Gehört und ernst genommen: Wie der Landespatientenschutz Niedersachsen individuelle Fälle mit gesundheitspolitischen Fragen verknüpft
Der Landespatientenschutz Niedersachsen berät Patienten, Pflegebedürftige, Angehörige und Beschäftigte im Gesundheitswesen und nutzt deren Erfahrungen für gesundheitspolitische Verbesserungen…
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Der Landespatientenschutz Niedersachsen ist eine Anlaufstelle für alle Menschen in Niedersachsen, die im Gesundheits- oder Pflegebereich Unterstützung suchen. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, Pflegebedürftige, An- und Zugehörige sowie Beschäftigte aus Pflege und Gesundheitswesen. Eine Vorsortierung des Anliegens ist nicht erforderlich.
Die Einrichtung nimmt Beschwerden und Fragen auf, klärt gemeinsam mit den Betroffenen, was hinter einem Problem steckt, und vermittelt bei Bedarf den Kontakt zu Praxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder anderen Stellen. Im Vordergrund steht die Klärung: Was ist passiert, wo liegt das Problem, was lässt sich verbessern?
Einzelne Anliegen werden dabei auch als Hinweise auf systemische Schwächen verstanden. Wiederholen sich ähnliche Erfahrungen, analysiert der Landespatientenschutz, wo Übergänge zwischen Krankenhaus, Arztpraxis und Pflege nicht funktionieren, wo Versorgungslücken entstehen und welche Regelungen im Alltag scheitern.
Darüber hinaus befasst sich die Einrichtung mit übergeordneten gesundheitspolitischen Themen wie Demenz, Organspende und der Frage, wie Patientinnen und Patienten in einem komplexer werdenden Gesundheitswesen besser informiert, beteiligt und geschützt werden können.
Erreichbar ist die Landespatientenschutzbeauftragte beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung unter der Telefonnummer (0511) 120-4013 sowie per E-Mail an patientenschutz@ms.niedersachsen.de.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.