Helios Wuppertal: 33 Feuerwehrleute sichern OP-Betrieb nach technischem Defekt im Stromsystem
Ein durchgebranntes Vorschaltelement eines Transformators löste im Helios Uniklinikum Wuppertal einen dreieinhalb Stunden dauernden Feuerwehreinsatz aus, während eine Operation weiterlief. Patienten waren nicht gefährdet…
- Ökonomie
Im Helios Universitätsklinikum Wuppertal hat ein technischer Defekt an der Stromversorgung eines Operationssaals am vergangenen Sonntag einen aufwendigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Vorschaltelement eines Transformators war am Campus Elberfeld während einer laufenden OP durchgebrannt.
Die automatisch alarmierte Feuerwehr rückte mit 33 Kräften an und richtete vorsorglich eine Notstromversorgung ein. Der Defekt im sterilen Bereich machte die Belüftung besonders anspruchsvoll. Zunächst saugten die Einsatzkräfte die Luft mit einem Elektrolüfter ab, danach installierten sie ein spezielles Be- und Entlüftungsgerät. Eine provisorische Trennwand aus Dachlatten und Planen verhinderte die Ausbreitung des Brandgeruchs in weitere Klinikbereiche.
Der betroffene Operationssaal blieb während des gesamten Einsatzes in Betrieb. Alle Schutzmaßnahmen wurden aufrechterhalten, bis die Operation beendet und das defekte Bauteil ausgebaut war. Patienten waren laut Feuerwehr nicht gefährdet. Helios erklärte gegenüber dem WDR, die internen Abläufe hätten wie vorgesehen funktioniert. Der Einsatz dauerte dreieinhalb Stunden.
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