führt alle Schritte der Blutentnahme selbstständig durch und soll dem wachsenden Personalmangel im Bereich der Phlebotomie in den USA entgegenwirken.

Aletta nutzt Nahinfrarotlicht und Doppler-Ultraschall, um geeignete Venen zu lokalisieren und von Arterien zu unterscheiden. Wird keine geeignete Vene gefunden, führt das Gerät den Eingriff nicht durch. Alle weiteren Schritte, von der Stauungsmanschette über die Desinfektion bis zur Entsorgung der Nadel und dem Anlegen eines Verbandes, übernimmt das System automatisch. Bewegt sich ein Patient zu stark, löst sich die Nadel automatisch und der Vorgang stoppt.

Eine geschulte Fachkraft startet jede Sitzung, steht für Rückfragen bereit und prüft die korrekte Befüllung der Röhrchen. Eine Person kann bis zu drei Geräte gleichzeitig beaufsichtigen.

Die Zulassung erfolgte im De-Novo-Verfahren, das für neuartige Medizinprodukte mit niedrigem bis mittlerem Risiko vorgesehen ist. Klinische Daten belegen Erfolgsraten, die mit denen geschulter Phlebotomisten vergleichbar oder höher sind. Dies gilt auch für Patienten mit erschwertem Venenzugang und unterschiedlichen Hauttönen. Gerätebedingte Nebenwirkungen waren selten und mild.

Quelle:
apotheke-adhoc.de

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