KlinikScanner: Ehrenamtliches Projekt kartiert den Strukturwandel der deutschen Krankenhauslandschaft

Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ hat „KlinikScanner“ grundlegend neu entwickelt und verbindet amtliche Krankenhausdaten ab 2020 mit aktuellen Schließungsmeldungen…

11. September 2026
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Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ hat mit dem KlinikScanner ein Werkzeug neu entwickelt, das Veränderungen in der deutschen Krankenhauslandschaft über mehrere Jahre hinweg nachvollziehbar macht. Darunter sinkende Bettenzahlen, aufgegebene Fachabteilungen, Trägerwechsel und Schließungen.

Grundlage sind die amtlichen Krankenhausverzeichnisse des Statistischen Bundesamtes ab 2020. Die Jahresstände wurden in einer gemeinsamen Datenstruktur zusammengeführt, sodass jedes Krankenhaus eine dauerhafte Identität erhält. Geschlossene Häuser verschwinden nicht aus der Karte, sondern werden als dokumentierte Veränderung weitergeführt.

Ergänzt werden die amtlichen Daten durch eigene Recherchen. Das Team um Mediengestalter Manuel Jokiel, Klaus Emmerich (Klinikvorstand i. R.) und Rainer Neff vom Bündnis Klinikrettung dokumentiert zusätzlich Bedrohungen, geplante und vollzogene Schließungen. Amtliche und recherchierte Daten bleiben dabei in ihrer Herkunft unterscheidbar. Über die Funktion „Änderung melden“ können Bürger, Beschäftigte und Kommunalpolitiker eigene Hinweise einreichen.

Das Angebot richtet sich an Bürgerinitiativen, Krankenhausgesellschaften, Kommunal- und Gesundheitspolitiker sowie Journalisten. Selektierte Daten lassen sich als Excel- oder PDF-Datei exportieren. Der KlinikScanner ist frei zugänglich, die Weiterentwicklung erfolgt ehrenamtlich.

Quelle:
klinikscanner.de

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